NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen
Lübbecke -
Dieser Montag, 25. November, ist der internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“. An diesem Tag wird weltweit aller Frauen und Mädchen gedacht, die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt wurden und werden.
Auch in Lübbecke wird seit Jahren ein Zeichen für die Menschenrechte von Frauen gesetzt. In diesem Jahr haben bereits Veranstaltungen zu der Problematik in den Herbst Wochen der Gleichstellungsbeauftragten zum Thema „Starke Frauen“ stattgefunden. Bürgermeister Eckhard Witte und Gleichstellungsbeauftragte Angelika Lüters zeigen Flagge „frei leben – ohne Gewalt“; damit setzen Sie ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und beteiligen sich an der bundesweiten Fahnenaktion von Terre des Femmes für ein freies und selbstbestimmtes Leben für Frauen und Mädchen weltweit!
„Männergewalt gehört für viele Frauen und ihre Kinder weltweit und auch in der Bundesrepublik und im Kreis Minden-Lübbecke zum Alltag und ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen, häufiger als Verkehrsunfälle. Für viele Frauen ist ihr eigenes Zuhause der gefährlichste Ort“, erläutert Angelika Lüters. Männergewalt gegen Frauen und Mädchen kostet die Solidargemeinschaft jährlich 14,8 Millionen Euro, Kosten für Justiz, Polizei, ärztliche Behandlung und Arbeitsausfälle. Jährlich fliehen rund 45 000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser.
Der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ am 25. November ist weltweit zum Symbol geworden, sich gegen jegliches Unrecht an Frauen zu wehren. Unser Foto zeigt Angelika Lüters und Bürgermeister Eckhard Witte. (Text und Foto: Stadt Lübbecke)