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Jugendliche ausgeraubt - Randale: Polizist verletzt

Minden/Petershagen -

Zwei Jugendliche sind am späten Dienstagabend in der Mindener Innenstadt von vier unbekannten Männern ausgeraubt worden. Dabei wurde einer der beiden 16-Jährigen massiv mit einem Messer bedroht. Das Duo blieb unverletzt und erstattete später Anzeige bei der Polizei.

Dabei gaben die 16-Jährigen zu Protokoll, dass sie gegen 22.30 Uhr von der Hellingstraße kommend vorbei an dem Gebäude der Volksbank in Richtung Bäckerstraße gegangen seien. Als sie sich im Durchgang zur Poststraße zwischen Deichhof und Bäckerstraße befunden hätten, seien die vier Personen plötzlich von hinten aufgetaucht.

Drei Männer hätten ihn sofort den Weg versperrt, während ein Vierter einem von ihnen ein Messer vor die Brust gehalten hätte. Gleichzeitig seien sie aufgefordert worden, ihr Geld herauszugeben. Nachdem sie das getan hätten, entfernte sich das Quartett in Richtung Hellingstraße. Daraufhin gingen die 16-Jährigen in Richtung Bäckerstraße weiter und informierten eine ihrer Mütter. Die holte die Jugendlichen ab und fuhr sie zur Polizeiwache.

Zur Beschreibung der Unbekannten gaben die Jugendlichen an, dass zwei Männer ein arabisches Aussehen gehabt hätten. Sie hätten akzentfreies Deutsch gesprochen. Während einer der beiden 1,70 Meter groß und circa 20 bis 25 Jahre alt sei, wäre sein Komplize mit rund 1,75 Meter etwas größer gewesen. Beide Männer hatten schwarze Haare und trugen dunkle Jacken. Hinweise auf die Gesuchten werden von der Polizei erbeten unter Telefon 0571-88660.

Ein alkoholisierter 19-Jähriger aus Petershagen hat in der Nacht zu Mittwoch in Minden-Todtenhausen eine Streifenwagenbesatzung attackiert und dabei einen Beamten leicht verletzt. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der polizeibekannte Mann in Gewahrsam genommen werden. Durch das vom starken Wind verteilte Pfefferspray wurden zudem andere in der Nähe stehende Personen in Mitleidenschaft gezogen.

Offenbar war es zuvor bei einer Geburtstagsfeier, bei der reichlich Alkohol getrunken wurde, zu Streitigkeiten unter den Gästen gekommen. Als die Polizei, die zunächst wegen einer Ruhestörung alarmiert wurde, gegen Mitternacht eintraf, hielt sich eine Gruppe auf der Straße auf. Außerdem stellten die Beamten eine Rangelei zwischen dem 19-Jährigen und einem 22-Jährigen fest. 

Als die beiden Kontrahenten die Polizisten bemerkten, ging der 19-Jährige auf den Streifenwagen zu und blockierte die Fahrertür. Trotz Aufforderung ging er nicht zur Seite. Erst als der 22-Jährige ihn zur Seite zog, konnte der Beamte aussteigen. Dabei trat der 19-Jährige plötzlich mehrfach gegen die Beine des Polizisten. Der versuchte daraufhin, unter Einsatz seines Mehrzweckstocks weitere Angriffe zu verhindern. Als der Randalierer schließlich ergriffen und ihm Handfessel angelegt werden sollten, setzte sich der am Oberkörper unbekleidete 19-Jährige zur Wehr. Dabei schrie er herum und stieß die Beamten von sich.

Den Rest der Nacht verbrachte der junge Mann in einer Ausnüchterungszelle. Zuvor wurde ihm auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen. Auf ihn kommt nun eine Anzeige wegen Widerstandes und Körperverletzung zu.

(Text: Polizei)

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