Unfälle, Fahrerfluchten, Kontrollen und verletzter Radfahrer
Minden-Lübbecke -
Lübbecke: Unfallflucht: Verursacher uneinsichtig
Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Lindenstraße verursachte Montagmittag ein VW-Fahrer beim Rangieren einen Unfall. Daraufhin wurde er vom in der Nähe stehenden Geschädigten angesprochen. Nachdem der ältere Fahrer den Schaden am Mercedes begutachtet hatte, befand er den Kratzer als nicht relevant. Auch auf die Polizei wollte er nicht warten. Als die Streifenwagenbesatzung an der Unfallstelle erschien, hatte sich der Verursacher schon entfernt.
Nach der Unfallaufnahme suchten die Einsatzkräfte den Flüchtigen auf. Auch gegenüber den Beamten war der 84-Jährige nicht sehr einsichtig. Das Auto des Mannes wies zudem eine Vielzahl von Beschädigungen auf. Ergänzend gewannen die Polizisten den Eindruck, dass der Senior aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage ist, am Straßenverkehr teilzunehmen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde der Führerschein beschlagnahmt.
Stemwede: 561 Autos kontrolliert
Im Rahmen des Festivals Hai in den Mai kontrollierte der Verkehrsdienst der Polizei wie in den vergangenen Jahren auch den An- und Abreiseverkehr. Erfreulich bleibt festzustellen, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten. Trotzdem wurden zehn Fahrer angezeigt, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln hinterm Steuer saßen. Zudem gab es insgesamt 28 Verkehrsverstöße, die zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen oder Verwarngeldern führten.
Zu einem Betäubungsmittelfund etwas größerer Art kam es am Sonntag. Im Rahmen der Abfahrtkontrolle wurde ein Wohnmobil kontrolliert, welches im Innenraum deutlich nach Drogen roch. Der vor Ort eingesetzte Diensthundführer durchsuchte das Fahrzeug und fand eine Bauchtasche mit diversen Rauschmitteln. Die Tasche ist mit hoher Wahrscheinlichkeit einer mitfahrenden Person zuzuordnen, die sich den Eigentümern des Wohnmobils erst bei der Ausfahrt vom Gelände angeschlossen hatte. Der Mann aus dem Hochsauerlandkreis wurde nach Vernehmung entlassen, die Bauchtasche mit Inhalt sichergestellt.
Zu einer Widerstandshandlung gegenüber den Kontrollbeamten kam es am Nachmittag des gleichen Tages. Der Fahrer eines Wohnmobils wurde in der Nähe des Veranstaltungsgeländes überprüft. Hierbei ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum. Nachdem vom Fahrzeugführer ein Drogenvortest abgelehnt worden war, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Aufforderung das Fahrzeug zu verlassen kam der Mann nicht nach. Er wurde unter Einsatz körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug in den Streifenwagen verbracht. Die Blutprobe folgte. Auch seine Personalien wollte der 56-Jährige nicht angeben, sodass man ihn dem Gewahrsam in Minden zuführte. Dort konnte er nach erfolgreicher Personalienfeststellung entlassen werden. Im Fahrzeug wurden verschiedene Drogen aufgefunden.
Bei einer Kontrolle am Montag, fiel gegen 16.30 Uhr ein Autofahrer durch seine unsichere Fahrweise auf der Hollweder Straße auf. Auch in diesem Fahrzeug konnten durch den Diensthund diverse Betäubungsmittel aufgefunden werden. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen.
Bad Oeynhausen: Radfahrer zieht sich schwere Verletzungen zu

Der Radfahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu
Infolge eines Abbiegemanövers kollidierte am Dienstagnachmittag ein Autofahrer mit einem Fahrradfahrer. Der 28-jährige Radler zog sich hierbei schwere Verletzungen zu. Nach notärztlicher Behandlung wurde er mittels Rettungswagen dem Krankenhaus Bad Oeynhausen zugeführt.
Gegen 16.40 Uhr befuhr der Fahrer eines KIA die Steinstraße und bog in Höhe der Gneisennaustraße nach links in die selbige ein. Hierbei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Radfahrer, der auf dem Geh- und Radweg die Steinstraße in Richtung Königstraße befuhr. Der Sachschaden wurde mit rund 2.000 Euro angegeben.
Porta Westfalica: Autofahrer hatte Rotlicht
Diensttagmittag kollidierten auf der Kreuzung Portastraße in Höhe der Zufahrt von der B 61 zwei Autos. Hierbei verletzte sich ein Bad Oeynhausener. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 17.000 Euro.
Aufgrund von mehrerer Zeugenaussagen ereignete sich der Unfall wie folgt. Der Fahrer (78) eines VW befuhr die B 61 aus Bad Oeynhausen kommend. In Höhe der Abfahrt zur Portastraße wollte er bei Grünlicht nach links in Richtung Minden abbiegen. Gleichzeitig befuhr ein Mercedesfahrer (57) die Portastraße in Richtung Weserbrücke. Somit kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der 78-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung dem Klinikum Minden zugeführt. Der Golf war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.
Minden: Unfallfluchten beschäftigen die Polizei
In den vergangenen Tagen wurde im Bereich des Stadtgebietes Minden drei Verkehrsunfallfluchten angezeigt. Dabei entstanden zusammen Schäden im vierstelligen Bereich. Nun setzt die Polizei auf die Bevölkerung und erhofft sich Hinweise zu den Verursachern.
Samstagabend wurde in der Kuhlenstraße in Höhe Hausnummer 21 ein auf dem Seitenstreifen geparkter blauer Dacia angefahren. Die Besitzerin des Fahrzeuges hörte gegen 20.45 Uhr einen lauten Knall von der Straße. Sie sah hier eine Frau, die mit ihrem weißen BMW mit dem Heck gegen die Front des abgestellten Fahrzeugs gefahren war. Die Flüchtige setzte ihre Fahrt in Richtung stadtauswärts fort.
Um kurz vor Mitternacht knallte es dann auf der Kutenhausener Straße. Hier war ein mit zwei Personen besetzter Roller gegen einen geparkten VW Lupo gefahren. Während sich die auf rund 180 Zentimeter geschätzte Frau mit schlanker Statur aufgerappelt hatte, flüchtete sie mit dem Zweirad stadtauswärts. Sie trug einen hellen Helm. Ihr Mitfahrer hatte ungefähr die gleiche Größe und Statur, wurde von der Zeugin auf zirka 18 bis 19 Jahre geschätzt. Er hatte mittelblonde, kurze Haare und war schwarz gekleidet. Er flüchtete zu Fuß in Richtung Bierpohlweg.
Am Montag parkte der Fahrer eines blauen Ford Transits sein Fahrzeug gegen 15 Uhr auf dem Parkplatz des Neukaufs in der Lübbecker Straße. Als er rund zehn Minuten später zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass jemand in die Heckklappe seines Kleintransporters gefahren war.
Hinweise bitte unter der Rufnummer (0571) 8866-0 an die Polizei in Minden.
(Foto und Text: Polizei)
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