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Unfälle mit Verletzten - Polizei sucht Zeugen

Minden-Lübbecke -

Erst beschädigte er im Vorbeifahren einen geparkten Mercedes Benz, dann flüchtete er von der Unfallstelle: Jetzt sucht die Polizei den verantwortlichen Rollerfahrer.

Nach einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Stemwede-Levern sucht die Polizei den Fahrer oder die Fahrerin eines Motorrollers. Den Angaben der Beamten zufolge ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr auf der Leverner Straße in Höhe der Geschäftsräume der Firma Westerkamp.

Hier hatte der Fahrer eines grauen Mercedes der B-Klasse seinen Wagen am Fahrbahnrand in Fahrtrichtung Destel abgestellt. Laut der Aussage eines Zeugen soll sich der Fahrer des Motorrollers von hinten genähert und im Vorbeifahren den Pkw seitlich beschädigt haben. Der Zweiradfahrer sei nicht gestürzt und habe, ohne anzuhalten, seine Fahrt fortgesetzt, so der Zeuge gegenüber den Polizisten. Die fanden entsprechende Spuren an dem Mercedes. Zudem stellten sie Teile der Verkleidung des Rollers sicher, welche bei der Kollision absplitterten.

Die Beamten des Verkehrskommissariates aus Lübbecke hoffen nun bei der Suche nach dem Flüchtigen und dessen beschädigten Roller auf weitere Zeugenhinweise. Diese werden erbeten unter Telefon 05741-2770.

Ein achtjähriger Junge ist mit seinem Fahrrad am Montagmittag auf der Koloniestraße in Espelkamp mit einem Auto zusammengestoßen. Bei dem Zusammenprall westlich des Kreisverkehrs mit der Gabelhorst verletzte sich das Kind leicht. Es kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Rahden.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war ein 53-jähriger Autofahrer gegen 12.20 Uhr in westlicher Richtung unterwegs, als vor ihm das entgegenkommende Kind mit seinem Fahrrad plötzlich von dem aus seiner Sicht rechten Gehweg auf die Straße fuhr. Offenbar wollte der Achtjährige auf die gegenüberliegende Straßenseite. 

Trotz eines Bremsmanövers konnte der Autofahrer eine Kollision nicht verhindern. Der zunächst auf die Fahrbahn gestürzte Junge konnte selbständig wieder aufstehen. Anschließend kümmerte sich der Rettungsdienst um ihn.

Ein 58-jähriger Fußgänger ist am Montag auf dem Zebrastreifen vor dem Kino in Rahden von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. 

Während der Mann auf der Straße liegen blieb, gab der Pkw-Fahrer Gas und fuhr auf der Weher Straße in Richtung Bahnhofstraße davon. Ersten Ermittlungen der Beamten zufolge soll es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen dunklen Kleinwagen mit MI-Kennzeichen gehandelt haben. Ein Rettungswagen brachte den 58-Jährigen ins Krankenhaus. Die Polizei sucht nun den Fluchtwagen und dessen Fahrer.

Zeugen hatten gegen 17 Uhr beobachtet, wie der Fußgänger den Zebrastreifen in Gehrichtung des Kinos betrat. Eine in Richtung Marktstraße fahrende Autofahrerin stoppte daraufhin ihren Wagen. Aus der Gegenrichtung näherte sich zu diesem Zeitpunkt der Kleinwagen. Dessen Fahrer verlangsamte nach Einschätzung der Zeugin für einen kurzen Moment seine Geschwindigkeit, fuhr dann aber weiter und erfasste den Fußgänger. 

Der Mann wurde auf die Motorhaube geladen und schließlich von dem weiterfahrenden Pkw abgeworfen. Weitere vor dem Kinoeingang stehende Zeugen kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Schwerverletzten. Ob der unbekannte Autofahrer aus der Gerichtsstraße oder der Marktstraße kam, ist bisher unklar. Die Polizisten sicherten am Unfallort erste Spuren.

Die Beamten des Verkehrskommissariates suchen nun nach weiteren Zeugen des Unfalls und bitten diese, sich unter Telefon 05741-2770 bei ihnen zu melden.

Nachdem ein 40-jähriger Mann vor vier Wochen mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus in Bad Oeynhausen eingeliefert wurde, ist für die Polizei unklar, ob der Mann Opfer eines Verkehrsunfalls oder eines tätlichen Angriffs wurde. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugen, um Licht in den Sachverhalt zu bringen.

Rückblick: Am Sonntag, 22. November 2015, wurde auf der Herforder Straße in Höhe der Commerzbank der Verletzte gegen 20.30 Uhr aufgefunden. Eine von einem bisher Unbekannten alarmierte Besatzung eines Rettungswagen brachte den Verletzten umgehend ins Krankenhaus. Im Laufe der Nacht meldeten sich die Ärzte bei der Polizei. Als die Beamten den 40-Jährigen im Klinikum befragten, konnte der zunächst keine genauen Angaben zu den Geschehensabläufen machen.

Nach einer nunmehr erfolgten Vernehmung gab der Mann an, dass er an jenem Abend zu Fuß auf dem Gehweg unterwegs gewesen sei. In Höhe der Bank habe er plötzlich von hinten einen kräftigen Schlag in den Nacken erhalten. Er sei daraufhin zu Boden gestürzt. Dabei habe er die Verletzungen erlitten. Er habe dann lediglich noch zwei männliche Personen wahrgenommen, welche sich mit Fahrrädern entfernten. Ein Passant habe schließlich den Rettungsdienst alarmiert.

Die Polizei bittet nun die Person, welche die Feuerwehr alarmierte, sich bei ihr zu melden. Gesucht werden aber vor allem Zeugen, die Angaben zu dem eigentlichen Vorfall machen können. Hinweise werden erbeten unter Telefon 05731-2300.

(Text: Polizei)


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