Stellungnahme zum Bahnübergang am Blasheimer Markt
Lübbecke -
Im Vorfeld des Marktes ist der Bahnübergang unter Sicherheitsaspekten von einem Ingenieurbüro untersucht worden. Die Situation wurde mit Rettungskräften und Polizei diskutiert. Die dabei gefundene Lösung – einseitige Entfernung der Quersperre und Trichterung mittels Bauzäunen – ist zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzeptes für den Blasheimer Markt. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten, die die Bahn an dieser Stelle geschaffen hat, indem die Asphaltierung zwischen den Schienen auf die Breite der Fußgängerquerung zurückgenommen wurde, ist eine Öffnung des Bahnübergangs auf voller Fahrbahnbreite laut Auskunft des von der Stadt beauftragten Sicherheitsexperten nicht möglich: Die Bahnschienen würden eine Stolperfalle mit unüberschaubarem Gefahrenpotential darstellen. Die einzig gangbare Alternative zum jetzigen Zustand wäre eine Vollsperrung des Bahnübergangs auch für Fußgänger, mit der Folge, dass ein Zutritt zum Markt aus Richtung Süden nicht mehr möglich wäre.
Die Stadt Lübbecke betrachtet die aktuelle Lösung als unglücklich und verbesserungsbedürftig. „Mit Blick auf das nächste Jahr werden wir das Gespräch mit der Bahn suchen, um die baulichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, eine Öffnung des Bahnübergangs auf voller Fahrbahnbreite für die Dauer des Blasheimer Marktes möglich zu machen“, kündigte Dezernent Rolf Kleffmann an.
(Text: Andreas Püfke, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Lübbecke)
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