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Aktuelle Polizeimeldungen

Minden-Lübbecke -

18.09.2020, Pr. Oldendorf: Zusammenstoß von Pkw und Radfahrerin

Bei einem Unfall mit einem Auto ist eine 31-jährige Radfahrerin am Donnerstagmorgen verletzt worden.

So fuhr die Preußisch Oldendorferin gegen 7.15 Uhr mit ihrem Fahrrad von der Mindener Straße kommend auf der Bremer Straße, als es an der Einmündung zum Offelter Weg zum Zusammenstoß mit dem von rechts nahenden BMW einer 27-jährigen Frau - ebenfalls aus Preußisch Oldendorf kam. Diese hatte beabsichtigt, mit ihrem Wagen vom Offelter Weg auf die Bremer Straße in Richtung Getmold einzufahren. Durch den Zusammenstoß stürzte die Radfahrerin zu Boden und verletzte sich. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus Lübbecke. Die Autofahrerin blieb unversehrt.


18.09.2020, Stemwede: Zeitungsbote findet regungslosen Radfahrer auf der Straße liegend vor

Ein Zeitungsbote hat in der Nacht zu Freitag einen auf der Straße liegenden regungslosen Radfahrer im alten Ortskern von Levern aufgefunden. Alarmierte Rettungskräfte kümmerten sich um den 64 Jahre alten Mann, für den akute Lebensgefahr besteht.

Die Polizei war nach Eingang des Notrufes gegen 0.40 Uhr zur Hügelstraße beordert worden. Ersten Ermittlungen der Beamten zufolge lag der Mann quer auf der Straße, als er entdeckte wurde. Das Fahrrad stand neben ihm. Der Zeuge wandte sich umgehend an eine nahe gelegene Gaststätte, von wo aus der Notruf erfolgte. Ersthelfer eilten dem Verunglückten zur Hilfe und nahmen ihm seinen Helm ab.

Auf Grund der Spurenlage vermutet die Polizei, dass der 64-Jährige mit seinem Rad die leicht abschüssige und zu diesem Zeitpunkt unbeleuchtete Hügelstraße hinab fuhr. In der Folge geriet er offenbar zu weit nach rechts, wodurch eine Pedale eine Mauer streifte. Ein Stück weiter erlitt der Mann an der Mauer Verletzungen und dürfte anschließend gestürzt sein, so die Polizei weiter.

Offenbar konnte der 64-Jährige danach noch sein Rad abstellen, bevor er bewusstlos zusammen brach. Wann sich der Unfall ereignete und wie lange der 64-Jährige so auf der Straße lag, ist unklar. Derzeit befindet er sich auf der Intensivstation des Johannes-Wesling-Klinikums.


18.09.2020, Bad Oeynhausen / Rahden / Petershagen / Löhne:  Polizei nimmt offenbar hungriges Quartett fest

Vier junge Männer aus Löhne, Petershagen und Rahden stehen im Verdacht, in der Nacht zu Freitag in das Schnellrestaurant Kentucky Fried Chicken an der Ecke Kanalstraße/Brunnenstraße eingedrungen zu sein. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren sollen Lebensmittel mitgenommen und noch vor Ort verzehrt haben. Alarmierte Polizisten trafen das Quartett auf dem Parkplatz des Fast Food Restaurants an und nahmen die Personen nach kurzer Verfolgung vorläufig fest.

Den ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte zufolge waren die Verdächtigen gegen 1.20 Uhr durch eine Tür in die Räumlichkeiten gelangt. Dort machten sie sich an den Kühlschränken zu schaffen und nahmen daraus Getränke und Nahrungsmittel. Diese verzehrten sie noch auf dem Gelände. Als die Polizisten eintrafen, unternahm das Quartett erfolglos einen Fluchtversuch.

In ihren späteren Vernehmungen gaben sie an, nicht gewaltsam in das Restaurant eingedrungen zu sein. Vielmehr hätten sie eine unverschlossene Tür vorgefunden. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Verdächtigen im Laufe des Tages aus dem Polizeigewahrsam entlassen.


18.09.2020, Bad Oeynhausen: Bewaffneter Mann überfällt Lottogeschäft

Ein mit einem Messer bewaffneter Unbekannter hat am Donnerstagnachmittag die Lotto-Annahmestelle an der Schulstraße überfallen. Mit dem Geld aus der Kasse floh der Mann auf einem Fahrrad. Die allein anwesende 62-jährige Angestellte blieb unverletzt.

Den ersten Ermittlungen der Beamten der Kriminalwache zufolge betrat der etwa 35 Jahre alte und circa 1,75 Meter große Mann gegen 14.30 Uhr das zwischen der Triftenstraße und der Arndtstraße liegende Geschäft. Unter Vorhalt eines rund 30 Zentimeter langen Gegenstandes, mutmaßlich einem Messer, forderte der Mann die Herausgabe des Geldes. Mit seiner Beute verließ er das Geschäft, ging zu einem in der Nähe abgestellten Rad und flüchtete damit über die Straße "Am Ziegenbach".

Um nicht erkannt zu werden, hatte der Räuber eine graue Filzmütze tief in sein Gesicht gezogen. Zudem trug er einen schwarzen Rundschal über Mund und Nase. Zu seiner Bekleidung gehörten weiterhin ein graues Hemd sowie eine schwarze Hose.

Eine Fahndung der Polizei nach dem Flüchtigen brachte keinen Erfolg. Daher hoffen die Ermittler, das Zeugen den Mann auf seinem Rad vor oder nach dem Überfall unmaskiert bemerkt haben. Hinweise werden erbeten unter Telefon (0571) 88660.


18.09.2020, Minden: Radfahrerin stößt mit Schüler zusammen - Polizei bittet dessen Eltern um Kontaktaufnahme

Nachdem es am Mittwochnachmittag auf dem Radweg entlang der Bergkirchener Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einer Radfahrerin und einem Jungen gekommen ist, bitte die Polizei die Eltern des bisher unbekannten Schülers um Kontaktaufnahme.

Die 20-jährige Radfahrerin meldete sich am Mittwoch bei der Polizei und schilderte, dass sie sich gegen 15 Uhr auf dem Radweg zwischen den Einmündungen Häverstädter Weg und Mindener Straße befunden habe, als es zu dem Unfall mit dem Fußgänger kam. Der etwa 12 bis 13 Jahre alte und circa 1,60 Meter große Junge sei dabei zu Boden gestürzt und habe anschließend über leichte Schmerzen geklagt. Als laut der 20-Jährigen der Schüler wenig später angab, dass nun mit ihm alles in Ordnung sei, habe jeder seinen Weg fortgesetzt. Die Personalien des Jungen, er trug eine Brille, habe sie leider nicht erfragt, so die Radfahrerin weiter.

Daher bitten die Beamten des Verkehrskommissariats die Eltern des Jungen, sich bei ihnen unter Telefon (0571) 88660 zu melden.

 

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17.09.2020, Bad Oeynhausen: Autos aufgebockt, Räder gestohlen

Am Mittwochmorgen wurde die Polizei zu dem Diebstahl von insgesamt acht Autorädern nach Rehme gerufen.

Unbekannte hatten hier in der Karl-Mohme-Straße und im unmittelbaren Nahbereich in der Dessauer Straße die bereiften Felgensätze an zwei geparkten Mercedes demontiert und die Autos dazu mit Steinen aufgebockt. Die Taten dürften sich nach ersten Erkenntnissen zwischen Montag, 23.45 Uhr bis Dienstag, 7.30 Uhr ereignet haben. Während man in der Karl-Mohme-Straße eine schwarze E-Klasse auf dem Parkplatz des Bürgerhauses anging, war in der Dessauer Straße auf einem Grundstück eine schwarze Mercedes S-Klasse das Ziel der Täter.

Erst am Donnerstagmorgen waren Mitarbeiter eines Autohauses vom Diebstahl des Felgensatzes an einem Mercedes in der Straße "Am Kokturkanal" überrascht worden.
Hinweise zu den Tätern bitte an die Polizei unter Telefon (0571) 88660.

 

17.09.2020, Minden: Nach Großbrand: Polizei geht von technischer Ursache aus

Nach dem Großbrand einer Dachdeckerei am vergangenen Montag an der Lübbecker Straße (B 65) am Ortseingang von Haddenhausen hat die Polizei ihre Ermittlungen zur Brandursache beendet. Die Ermittler gehen von einer technischen Ursache als Grund für das Feuer aus. Hinweise auf eine Brandstiftung ergaben sich nicht.

Laut den Untersuchungen der Polizei am Mittwoch entstand das Feuer in einer Lagerhalle. Von dort griffen die Flammen auf weitere Gebäudeteile, darunter auch ein Wohnhaus, über. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, da durch die umfangreichen Löscharbeiten der Feuerwehr nur noch wenige Spuren in der Brandruine zu finden waren. Am Nachmittag wurde die zunächst beschlagnahmte Brandstelle wieder freigegeben. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.


17.09.2020, Minden-Lübbecke: Polizei zieht Bilanz zur landesweiten Kontrollaktion

Mit dem Ziel der Bekämpfung von Ablenkungen im Straßenverkehr hat die Polizei Minden-Lübbecke am Mittwoch im Rahmen des landesweiten Kontrollaktion "Roadpol Safety Days" im Kreisgebiet insgesamt 386 Fahrzeugführer kontrolliert - darunter auch 53 Lkw- und 22 Radfahrer.

Dazu wurden in Beteiligung mehrerer Direktionen unter Führung des Verkehrsdienstes im mehrstündigen Einsatz in Minden, Bad Oeynhausen, Lübbecke, Nettelstedt, Hüllhorst und Espelkamp entsprechende Kontrollen durchgeführt.

Bei insgesamt 48 Fahrzeugführern stellte man fest, dass diese am Steuer mobile Geräte in ihren Händen gehalten und benutzt hatten. Darunter befanden sich 41 Pkw- und 6 Lkw-Fahrer. Für sie fertigten die Polizisten Owi-Anzeigen. Auch ein Radfahrer war davon betroffen. Er erhielt genauso wie 25 weitere Verkehrsteilnehmer ein Verwarngeld wegen sonstiger Verstöße. 13 weitere Verkehrsteilnehmer erhielten ebenfalls eine Owi-Anzeige, vier wegen weiterer Delikte gar eine Strafanzeige.

Die Mehrzahl der überprüften Personen reagierte verständnisvoll und begrüßte den Aktionstag. Auch gaben mehrere der Kontrollierten an, dass ein Dämpfer in Höhe von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg wegen der Nutzung von Mobilgeräten am Steuer sinnvoll sei, um dies künftig zu vermeiden.

Weder eine Nachricht, noch ein Anruf kann derart wichtig sein, so die Botschaft der Polizei, das eigene Leben zu riskieren oder andere Menschenleben zu gefährden. Untersuchungen ergaben, dass die Verwendung von Smartphones bei Fahrzeugführern 164-mal häufiger zu einem Verkehrsunfall führte, als eine Vergleichssituation ohne deren Nutzung.

 

17.09.2020, Hüllhorst:  Siebenjähriger Junge bei Verkehrsunfall in Schnathorst verletzt

Ein siebenjähriger Junge ist am frühen Mittwochnachmittag beim Überqueren der Tengerner Straße in Schnathorst von einem Auto erfasst und offenbar nur leicht verletzt worden.

Eine 53-jährige Nissan-Fahrerin war gegen 13.45 Uhr in Richtung der Ortsmitte unterwegs. Als sie sich in Höhe der Einmündung Volkeningstraße befand, überquerte das Kind aus Sicht der Autofahrerin von links kommend auf seinem Fahrrad die Straße. Trotz einer sofortigen Vollbremsung konnte die Frau den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Junge wurde samt seinem Rad zu Boden geschleudert. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Junge offenbar plötzlich die Fahrbahn überquert, da ein Spielkamerad ihm von der anderen Straßenseite aus zugewunken hatte.

Eine Rettungswagenbesatzung sowie ein Notarzt kümmerten sich um den ansprechbaren Siebenjährigen. Zur weiteren Behandlung kam das Kind ins Krankenhaus nach Lübbecke.

 

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16.09.2020, Porta Westfalica: Radfahrer (51) tritt Hunde und schlägt auf deren Besitzerinnen ein

Wegen freilaufender Hunde, hat ein Radfahrer am Dienstag in Hausberge offenbar völlig die Nerven verloren. Neben den Tieren soll der Mann auch deren Besitzerinnen angegriffen haben. Mit zum Teil erheblichen Folgen für diese.

Als das Frauenquartett gegen 8.25 Uhr auf dem geteerten Fußweg in der Verlängerung der Straße Faulensiek in Richtung eines Firmengeländes ging und dabei zwei ihrer fünf Hunde - einen Dackel sowie einen Terriermischling - nicht an der Leine führte, kam ihnen in einer teilweise nicht einsehbaren Kurve ein 51-jähriger Radfahrer entgegen. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden freilaufenden Tiere daraufhin den Mann angegangen haben, sodass dieser absteigen musste.

Dies nahm der Mann nach Aussagen der Geschädigten zum Anlass, um auf die Vierbeiner einzutreten. Als deren 58-jährige Besitzerin versuchte, diese zu schützen, eskalierte die Situation weiter. In der Folge richtete sich die Aggression des Radfahrers offenbar gegen die Hundehalterinnen.

So soll der Mann die 58-Jährige mit einem Faustschlag niedergestreckt haben, bevor er weiter rabiat auf die nun am Boden liegende eintrat. Als die weiteren Frauen helfend eingreifen wollten, stürzte eine 57-jährige ebenfalls zu Boden und wurde ebenfalls von dem Mann attackiert. Dabei erlitt sie erhebliche Verletzungen, wie sich später bei einer Untersuchung im Klinikum herausstellte. Ein vorbeikommender weiterer 41-jähriger Radfahrer wurde durch weibliche Hilferufe auf die Situation aufmerksam, schritt ein und beendete die Übergriffe, bevor er den Polizeinotruf wählte.

Nach dem Eintreffen der Beamten, beruhigte sich die Situation. Die Hunde blieben nach ersten Erkenntnissen unversehrt. Gegen den 51-Jährigen leitete man ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs der gefährlichen Körperverletzung ein.


16.09.2020, Espelkamp: Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss bei zwei Autofahrern

Die Polizei in Espelkamp hat nach Verkehrskontrollen gegen zwei Autofahrer Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss eingeleitet.

In der Nacht zu Mittwoch überprüften die Beamten einen 21-jährigen Opel-Fahrer. Ein bei dem Mann durchgeführter Drogentest untermauerte den Verdacht der Einsatzkräfte. Daraufhin wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Einen Tag zuvor hatte eine Streifenwagenbesatzung eine 35-jährige VW-Fahrerin am Nachmittag in Espelkamp angehalten. Da auch hier ein Test den Verdacht auf einen Drogenkonsum erhärtete, wurde der Frau ebenfalls eine Blutprobe entnommen.


16.09.2020, Minden: Nach Diebstahl aus Auto: Zeugen gesucht

Als ein 29-jähriger Mindener am frühen Mittwochmorgen um kurz nach ein Uhr in der Dorfbrede seinen Wagen am Fahrbahnrand parkte, ließ er diesen für wenige Momente unverschlossen, um etwas aus einem Gebäude zu holen.

Nur Minuten später bemerkte er bei seiner Rückkehr, dass im Innenraum des Seats eine Lampe brannte. Daraufhin sah der Mann zwei männliche Radfahrer, die sich fluchtartig über die Hahnenfeldstraße hin zur Königstraße entfernten. Als der 29-Jährige bemerkte, dass man aus dem Auto zwei Schlüssel - darunter auch den Autoschlüssel - gestohlen hatte, nahm er mit einem anderen Pkw die Verfolgung auf. In der Kieselstraße konnte der Mann die beiden schließlich erneut antreffen, woraufhin diese entgegneten, nichts mit der Tat zu tun zu haben. Festhalten konnte er die beiden Unbekannten bis zum Eintreffen der Polizei hingegen nicht. Stattdessen flohen die Unbekannten weiter zur Hahler Straße, woraufhin der Mindener sie in Höhe des Petershäger Wegs aus den Augen verlor. Die eingeleitete polizeiliche Nahbereichsfahndung blieb ohne Ergebnis.

Der Geschädigte konnte die Radfahrer wie folgt beschreiben. Beide sollen zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein. Einer der Gesuchten war zwischen 175 und 180 cm groß, hatte dunkle kurze Haare und einen dunklen kurzgeschnittenen Bart. Er trug dunkle Bekleidung. Der zweite Tatverdächtige war mit etwa 170 cm ein wenig kleiner und mit einem grünen Oberteil bekleidet.
Hinweise zu den Gesuchten bitte an die Polizei unter (0571) 88660.


16.09.2020, Petershagen: Autos stoßen auf Kreuzung zusammen

Zu dem Zusammenstoß zweier Autos ist es am Dienstagmorgen in Windheim gekommen. Dabei erlitt eine 26-jährige Frau aus Petershagen leichte Verletzungen.

Ein 56-jähriger VW-Fahrer war gegen 7.30 Uhr aus Windheim kommend auf dem Jösser Weg unterwegs. Als der Mann laut den polizeilichen Ermittlungen den Logeweg geradeaus in Richtung Jössen überqueren wollte, kam es zur Kollision mit dem aus Sicht des Mannes von rechts kommenden Seat der 26-Jährigen. Die fuhr zu diesem Zeitpunkt auf der Vorfahrtsstraße in Richtung der Heerstraße. Durch den Aufprall stieß der Seat zudem gegen einen Laternenmast. Eine Rettungswagenbesatzung des Deutschen Roten Kreuzes Lahde brachte die Frau zur Behandlung ins Klinikum nach Minden.

 

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15.09.2020, Espelkamp: Gelenkbus touchiert geöffneten Kofferraumdeckel

Der Bus kollidierte mit dem geöffneten Kofferraumdeckel.

Der Bus kollidierte mit dem geöffneten Kofferraumdeckel.

Am Montagnachmittag wurden die Beamten zu einem eher ungewöhnlichen Unfall in die Breslauer Straße gerufen. Dort hatte eine Busfahrerin gegen 15.40 Uhr mit einem unbesetzten Gelenkbus beabsichtigt, vom Wilhelm-Kern-Platz in Richtung der Rahdener Straße zu fahren und dabei einen Ford beschädigt.

In Höhe eines Schuhgeschäftes befand sich auf dem linken Parkstreifen ein Ford Transit, dessen Kofferraumdeckel geöffnet war. Dabei ragte die Klappe auf die Fahrbahn.

Als die Busfahrerin den Ford passierte, kam es zum Kontakt der beiden Fahrzeuge. Dadurch nahm der Außenspiegel des Busses Schaden. Die Scheibe am Fahrersitz zersplitterte, während die weiteren vier Glaselemente bis zum Faltenbalg des Gelenkbusses zerkratzt wurden. Am Kleintransporter wurde die Heckklappe genauso wie die Halterungen und der Dachanschluss erheblich beschädigt, sodass man diesen abschleppte.

Die Beamten beziffern den Sachschaden auf mehrere Tausend Euro. Die beteiligten Personen blieben unversehrt.


15.09.2020, Bad Oeynhausen: Rollerfahrer versucht vor Polizeikontrolle zu fliehen

Eigentlich wollte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Bad Oeynhausen am Montagvormittag nur eine "normale" Verkehrskontrolle durchführen. Sie endete in einer Verfolgungsfahrt mit vielen Verkehrsdelikten eines 47-jährigen Rollerfahrers.

Zunächst wollten die Einsatzkräfte gegen neun Uhr auf der Weserstraße den Rollerfahrer kontrollieren. Dieser ignorierte aber die Anhaltesignale und gab Gas. Während seines Fluchtversuches missachtete er sämtliche Verkehrsregeln und fuhr unter anderem mit rund 70 km/h durch mehrere Tempo-30-Zonen. Im Bereich Borweg fuhr er sich in einer Sackgasse fest. Auch hier gab er nicht auf, sodass die Beamten ihn nur mittels Eingriffstechniken festsetzten konnten.

Bei der Kontrolle wurde den Polizisten schnell klar, warum der Bad Oeynhausener der Kontrolle entgehen wollte. So war der Roller weder zugelassen noch versichert. Auch die angebrachten Kennzeichen waren gestohlen. Zudem war der Mann nicht im Besitz des erforderlichen Führerscheins. Ebenso überführte ihn ein Test des Drogenmissbrauchs und es folgte eine Blutprobe auf der Polizeiwache in Minden. Darüber hinaus stellte man den Roller sicher.


15.09.2020, Bad Oeynhausen: Autofahrerin aus Minden bei Unfall leicht verletzt

Leichte Verletzungen erlitt eine 24-jährige Autofahrerin aus Minden bei einem Verkehrsunfall am Montag in Dehme.

Die 55-jährige Fahrerin eines Hyundai aus Bad Oeynhausen war am Morgen auf der Straße "Im Orte" unterwegs und beabsichtigte um kurz nach 7 Uhr nach links auf die Dehmer Straße (B 61) abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem VW Golf der 24-Jährigen, die zu diesem Zeitpunkt auf der Vorfahrtsstraße in Richtung Porta Westfalica fuhr. Während die Hyundai-Fahrerin unverletzt blieb, brachte eine neben der Polizei verständigte Rettungswagenbesatzung die Mindenerin zur Behandlung ins Krankenhaus.

 

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14.09.2020, Rahden: Unfall in Wehe fordert nachträglich ein Todesopfer

Der schwere Verkehrsunfall in Rahden-Wehe am Mittwoch vergangener Woche hat nachträglich ein Todesopfer gefordert. Eine 75-jährige Frau erlag zwei Tage später ihren Verletzungen im Johannes-Wesling-Klinikum in Minden.

Ein 82-Jähriger Mann aus Rahden beabsichtigte gegen 18.20 Uhr mit seinem Toyota von der Straße Auf der Masch nach rechts auf die Straße Zur Bockwindmühle abzubiegen. Mit in dem Pkw befanden sich die 75-Jährige auf dem Beifahrersitz sowie eine 83-Jährige auf der Rücksitzbank. Beim Abbiegen kam der Pkw nach links von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Möglicherweise rutschte der Fahrer zuvor vom Bremspedal ab. Die drei aus Rahden stammenden Senioren kamen zunächst in die Krankenhäuser nach Lübbecke und Minden. Die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauern an.

 

14.09.2020, Minden: Mann fischt alte Patrone aus dem Mittellandkanal

Diese Patronenhülse zog ein Mann am Freitag aus dem Mittellandkanal.

Diese Patronenhülse zog ein Mann am Freitag aus dem Mittellandkanal.

Am Freitagabend hat ein 31-jähriger Mann beim Magnetangeln am Hahler Hafen einen unliebsamen Fund gemacht. Dabei zog der Mindener ein explosives Gut an Land.

So wurden die Beamten gegen 22.30 Uhr an die Kanalbrücke an der Straße "Vorm Kamp" direkt am Mindener Yacht Hafen gerufen. Die Einsatzkräfte sperrten die Örtlichkeit ab und verständigten das Ordnungsamt. Auch der Kampfmittelräumdienst rückte aus. Anschließend stellte sich heraus, dass es sich bei dem Fund um eine etwa zehn Zentimeter lange Patronenhülse handelte. Nachdem man das Fundstück gegen 0.50 Uhr unschädlich gemacht hatte, konnte die vorsichtshalber gesperrte Brücke wieder freigegeben werden.

Derartige Funde sind keine Seltenheit, sodass das Metallangeln gewisse Risiken mit sich bringt. Erst vor rund zwei Wochen, am 29. August, kam es im Bereich des Schleusenkanals in Windheim zu einem ähnlichen Einsatz. Hier handelte es sich wie seinerzeit berichtet bei dem gefundenen Gegenstand um eine rund 26 cm lange alte Granate.

 

14.09.2020, Minden / Bielefeld: Vermisster Mindener Senior lebend in Bielefeld gefunden

Der seit Sonntag als vermisst gemeldete 76-jährige Rentner aus Minden ist am Montag im Laufe des Nachmittags im Bielefelder Ortsteil Sieker in seinem Auto sitzend aufgefunden worden. Der Mann machte einen verwirrten Eindruck und kam zunächst in ein Krankenhaus.

Ein Anwohner an der Ecke Lipper Hellweg/Rosengarten war auf den grauen Citroën mit seinem augenscheinlich verwirrten Fahrer aufmerksam geworden und hatte daraufhin die Polizei verständigt. Die Einsatzkräfte fanden schnell heraus, dass es sich bei dem Mann um den aus Minden vermissten Senior handelte. Eine Befragung des 76-Jährigen war zunächst nicht möglich. Noch am Vormittag hatte die Mindener Polizei per Pressemitteilung und über ihre soziale Medien die Bevölkerung bei der Suche nach dem Rentner um Mithilfe gebeten.

Nachrichten vom Morgen:

Ein an Demenz erkrankter 76-jähriger Mann aus Minden wird seit Sonntag vermisst. Nachdem sich am Abend besorgte Angehörige bei der Polizei gemeldet hatten, bitten die Beamten jetzt die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Senior. Der ist mit seinem Auto unterwegs und könnte damit möglicherweise in den Raum Bielefeld gefahren sein.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler verließ der etwa 1,75 bis 1,80 Meter große und schlanke Mann am Nachmittag gegen 16.30 Uhr sein Haus und fuhr mit seinem grauen Citroën C 4 mit Mindener Kennzeichen in unbekannte Richtung davon. Da der 76-Jährige früher in Bielefeld wohnte und dort auch Verwandte lebten, halten es die Angehörigen und die Beamten für denkbar, dass der Rentner dorthin gefahren sein könnte. Allerdings wird der Mann als orientierungslos eingestuft, weshalb er seit längerer Zeit kein Auto mehr fuhr. Ein Mobiltelefon hat der Vermisste nicht bei sich.

Der Mindener hat graue Haare, trägt einen grauen Bart und ist bekleidet mit einer khakifarbenen, grünlichen Hose, einem schwarz/blau/weiß karierten Hemd sowie Tennissocken samt Sandalen. Wer den Mindener oder seinen Pkw gesehen hat oder Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Minden unter Telefon (0571) 88660 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

 

14.09.2020, Bad Oeynhausen: Einbruch in KiK-Markt

Im Alten Rehmer Weg ist es in der Nacht zu Samstag zu einem Einbruch in die KiK-Filiale gekommen. Dabei entwendeten die Täter einen Tresor. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Die Unbekannten hatten sich ersten Erkenntnissen zufolge am frühen Samstagmorgen gegen 1.15 Uhr mit Gewalt über eine Seiteneingangstür Zugang zu dem Textil-Discounter verschafft und die Räumlichkeiten durchsucht. Nachdem man im Gebäudeinneren weitere Türen aufbrach, öffnete man im Mitarbeiterbereich gewaltsam Schränke und auch Wertfächer. Einen Standtresor nahmen die Täter mit sich und transportierten diesen mit einem offenbar bereitgestellten Fahrzeug ab.

Hinweise zu den Tätern oder zu einem verwendeten Kraftfahrzeug nehmen die Polizeiermittler unter Telefon (0571) 88660 entgegen.

 

14.09.2020, Petershagen: 58-jähriger verstirbt nach Verkehrsunfall

Am Samstagabend, gegen 18:26 Uhr, kam es in Petershagen-Jössen zu einem tragischen Verkehrsunfall. Ein 58-jähriger Petershäger befuhr mit seinem Kraftrad die Bundesstraße 482 in Richtung Leese. Auf gerader Strecke überholte er einen vor ihm fahrenden Wagen. Hierbei stieß er mit dem entgegenkommenden Pkw eines 50-jährigen zusammen. Der 58-jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Der 50-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Das Kraftrad und der Pkw wurden schwer beschädigt.

(Text und Fotos: Polizei)

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