Nach Brand in Eisbergen: Ermittler setzen Spürhund ein
Porta Westfalica -

Für die Untersuchungen musste ein Bagger den zum Teil meterhohen Brandschutt zur Seite räumen. (Foto: Polizei)
Auch eine Woche nach dem Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Porta Westfalica-Eisbergen steht die Ursache für das Feuer noch nicht fest. Zwar nahmen ein Sachverständiger und ein Ermittler der Polizei die Brandruine am Alten Kirchweg am Dienstag noch einmal genauer unter die Lupe, doch die Experten konnten in den Überresten keine konkreten Hinweise auf die Brandentstehung finden. In diesem Zusammenhang betont die Polizei, dass es derzeit keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung gäbe.
Bei der Arbeit kam auch ein speziell ausgebildeter Spürhund der Polizei zum Einsatz. Zudem wurden Proben aus dem Brandschutt entnommen. Diese werden nun zur weiteren Untersuchung zum Landeskriminalamt (LKA) in Düsseldorf geschickt. Mit Ergebnissen rechnen die Ermittler aber erst in mehreren Wochen.
Da bereits im Verlauf der Löscharbeiten Teile des Gebäudes mit einem Bagger eingerissen wurden, gestalten sich die heutigen Untersuchungen als sehr schwierig. Erneut musste ein Bagger anrücken, diesmal jedoch um den zum Teil meterhoch aufgetürmten Brandschutt zu entfernen. Nur so erhielten die Experten einen Zugang zu den zum Teil schwer zugänglichen Stellen. So konnte auch ein Viehstall näher in Augenschein genommen werden. Ob hier der Brand möglicherweise entstand, ist gegenwärtig noch unklar.
Wie berichtet, führte das Feuer am Dienstagmorgen vergangener Woche zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. (Text und Foto: Polizei)
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