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Krisenstab ruft zur Spende von Schutzausrüstung auf

Minden-Lübbecke -

Spendenaufruf Schutzausrüstung
Der Krisenstab des Kreises Minden-Lübbecke startet einen Spendenaufruf an Unternehmen. Die persönliche Schutzausrüstung in Arztpraxen, Krankenhäusern, Rettungsdienst und Pflegeheimen wird knapp. „Wir müssen jetzt als erstes darauf achten, dass in all diesen Bereichen das Personal gut geschützt ist, damit wir weiterhin die medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten sicherstellen und das Personal vor Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können“, sagt die Leiterin des Krisenstabes, Kreisdirektorin Cornelia Schöder. „Hierfür benötigen wir dringend Schutzausrüstung wie Masken und Schutzbekleidung.“

Solche Masken und Schutzkleidung finden in vielen Unternehmen Verwendung, die zurzeit selbst ihre Produktion eingeschränkt haben – zum Beispiel in den Bereichen Chemie oder Holzverarbeitung. Konkret werden vor allem Atemschutzmasken FFP 2 und 3 (mit und ohne Ausatemventil) sowie Schutzoveralls und -kittel, Schutzbrillen und medizinische Einmalhandschuhe gesucht.

Wer spenden möchte, kann sich an den Kreis Minden-Lübbecke wenden unter Telefon 0571-807 -21761. Nach Rücksprache mit den Wohlfahrtsverbänden soll die Sammlung aus organisatorischen Gründen direkt beim Kreis erfolgen. „Unser herzlicher Dank geht dennoch an die Wohlfahrtsverbände, die uns hier großzügig und unkompliziert Unterstützung zugesagt hatten“, sagt Landrat Dr. Ralf Niermann. „Wir freuen uns auf weitere Gelegenheiten zur Zusammenarbeit in der Zukunft.“
(Text: Sabine Ohnesorge - Kreis Minden-Lübbecke / Motivfoto: Yerson Retamal auf Pixabay)

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