Unfälle: Sachschäden, Flucht & Verletzte
Altkreis Lübbecke -
Ein bisher unbekannter Autofahrer hat den Überschlag seines Autos
auf der Diepenauer Straße in Espelkamp-Frotheim am Dienstagabend offenbar
unverletzt überstanden.
Nach Angaben von Zeugen hatte er sich aus den auf der Seite liegenden Pkw, einen Ford Fiesta, selber befreien können. Anschließend flüchtete er von der Unfallstelle.
Ein Anwohner war gegen 21.15 Uhr durch laute Geräusche auf den Unfall aufmerksam geworden. Er entdeckte in der Dunkelheit den Wagen auf einem Acker in Höhe der Einmündung Piewittsheide und alarmierte nach einem kurzen Gespräch mit dem Fahrer die Polizei.
Die konnte feststellen, dass der circa 25 Jahre alte und etwa 1,80 Meter große Mann zuvor auf der Landstraße in Richtung Frotheim unterwegs war. Außerhalb der Ortschaft kam der Wagen auf der regennassen Straße Ausgangs einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Auf dem Feld überschlug sich der Ford mindesten ein Mal und blieb rund 25 Meter weiter auf der Beifahrerseite liegen. Die Polizei stellte das Fahrzeug anschließend sicher. Die Ermittlungen zur Feststellung des Flüchtigen dauern an. Den Schaden schätzen die Beamten auf etwa 5.000 Euro.
Drei Verletzte und ein Schaden von rund 18.000 Euro: Das ist die Bilanz eines Auffahrunfalls auf der B 239 in Höhe der Papierfabrik am Montagabend. Gleich vier Autos waren in den Unfall verwickelt.
Nach bisherigen Feststellungen der Polizei wollte gegen 20.40 Uhr zunächst ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht rückwärts von einer Zufahrt auf die Berliner Straße fahren. Dazu hielten mehrere in Richtung Espelkamp fahrenden Pkw-Fahrer an.
Diese bereits stehende Fahrzeugschlange erkannte ein 27-jähriger Autofahrer aus Pr. Oldendorf vermutlich nicht rechtzeitig und prallte auf der Gefällstrecke offenbar ungebremst mit seinem Isuzu auf den Skoda einer 46 Jahre alten Frau aus Pr. Oldendorf. Sie sowie ihre beiden 55 und 80 Jahre alten Mitinsassen wurden bei dem Aufprall verletzt und kamen ins Krankenhaus.
Der Skoda wurde wiederum auf einen VW Golf eines 19-jährigen Espelkämper geschoben. Sein Fahrzeug stieß zudem noch gegen das Heck eines Mercedes, an dessen Steuer eine 41 Jahre alte Frau aus Lübbecke saß. Während der Mercedes und der Golf fahrbereit blieben, mussten der Skoda und der Isuzu abgeschleppt werden.
Ein 20-jähriger Autofahrer ist nach dem Überschlag seines Pkw auf der Eggetaler Straße in Pr. Oldendorf-Börninghausen am Montagabend ins Krankenhaus nach Lübbecke gebracht worden. Seinen Angaben zu Folge sei er einem Tier ausgewichen und habe dadurch die Kontrolle über den Wagen verloren.
Gegen 21 Uhr war der junge Mann nach Ermittlungen der Polizei auf der Kreisstraße in Richtung Bünder Straße unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve innerhalb der Ortschaft tauchte plötzlich das Kleintier im Scheinwerferlicht auf.
Bei einem Ausweichmanöver schleuderte der Pkw, ein Renault, gegen den Bordstein und driftete auf den angrenzenden Acker. Hier überschlug sich der Wagen und kam anschließend wieder auf den Rädern zum Stehen. Der Fahrer konnte das Auto aus eigener Kraft verlassen.
Der nicht mehr fahrbereite Renault wurde später abgeschleppt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro.
Zwei Frauen haben sich bei einem Verkehrsunfall auf der Husener Straße in Rahden-Wehe am Mittwochmorgen leicht verletzt.
Nach Feststellungen der Polizei war ein 42 Jahre alter Mann mit seinem VW Sharan gegen 6.50 Uhr auf der Husener Straße (K 63) in Richtung Wehe unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Lkw vor ihm. Dessen Fahrer wollte offenbar nach links in die Straße Im Strang abbiegen, da er den Blinker entsprechend gesetzt hatte.
Plötzlich blinkte dieser jedoch wieder nach rechts und fuhr auf der Kreisstraße geradeaus weiter. Als der 42-Jährige dann seinerseits nach links abbog, kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Opel Corsa einer 52-jährigen Frau aus Wagenfeld.
Bei dem Zusammenstoß verletzten sich die 52-Jährige sowie die 40-jährige Beifahrerin im Sharan leicht. Sie kamen ins Krankenhaus nach Rahden. Neben einem Rettungswagen war auch ein Notarzt im Einsatz. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 7.000 Euro.
Ein Kreuzungsunfall mit zwei Leichtverletzten ereignete sich Dienstagvormittag in Lübbecke. Eine Autofahrerin war vermutlich bei Rotlicht in die Kreuzung gefahren.
Eine 30-Jährige fuhr gegen 9 Uhr mit ihrem BMW auf der Berliner Straße (B 239), als sie an der ampelgeregelten Kreuzung zur Bohlenstraße (B 65) anhalten musste. Bei Grünlicht fuhr sie dann mit Fahrtrichtung Gestringen in den Kreuzungsbereich ein. In dem Moment fuhr eine VW-Fahrerin (81) mit ihrem Polo auf der Bohlenstraße in Richtung Gehlenbeck. Somit kollidierten die Fahrzeuge im Kreuzungsbereich. Beide Frauen verletzen sich dabei leicht und wurden ins Lübbecker Krankenhaus eingeliefert.
An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro.
(Text und Foto: Polizei)