Der Vorleser – Klassiker nach dem Roman von Bernhard Schlink
Espelkamp -

Foto: G2 Baraniak
In Bernhard Schlinks weltbekannten Roman „Der Vorleser“ geht es Schuld und Sühne, um das Schweigen einer Generation und die Frage, wie man mit den Verbrechen der Vorfahren umgehen soll. In einer sensiblen und eindringlichen Bühnenfassung bringt das Altonaer Theater dieses vielschichte Werk am Sonntag, den 30. November, um 18:00 Uhr, auf die Bühne des Neuen Theaters Espelkamp.
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg begegnet der 15-jährige Schüler Michael der deutlich älteren Straßenbahnschaffnerin Hanna. Zwischen beiden entwickelt sich eine intensive Beziehung. Hanna wird seine Geliebte, voller Zuwendung und Zärtlichkeit, aber auch schroff, reizbar und tyrannisch. Hanna hat zudem offenbar mehr Lust auf Literatur als auf Sex und verlangt von Miachel, dass er ihr vorliest. Was er nicht weiß: Hanna hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder.
Bernhard Schlinks Roman wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und avancierte zum internationalen Bestseller. Einfühlsam und genau untersucht er das Verhältnis von Liebe und Schuld vor dem Hintergrund der deutschen NS-Verbrechen und nähert sich dem Geschehen über den Vorgang des Erinnerns – suchend, fragend und im Bewusstsein, wie sehr unsere Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt. Eintrittskarten für das Schauspiel sind erhältlich in der Geschäftsstelle des Volksbildungswerks Espelkamp e.V., Kulturbüro im Bürgerhaus, Wilhelm-Kern-Platz 14, Tel.: 05772/562161, oder 05772/562185, im Reisebüro Durnio in Rahden, Steinstraße 4, Tel.: 05771/9111-0, sowie online über die Homepage des Neuen Theaters www.theater-espelkamp.de. Das Theater und die Abendkasse öffnen um 17:00 Uhr.