• Lübbecke
  • Espelkamp
  • Rahden
  • Pr. Oldendorf
  • Hüllhorst
  • Stemwede

Wohnhausbrand wohl durch technischen Defekt ausgelöst

Porta Westfalica -

Nach dem Brand eines Hauses in Eisbergen geht die Polizei davon aus, dass vermutlich ein technischer Defekt im Bereich des Stromzählers das Feuer am Restebrink am Mittwoch auslöste.

Der eigentliche Brand beschränkte sich laut Polizei in dem Wohnhaus auf einen ehemaligen Partyraum, jedoch wurden die übrigen Räume durch eine starke Verrußung in Mitleidenschaft gezogen. Die Bewohner, eine Mutter mit ihren sechs Kindern sowie eine Verwandte, waren gegen 13.30 Uhr heimgekehrt. Als das Feuer gegen 15 Uhr ausbrach, konnten sie noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr das Haus unversehrt verlassen.

Ein Brandexperte der Mindener Polizei hatte die Brandstelle am Donnerstagvormittag untersucht. Der durch die Flammen verursachte Schaden beläuft sich auf etwa 10.000 bis 20.000 Euro. Hinzu kommen noch mehrere Zehntausend Euro durch die erhebliche Verrußung im Haus. Die Bewohner sind derweil bei Verwandten untergekommen.

Und das war passiert

Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Mittwoch über das Feuer in dem Ortsteil Eisbergen alarmiert. In einem Wohnhaus am Restebrink war es im Erdgeschoß zu einem Brand gekommen, die Bewohner hatten das Haus bei Eintreffen der Feuerwehr bereits aus eigener Kraft verlassen. Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.

Wohnhaus in Eisbergen abgebrannt

Die Alarmierung der Portaner Wehr erfolgt um 14:59 Uhr durch die Kreisleitstelle. Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um ein Wohnhaus am Restebrink, an der Behelfsauffahrt zur A2/Talbrücke Kleinenbremen. Das Gebäude liegt im Grenzbereich zwischen Kleinenbremen und Eisbergen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner das Haus bereits aus eigener Kraft verlassen, Flammen schlugen aus einem Raum im Erdgeschoß. Dichter Brandrauch drang aus den Fenstern im 1. Obergeschoß. Die Löschgruppe Kleinenbremen-Wülpke begann umgehend mit den Löscharbeiten, nachdem feststand, das keine Personen mehr im Gebäude sind. Aufgrund des Alarmstichwortes "Wohnhaus-/Dachstuhlbrand" trafen in der Folge weitere Einheiten der Feuerwehr an der Einsatzstelle ein.

Der Brand wurde durch 2 Trupps unter schwerem Atemschutz im Innenangriff mit 2 C-Rohren bekämpft. Die Trupps öffneten sämtliche Fenster und sorgten so für eine Entrauchung, der Brandrauch hatte sich bereits im gesamten Gebäude ausgedehnt. Zusätzlich wurde im weiteren Verlauf ein Hochdrucklüfter eingesetzt.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlösch- und Kontrollarbeiten gestalteten sich allerdings aufwendiger. Die Wasserversorgung konnte über einen Hydranten direkt vor dem Haus sichergestellt werden. In dem ausgebrannten Raum befand sich die Elektroverteilung des Hauses, die Versorgungsbetriebe (EON) wurden hinzugezogen. Ein Tiefbauunternehmen musste den Hausanschluß in der Straße trennen, um das Haus sicher stromlos zu schalten.

Gegen 16:30 Uhr konnte ein Großteil der Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Löschgruppe Kleinenbremen-Wülpke übernahm die Nachlösch- und Sicherungsarbeiten. Die Brandursache und Schadenshöhe ist der Feuerwehr nicht bekannt. Im Haus entstand durch das Feuer und den Brandrauch erheblicher Sachschaden, sämtliche Einrichtungsgegenstände sind nicht mehr benutzbar. Die Bewohner organisierten eine Unterbringung bei Familie und Bekannten.

(Text und Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

Das ist auch interessant

Betrüger gibt sich als Diakoniemitarbeiter aus

Hammond-Königin Barbara Dennerlein in St. Andreas

Serie kleiner Brände hält Polizei in Atem

11 Minuten Einblick in „Faszination Voltigieren“

Polizei setzt Pfefferspray gegen „Randalinsky“ ein

Heeresmusikkorps spielt in „Egerländerbesetzung“

„Spieglein“ schließt – mobiler Service und Verkauf