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Ermittlungserfolg der Polizei

Minden-Lübbecke -

Bei der Kontrolle eines Radfahrers hat die Polizei am Montagnachmittag ein gestohlenes Fahrrad entdeckt.

Einem Bezirksbeamten war der 23-jährige Bad Oeynhausener mit einem schwarzweißen Mountainbike gegen 14.30 Uhr auf der Tannenbergstraße aufgefallen. Nachdem er den Mann in Höhe der Breitenbachstraße gestoppt hatte, überprüfte der Beamte die Rahmennummer des Fahrrades.

Dabei stellte sich heraus, dass das Rad der Marke Bulls im Fahndungscomputer der Polizei seit 2013 gespeichert war. Zu dieser Zeit war es in Rietberg (Kreis Gütersloh) als gestohlen gemeldet worden. Auf den 23-Jährigen kommen nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Diebstahl zu. Das von dem Beamten sichergestellte Fahrrad wird seinem Besitzer übergeben.

Um Kriminellen bereits im Vorfeld die Tour zu vermiesen, empfehlen die Beamten den Fahrradbesitzern, ihr Zweirad bei der Polizeiwache an der Blücherstraße registrieren zu lassen. Das "Nummernschild für Fahrräder" ist ein Aufkleber, der sich nicht rückstandsfrei wieder ablösen lässt. Ein derart registriertes Rad ist auf den ersten Blick als polizeilich erfasst zu erkennen und schreckt somit potenzielle Diebe ab, da das Entdeckungsrisiko deutlich erhöht wird.

Die für die Registrierung erforderlichen Fahrraddaten werden in einem Fahrradpass vermerkt, der von dem jeweiligen Besitzer auszufüllen ist. Der Pass ist im Fachhandel oder bei der Polizei erhältlich.

Einsatzkräfte der Mindener Polizei stellten bei einer Kontrolle eines 29-Jährigen aus Lauenau am Donnerstag vergangener Woche nicht nur diverse Verkehrsverstöße fest, sondern kamen einem Drogendealer auf die Spur. Bei der Festnahme leistete er massiv Widerstand. 

Insgesamt rund 2,7 Kilogramm synthetische Drogen, verschiedenste andere Betäubungsmittel und mehrere Tausend Euro Bargeld beschlagnahmten die Ermittler später. Des Weiteren konnte bei der Hausdurchsuchung umfangreiches Equipment zum Betreiben einer Marihuana Plantage sichergestellt werden. Noch am Freitag ordnete ein Richter des AG Bielefeld seine Inhaftierung an.

Am frühen Donnerstagabend war der Mann gegen 19.30 Uhr einer zivilen Streifenwagenbesatzung auf dem Parkplatz Kanzlers Weide aufgefallen. Dort hatte der Lauenauer sein Motorrad in Nähe der Glacisbrücke abgestellt. Vor der Kontrolle des Mannes überprüften die Beamten das Kennzeichen des Fahrzeugs und stellten fest, dass es nicht zugelassen war. Als ein uniformierter Polizist den Mann kontrollieren wollte, flüchtete dieser sofort auf die Glacisbrücke. Dabei warf er den Helm in Richtung des Beamten. Nach kurzer Verfolgung konnte er aber gestoppt und trotz massiver Gegenwehr überwältigt werden.

Bei der Kontrolle des Zweirades und des mitgeführten Rucksacks wurde den Polizisten schnell klar, warum der 29-Jährige Reißaus genommen hatte. Neben dem gefälschten Siegel auf dem Kennzeichen des Krades, war er dieses berauscht gefahren und war auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ebenso führte er rund ein Kilogramm Betäubungsmittel mit sich.

Noch in der Nacht zu Freitag durchsuchten Ermittler der Polizei Bad Nenndorf die Wohnung des Beschuldigten in Lauenau. Hier fanden die Beamten weitere Drogen, Bargeld und das Equipment für eine Drogenplantage.

Bereits eine Woche vor diesem Vorfall hatte der Lauenauer versucht, sich einer Verkehrskontrolle im Mindener Stadtgebiet zu entziehen. Dabei verursachte er einen Unfall mit Sachschaden und setzte sich zusammen mit dem Beifahrer zu Fuß ab. Mithilfe eines Diensthundes wurden sie in einem Gebüsch aufgespürt. Auch hier war er ohne Fahrerlaubnis unterwegs und es bestand der Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss. (Text und Foto: Polizei)

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