Unfälle mit Verletzten - mit 118 km/h geblitzt
Minden-Lübbecke -
Beim Zusammenstoß zweier Autos in Hille-Rothenuffeln haben sich am Samstagvormittag zwei Personen leicht verletzt.
Eine 58-jährige Autofahrerin war nach Erkenntnissen der Polizei gegen 11.40 Uhr mit ihrem Seat auf der Heidestraße in Richtung B 65 unterwegs. Als sie die Marienstraße geradeaus überqueren wollte, kam es zur Kollision mit dem Skoda eines 55-Jährigen, der auf der Vorfahrtsstraße in Richtung Köhlterholz fuhr. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls auf einen Acker geschleudert.
Die Beteiligten kamen mit einem Rettungswagen ins Johannes Wesling Klinikum nach Minden. Ihre nicht mehr fahrbereiten Wagen wurden später abgeschleppt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 17.000 Euro.
Mit leichten Verletzungen kam eine 36-jährige Autofahrerin aus Nienburg ins Klinikum nach Minden, nachdem sie am Samstagnachmittag auf B 482 in Petershagen-Döhren wegen Schneeglätte mit ihrem Pkw von der Straße abgekommen war.
Die Frau war nach Erkenntnissen der Polizei gegen 14.40 Uhr in Richtung Petershagen unterwegs, als sie auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geriet. Dabei verlor sie die Kontrolle über den Wagen, der gegen einen Baum prallte und anschließend in einen circa drei Meter tiefen Graben stehen blieb. Ein 37-jähriger Beifahrer überstand den Unfall unbeschadet.
Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 5.000 Euro.
Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt waren zwei Autofahrer aus Espelkamp und Hüllhorst am Freitagabend auf der Beuthener Straße in Espelkamp unterwegs. Mit Tempo 118 und 115 wurden die beiden 30 und 51 Jahre alten Männer von der Polizei gestoppt. Erlaubt sind an dieser Stelle lediglich 50 Stundenkilometer.
Die Beamten des Verkehrsdienstes hatten an diesem Abend ihre Messgeräte innerhalb der geschlossenen Ortschaft gleich in beide Fahrtrichtungen aufgebaut. Gegen 21.12 Uhr zeigte das Messgerät für den 51-jährigen Mann aus Espelkamp 115 km/h an. Als die Einsatzkräfte den Mann daraufhin zur Rede stellten, zog es dieser vor keine Angaben zu machen. Allerdings wunderten sich die Beamten über die unverantwortliche Fahrweise des Mannes, war doch bereits 10 Minuten zuvor ein Foto von ihm gemacht worden, als er in Gegenrichtung (B 239) mit Tempo 68 das dort aufgestellte Messgerät passierte.
Noch eiliger hatte eine halbe Stunde später ein 30-jähriger Autofahrer aus Hüllhorst. Bei ihm zeigte das Messgerät sogar 118 Stundenkilometer an. Als die Polizisten auch ihn auf sein
Fehlverhalten ansprachen, gab der Mann an, dass er schnell nach Hause wolle. Auf Grund der enormen Geschwindigkeitsüberschreitungen müssen sich die beiden Männer nun jeweils auf eine Geldbuße von rund 500 Euro, zwei Punkten und einem zweimonatigen Fahrverbot einstellen.
Aber auch zwei weitere Autofahrer drückten an diesem Abend zu stark auf das Gaspedal. Sie wurden mit Tempo 93 und 91 gemessen. Ihnen drohen jeweils eine Geldbuße von 200 Euro, zwei Punkten und ein einmonatiges Fahrverbot. Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte knapp 40 Verkehrsverstöße bei ihrer rund dreistündigen Kontrollaktion.
Leichte Verletzungen zog sich eine 19-Jährige bei einem Unfall am späten Samstagabend im Bereich Stemwede-Oppendorf zu. Sie war mit ihrem Auto in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Die Espelkämperin fuhr gegen kurz vor 23 Uhr mit ihrem Toyota auf der Oppendorfer Straße (K 68) in Richtung Oppendorf. In einer langgezogenen Linkskurve kam sie auf glatter Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum. Dabei verletzte sie sich.
Der nicht mehr fahrbereite Wagen musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf rund 6.000 EUR taxiert. (Text und Fotos: Polizei)