Frontalzusammenstoß - Krad mit 210 unterwegs
Espelk./Petersh. -
Eine 56 Jahre alte Autofahrerin geriet am frühen Samstagabend mit ihrem Meriva auf die Gegenfahrbahn des Hindenburgringes in Espelkamp.
Dabei stieß sie frontal mit einem 3er BWM zusammen. Die Opel-Fahrerin sowie die Beifahrerin (27) im BMW zogen sich dabei schwere Verletzungen zu und wurden ins Krankenhaus Lübbecke eingeliefert.
Gegen 20 Uhr bog die 56-Jährige bei starkem Regen mit ihrem Auto von der Beuthener Straße kommend nach rechts in den Hindenburgring ein. Hierbei kam sie aus bisher ungeklärter Ursache in der gleich anschließenden S-Kurve auf die Gegenspur und kollidierte mit dem anderen Wagen. Beide Autos waren anschließend nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro.
Drei Monate Fahrverbot und mindestens 600 Euro Bußgeld sind das Ergebnis einer rasanten Fahrt einer 45-jährigen Zweirad-Fahrerin. Sie war am vergangenen Donnerstag - bei erlaubten 100 km/h - mit zeitweise 210 Stundenkilometer auf der B 482 in Petershagen unterwegs. Ihr Pech: Sie hatte bei ihrem gewagten Ritt über die Landstraße das ProVida-Krad der Mindener Polizei überholt.
Der Polizist war an dem sonnigen Nachmittag mit dem zivilen Motorrad auf der Bundesstraße in Richtung Norden auf Streifenfahrt, als er von einer dunklen Honda überholt wurde. Bei der anschließenden Nachfahrt durch den Loccumer Klosterforst Richtung Wasserstraße beschleunigte die Fahrerin ihr Zweirad mehrmals auf über 170 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit lag letztendlich bei 210. Nach Abzug der Toleranzen lag die durchschnittliche Geschwindigkeitsüberschreitung bei fast 80 Stundenkilometer.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei Minden-Lübbecke auf den an diesem Freitag, 17. April 2015, stattfindenden bundesweiten Blitzmarathon hin. Nach wie vor ist eine nicht angepasste oder gar überhöhte Geschwindigkeit Hauptunfallursache Nr. 1. (Text und Foto: Polizei)