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DNA-Reihentest: Keine Übereinstimmung mit Spur

Petershagen-Döhren -

Im Fall der ermordeten Seniorin Irma K. aus Petershagen-Döhren liegen mittlerweile die Ergebnisse der Vergleichsuntersuchungen des Landeskriminalamtes zu der Mitte Oktober gestarteten DNA-Reihenuntersuchung vor. Nach Angaben des zuständigen Staatsanwaltes, Veit Walter, ergab sich unter den rund 600 Speichelproben keine Übereinstimmung mit der am Tatort gesicherten DNA-Spur.

Betroffen von der Reihenuntersuchung waren Männer aus den Ortschaften Döhren, Neuenknick und Seelenfeld. Auch die gleichzeitigen Befragungen anlässlich der Hausbesuche der Polizei brachten keine entscheidenden Hinweise. Die Reihenuntersuchung stieß bei der Bevölkerung auf große Zustimmung. Für diese Unterstützung bedankt sich die Mordkommission.

In den vergangenen Wochen haben die Ermittler annähernd 300 weitere Personen überprüft. Dabei handelte es sich zum einen um Männer, die in den letzten Jahren aus der Umgebung von Döhren verzogen sind, zum anderen um Personen, die dort ihren Arbeitsplatz hatten oder haben. Diese zum Teil sehr zeitraubenden Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Auch gut fünf Monate, nachdem die allein in ihrem Haus lebende 83-jährige Seniorin von ihrer Tochter erschlagen aufgefunden worden war, setzt die elfköpfige MK "Döhren" ihre Ermittlungen mit unverminderter Intensität fort.

Um die Arbeit der Mordkommission zu unterstützen und das Hinweisaufkommen noch einmal zu steigern, hat sich die Familie des Opfers entschlossen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise auszusetzen, die zur Ermittlung und Überführung des Täters führen.

Wie bereits berichtet, hatte schon im November die Staatsanwaltschaft Bielefeld eine Belohnung von 5.000 Euro zur Ergreifung des Täters ausgelobt. Nach wie vor gilt: "Hinweise werden auf begründeten Wunsch und soweit gesetzlich möglich, auch 
vertraulich behandelt", so Staatsanwalt Walter. Anrufe nimmt die Polizei in Minden unter Telefon 0571-88660 entgegen. (Text: Polizei)