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Zwei Männer bedrohen sich mit Messer

Hüllhorst -

Weil sie wegen angeblich zu lauter Musik in Streit gerieten, haben sich am Samstagnachmittag zwei Bewohner einer Asylunterkunft in Hüllhorst-Oberbauerschaft gegenseitig mit einem Messer bedroht. Bei dem Versuch, das Messer des jeweiligen Kontrahenten zu ergreifen, verletzten sich die beiden Männer an den Händen.

Um kurz vor 17 Uhr war die Polizei zum Ahornweg in Oberbauerschaft ausgerückt. Dort trafen die Beamten vor dem Haus auf einen 22-jährigen Mann aus Afghanistan, dessen T-Shirt zerrissen war. Zudem wies der Mann Schnittverletzungen an seinen Händen auf. Laut dessen Schilderung war es zuvor mit dem Bewohner eines Nachbarzimmers, einem 28-Jährigen aus Pakistan, zum Streit über die Zimmerlautstärke gekommen.

Der 28-Jährige bestätigte bei seiner Befragung durch die Polizisten den Grund für die vorausgegangenen Unstimmigkeiten. Zudem beschuldigten sich beide Männer gegenseitig, plötzlich ein Messer in der Hand gehalten zu haben. Ein blutverschmiertes Fleischermesser stellten die Einsatzkräfte sicher. Das andere Messer blieb verschwunden. Die beiden Streithähne kamen zur ambulanten Versorgung ihrer Wunden ins Krankenhaus. Gegen das Duo wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

 

Minden: Nach Serie von Laubenbränden: Polizei nimmt bei Einbruchsversuch zwei mutmaßliche Brandstifter fest

Nach einer Serie von Laubenbränden in Minden hat die Polizei zwei mutmaßliche Brandstifter gefasst. Die beiden 18 und 19 Jahre alten Männer aus Minden wurden in der Nacht zu Freitag allerdings bei einem Einbruchsversuch in die Grundschule in Porta Westfalica-Barkhausen festgenommen. Ein Haftrichter erließ noch am Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen die drogenabhängigen Männer.

Die gaben in ihren Vernehmungen zu, am 27. Juni gegen 4.30 Uhr ein Gartenhaus an der Johansenstraße in Brand gesetzt zu haben. Die Hütte wurde von den Flammen vernichtet. Zudem entwendeten die Beschuldigten dort einen Flachbildschirm, den sie später verkauften. Kurz danach tauchte das Duo in der Kleingartenanlage am "Schwarzen Weg" auf. Hier brachen sie eine Hütte auf und legen mit Hilfe von Benzin erneut Feuer. Eine Beteiligung an einem dritten Brand an diesem frühen Morgen in der Schrebergartenanlage an der "Kleinen Dombrede" stritten sie hingegen ab.

Der 18-Jährige, er ist den Ermittlern unter anderem wegen Diebstahls- und Einbruchsdelikten sowie anderer Vergehen bereits hinlänglich bekannt, gab weiterhin zu, mit einem anderen Komplizen Anfang Mai an der Bahnstraße schon einmal eine Laube in Brand gesetzt zu haben. Auch dieses Gartenhaus brannte nieder.

Zur Festnahme des arbeitslosen Duos am vergangenen Freitag kam es, als die Männer eine Scheibe an der Grundschule einschlugen, um aus dem Gebäude ein Fahrrad zu stehlen. Ein Anwohner hatte klirrende Geräusche gehört und die Polizei alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, entdeckten sie gegen 2.45 Uhr die beiden Beschuldigten, die sich auf dem Schulhof in einem Gebüsch versteckt hatten. In ihrem Rucksack fanden die Beamten neben Einbruchswerkzeug auch Brandbeschleuniger.
(Text: Polizei)

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