Vermisstensuche mit Polizeihubschrauber
Minden -
Einen Hubschrauber hat die Polizei am heutigen Donnerstag, 23. Januar 2014, im Bereich Minden zur Vermisstensuche eingesetzt. Grund: In den Nachtstunden des Dienstag gab es einen Hinweis auf eine in die Weser gefallene Person. Die nächtlichen Suchmaßnahmen hatten keinen Erfolg.
Gegen 2 Uhr hatte ein Zeuge (22) der Feuerwehr den Verdacht gemeldet, dass im Bereich der Eisenbahnbrücke "Am Brühl" eine Person in die Weser gefallen sein könnte. Der Hinweisgeber erklärte den Beamten, dass ein stark torkelnder Mann auf den Eisenbahnschienen der dortigen Brücke über die Weser gegangen sei. Dann verlor sich der Blick auf den Mann.
Plötzlich hörte er ein Geräusch - ähnlich dem eines ins Wasser fallenden Gegenstandes - und die Person war nicht mehr zu sehen. Eine Nachsuche von ihm verlief negativ. Dann rief der die Feuerwehr.
Bei der rund zweistündigen Suche mit mehreren Streifenwagenbesatzungen und der Feuerwehr mit Boot und Tauchgruppe, wurde jedoch niemand gefunden. Sicherheitshalber sollte dann bei Tagesanbruch ein Hubschrauber den Bereich abfliegen. Dies war aber witterungsbedingt zunächst nicht möglich.
Auch wenn es keine konkret vermisste Person gibt, wollte die Polizei nichts unversucht lassen, den Hinweisen nachzugehen. Daher flog der Hubschrauber aus Dortmund später die Weser bis Petershagen ab. Auch hier gab es keine Feststellungen. (Text: Polizei)