Die Polizei warnt vor Smartphone-Trojanern
Deutschland -

Unbekannte Täter nutzen derzeit den bekannten "BKA-Trojaner", um Smartphones mit einem Android-Betriebssystem zu infizieren. Benutzer von "WhatsApp" erhalten gefälschte Aufforderungen, damit ihr Account nicht gesperrt wird.
Die Kriminalpolizei informiert:
Smartphone können durch den sogenannten "BKA-Trojaner" gesperrt werden. Den Usern wird eine illegale Tätigkeit vorgeworfen und sie werden aufgefordert, zum Beispiel einen Betrag von 100 Euro über "Paysafe-Codes" zu zahlen, damit sie einer Strafverfolgung entgehen können.
Die Täter nutzen einen Verbreitungsweg der Schadsoftware bei "WhatsApp" - Nutzern. Im Browser wird eine Nachricht übermittelt, die suggerieren soll, das der "WhatsApp" - Account gesperrt wird, wenn kein Update durchgeführt wird. Je nach Einstellung des Gerätes wird die Nachricht durch Klingeln und Vibration verstärkt. Bestätigen Sie niemals mit dem "OK-Button", denn sonst wird eine Seite nachgeladen, die den Download eines Schadprogrammes ermöglicht. Wer weiter mit "OK" bestätigt, räumt der Schad-Applikation sogenannte Administratorenrechte ein. Die Schadsoftware wird auf Android-Geräten so tief im System installiert, dass die Deinstallation für "normale Nutzer" nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich ist.
Die Kriminalpolizei gibt folgende Tipps:
- Sichern Sie Ihre wichtigen Daten Ihres Android-Gerätes in regelmäßigen Abständen.
- Sie sollten Applikationen nur aus offiziellen "Stores" beziehen.
- Bleiben Sie bei Warnmeldungen misstrauisch und folgen Sie nicht unüberlegt und übereilt den Anweisungen.
- Die beschriebene Meldung des "WhatsApp-Updates" können Sie durch schließen der "Tab's" beenden.
(Text: Polizei)
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