ZOB auf Gänsemarkt? Geschäftsleute sagen „Nein“
Lübbecke -

Unser Foto zeigt von links Lydia Klingenhagen (Scharrn 3), Friederike Schuster (Gänsemarktund Stern-Apotheke), Dennis Gilbert (Foto Pescht), Andreas Oelschläger (Bücherstube), Sabine Kolck-Pothe (Stv. Vorsitzende Lübbecke Marketing / Modehaus Böckmann), Peter Schmüser (Lübbecke Marketing), Jörg Weymann (Weymann Optik + Akustik), Armin Weymann (Juwelier Weymann), Marco Brüggemann (Vodafone Shop), Nils Wölfing (Fleischerei Wölfing), Andreas Steinkamp (Lübbecker Büro- und Schreibwaren), Stefan Bürger (Bürger Lederwaren) und Claudia Scheu (Schuhhaus Schmidt). Foto: Foto Pescht
Das von einer Bürgerinitiative angestoßene Bürgerbegehren, das die Errichtung eines Zentralen Omnibusbahnhofs auf dem Gänsemarkt zum Ziel haben soll, nehmen Geschäftsleute aus der Lübbecker Innenstadt und Lübbecke Marketing zum Anlass, sich klar und deutlich für den Erhalt aller 137 Stellplätze auf dem bestehenden Parkplatz Gänsemarkt auszusprechen. Eine gute Erreichbarkeit mit dem PKW sei ein zentraler Standortfaktor für eine lebendige Lübbecker Innenstadt - und dies werde auf absehbare Zeit auch so bleiben.
„Wir stehen im Wettbewerb mit anderen Kommunen in der Region, die alle eine Vielzahl innenstadtnaher Parkplätze anbieten. Es wäre fatal, den am meisten frequentierten Innenstadt Parkplatz mit kurzen Wegen zu Geschäften, Restaurants, Ärzten und Dienstleistern aufzugeben“, erklärt Sabine Kolck-Pothe, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Lübbecke Marketing.
Durch die gute Erreichbarkeit sei der Parkplatz Gänsemarkt gerade für die zahlreichen Kunden aus den umliegenden Städten und Gemeinden sehr wichtig. Die direkte Anbindung an die Fußgängerzone und die großzügig bemessenen Stellflächen machten ihn für ältere Besucher und Familien mit kleinen Kindern besonders attraktiv. „Es gibt aktuell keine Möglichkeit, die Anzahl und die Qualität der Stellplätze auf dem Gänsemarkt an irgendeinem anderen Ort in der Innenstadt gleichwertig zu ersetzen“, so Kolck-Pothe weiter.
Ausdrücklich gelobt wird das von den Wirtschaftsbetrieben Lübbecke erstellte Parkraumkonzept, das für die Zukunft noch Spielraum für Anpassungen bezüglich des Kurzzeit- und Dauerparkens bietet. Das eingeführte sogenannte „Handy-Parken“ sei ein zeitgemäßer Service, der ein bargeld- und ticketloses Parken mit einer entsprechenden App fürs Smartphone ermögliche. Die Möglichkeit einer Verlängerung der Parkdauer über das Handy während des Innenstadtbesuchs wird sehr positiv bewertet und sollte aus Sicht der Geschäftsleute noch stärker kommuniziert werden.
Die im Parkraumkonzept vorgesehene Optimierung der Ausschilderung der Innenstadtparkplätze mit einem Parkleitsystem wird als weiterer wichtiger Schritt für die Verbesserung der Erreichbarkeit des Zentrums gesehen, der möglichst kurzfristig umgesetzt werden sollte.
(Text: Peter Schmüser – Lübbecke Marketing)