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Auf den Spuren von Paul Modersohn-Becker

Lübbecke -

Die Lebenslust der Paula Modersohn-Becker wirkt ansteckend. Leicht und beschwingt ist auch Lore Seichter-Muráths Monologtext über die zu ihren Lebzeiten von Kritikern verschmähte Malerin, zu erleben an diesem

Samstag, 14. November 2015
ab 19.30 Uhr
im Bürgerhaus Altes Amtsgericht in Lübbecke.

Die Lebenslust der Paula Modersohn-Becker wirkt ansteckend.

Limericks tauchen da neben szenischen Bildern auf, Briefauszüge neben Tagebuchaufzeichnungen, Zitate Dritter, neben schwungvollen Schlüssen. Schließt man die Augen, erlebt man besonderes Kino im Kopf in den Farben der Modersohn-Becker. Zeitgenossen bleiben eindrucksvoll im Hintergrund, während mit allen Mitteln der Erzählkunst Paulas Suche nach Eigen-, bzw. Einzigartigkeit und Neuem in ihrer Kunst, nach geforscht wird.

Die Künstlerin greift die Stationen ihres Lebens schillernd auf: Dresden, die Stadt ihrer Kindheit, das hanseatische Bremen, das aufsteigende Berlin des Kaiserreichs, die europäische Kunstmetropole Paris, und ein kleines Dorf namens Worpswede im norddeutschen Moor. Ein Nest, bewohnt von den Ärmsten der Armen, den Moorteufeln - berühmt gemacht durch eine Künstlerkommune, zu der auch Paula gezählt wird, vor der sie aber oft genug zu ihren Lebzeiten geflohen war.

Lore Seichter-Murath ist Theatermacherin seit 1982. Zunächst als Regieassistentin, später als Dramaturgin und Regisseurin und immer wieder als Schauspielerin für Theater, Fernsehen und Film schöpfte sie aus den verschiedenen Genres. In Lübbecke hat sie bereits 2014 eine szenische Lesung zu Käthe Kollwitz gehalten.

Karten gibt's bei Angelika Lüters-Wobker, Stadt Lübbecke Telefon 05741-276251, per E- Mail an a.lueters@luebbecke.de oder im Servicebüro der Stadt Lübbecke, Bücherstube Lübbecke sowie an der Abendkasse. Die Tickets kosten im Vorverkauf 6, ermäßigt 5 Euro, an der Abendkasse 8, ermäßigt 7 Euro.

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