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Fast 50 Autoaufbrüche geklärt

Minden -

Fast 50 Autoaufbrüche soll ein 34-jähriger Mann in den vergangenen Monaten in Minden verübt haben, so der Vorwurf der Polizei. Seit Ende Januar sitzt der zwischenzeitlich per Haftbefehl gesuchte Mindener in Untersuchungshaft. Ein Kripobeamter hatte ihn in seiner Freizeit im Stadtteil Rodenbeck festnehmen können. Wir berichteten seinerzeit. Mittlerweile sind die Ermittlungen der Beamten des Kriminalkommissariats abgeschlossen.

Danach kam es ab November vergangenen Jahres zu einer Häufung von Pkw-Aufbrüchen im Stadtgebiet. Auffällig dabei: Die Fahrzeuge wurde oftmals im Bereich der Türschlösser gewaltsam geöffnet. Gestohlen wurde fast alles, was im Fahrzeug zurückgelassen wurde. So zählten unter anderem Navigationsgeräte, Sporttaschen, Geldbörsen mit EC-Karten und Handtaschen zur Beute. Vereinzelt wurden aber auch Weihnachtsgeschenke entwendet.

Mit den EC-Karten versuchte der 34-Jährige zudem noch, sich an Geldautomaten Bargeld von den Konten seiner Opfer zu beschaffen. Dies wurde ihm schließlich zum Verhängnis. Anhand der Bilder aus den Überwachungskameras konnte er in mehreren Fällen identifiziert werden. Zudem erkannten Zeugen den 34-Jährigen zweifelsfrei wieder.

Der Mann ist der Mindener Polizei seit langer Zeit einschlägig bekannt. So hatten ihn die Ermittler bereits 2014 wegen einer Serie von Auto- und Kellereinbrüchen schon einmal festgenommen. Nachdem ein Haftbefehl unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde, war der 34-Jährige abgetaucht. Sein Versteckspiel endete schließlich am 29. Januar an der Ecke Lübbecker Straße/Nach den Bülten, als ihn der Kripobeamte erkannte.
(Foto und Text: Polizei)