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Gegen Baum gefahren - An Schnur gezogen

Stemwede/Rahden -

Vermutlich durch eine Unaufmerksamkeit ist ein 44-jähriger Mann aus Espelkamp am Montagnachmittag mit seinem Auto auf der L 770 in Stemwede-Twiehausen gegen einen Baum geprallt.

Während der Fahrer nur leichtere Verletzungen erlitt, zog sich der 20-jährige Beifahrer aus Rahden offenbar schwere Verletzungen zu. Eine Notärztin kümmerte sich an der Unfallstelle um die beiden Männer. Sie kamen anschließend in die Krankenhäuser nach Rahden und Lübbecke.

Der 44-Jährige war nach Feststellungen der Polizei gegen 14.35 Uhr auf dem Alten Postweg in östlicher Richtung unterwegs. Ausgang einer leichten Kurve kam der Wagen, ein Seat, nach rechts von der Straße ab. Die beiden Insassen konnten nach dem Aufprall selbständig den Pkw verlassen.

Meldungen, wonach eine Person eingeklemmt worden sein sollte, bestätigten sich nicht. Vorsichtshalber war die Feuerwehr mit einer Rettungsschere zur Unfallstelle ausgerückt. Der schwer beschädigte Wagen wurde später angeschleppt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro.

Sprichwörtlich gemeinsam an einem "Strang" haben zwei Polizistinnen und ein Feuerwehrmann der Altersabteilung Ströhen am Samstag in Rahden-Preußisch Ströhen gezogen, um eine Gefahrenstelle zu beseitigen.

Einer Streifenwagenbesatzung war gegen 16 Uhr auf der Preußisch-Ströher-Allee in Höhe des Aue-Marktes eine weiße Schnur für Heugroßpacken aufgefallen. Die Schnur führte nach links auf die Alte Kirchstraße bis weit hinter den Ortsausgang. Da eine Gefahr für den Fahrzeugverkehr bestand, machten sich die Beamtinnen auf den mühsamen Weg, die - wie sich später herausstellte - circa zwei Kilometer lange Schnur einzusammeln.

Nach rund der Hälfte der Strecke stellten die Polizistinnen zu ihrer Überraschung fest, dass an der Schnur aus der Gegenrichtung gezogen wurde. Dies erwies sich als sehr hilfreich. Schließlich stießen sie zu ihrer Freude auf den Feuerwehrmann der Altersabteilung, der ebenfalls auf die Gefahrenstelle aufmerksam geworden war und sich für deren Beseitigung verantwortlich fühlte. Ein Verursacher konnte letztlich nicht ermittelt werden. Kommentar der Polizei: Einmal Feuerwehrmann - immer Feuerwehrmann. (Text: Polizei)

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