Unfälle: ein Toter und sieben Verletzte
Espelkamp/Hille -
Vermutlich ein verbotenes Überholmanöver hat zu dem Folgen schweren Unfall am Samstagnachmittag au der B 239 in Espelkamp geführt. Dabei kam ein 41-jähriger Mann; ein 40-Jähriger erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Samstagnachmittag gegen 16 Uhr war ein Autofahrer auf der Bremer Straße (B 239) Richtung Lübbecke unterwegs. Wie Zeugen der Polizei mitteilten, soll der Fahrer dabei mit sehr hoher Geschwindigkeit gefahren sein. In Höhe der Abfahrt zur Gabelhorst soll er trotz Überholverbots einen anderen Wagen überholt haben. Nachdem er zunächst wieder eingeschert war, setzte er erneut zum Überholen an, verlor jedoch die Kontrolle über seinen Wagen, überschlug sich mehrfach und schleuderte in dortigen Baum-/Buschbewuchs neben der Bundesstraße.
Die beiden Männer wurden von den Rettungskräften außerhalb des Fahrzeuges gefunden. Trotz
notärztlicher Versorgung kam für den 41-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort. Der 40-jährige wurde notärztlich versorgt und mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 13" ins Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße wurde für rund eineinhalb Stunden gesperrt. Das völlig zerstörte Unfallfahrzeug wurde abgeschleppt. Polizeiliche Ermittlungen wurden aufgenommen.
Sechs Menschen, darunter vier Kinder, sind beim Zusammenstoß zweier Pkw in Hille am Samstagnachmittag verletzt worden.
Eine 72-Jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Oldenburg war Samstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Carl-Severing-Straße Richtung Minderheider Straße unterwegs. An der Kreuzung Dannenkamp missachtete sie die Vorfahrt einer 49-jährigen Frau aus Hille. Nach dem Zusammenstoß überschlug sich der Wagen der Hillerin mehrfach.
Alle Insassen hatten großes Glück, denn die beiden Autofahrerinnen und die vier Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren im Wagen der 49-jährigen wurden nur leicht verletzt. Alle wurden zur
medizinischen Versorgung mit mehreren Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die beteiligten Autos waren so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Der Schaden beträgt ca. 30.000,-Euro. (Text: Polizei)