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Vortrag: Was ist zu tun bei Blut im Urin?

Lübbecke -

Blut im Urin bedeutet, dass sich vermehrt rote Blutkörperchen in der Ausscheidungsflüssigkeit befinden. Der Urin nimmt dann einen rötlichen Ton an, der von fleischfarben, rosa oder hellrot bis kräftig rot gehen kann. Blutiger Harn hat sehr häufig krankhafte Ursachen. „Sichtbar blutiger Urin ist ein Alarmsignal des Körpers. Es ist enorm wichtig, dies untersuchen zu lassen“, erklärt Dr. Johannes Polith (Foto), Chefarzt der Klinik für Urologie am Krankenhaus Lübbecke-Rahden. Er klärt an diesem Mittwoch, 20. März, um 19 Uhr Uhr im Sozialzentrum am Krankenhaus Lübbecke ausführlich über das Krankheitsbild auf. Für Fragen ist ausreichend Zeit eingeplant.

Blut im Urin bedeutet, dass sich vermehrt rote Blutkörperchen in der Ausscheidungsflüssigkeit befinden. Der Urin nimmt dann einen rötlichen Ton an, der von fleischfarben, rosa oder hellrot bis kräftig rot gehen kann. Der Urin ist das Filterprodukt aus den Nieren. Diese reinigen fortwährend das durch sie hindurchfließende Blut. Dazu pressen sie ihm wie ein Filter Stoffwechselprodukte, Schadstoffe und Wasser ab. Blutzellen und Eiweiße verbleiben normalerweise im Blut. Ein Großteil des Wassers kehrt ebenfalls wieder in den Kreislauf zurück. Das restliche Konzentrat, der Urin, fließt aus dem Nierenbecken in den Harnleiter und die Harnblase. Von dort aus wird er nach Bedarf über die Harnröhre nach außen abgeben und so entsorgt. Kommt es an den „Filterstationen“ in der Nierenrinde zu Störungen, können vermehrt rote Blutkörperchen in den Urin gelangen. Nierenerkrankungen sind hier mögliche Auslöser. Aber auch in den Harnleitern und in der Harnblase führen mitunter Entzündungen, Verletzungen oder Gewebswucherungen zu Blutungen, die sichtbare Spuren im Urin hinterlassen. (Foto: MKK)