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Aktuelle Polizeimeldungen

Minden-Lübbecke -

13.09.2019, Bad Oeynhausen: Nach Unfallflucht - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Nach einer Verkehrsunfallflucht am Donnerstag in der Innenstadt bitten die Beamten um Zeugenhinweise zum Verursacher des Schadens.

Gegen 8.15 Uhr stellte eine 49-jährige Fahrerin aus Bad Oeynhausen einen silbernen Golf 4 auf der Bahnhofstraße zwischen der Portastraße und der Dr.-Neuhäußer-Straße in Fahrtrichtung ZOB auf dem Parkstreifen ab. Bei ihrer Rückkehr gegen 9.15 Uhr bemerkte die Frau eine Beschädigung des Außenspiegels der Fahrerseite. Der Verursacher hatte sich zuvor ohne sich um den Schaden zu kümmern von der Unfallstelle entfernt.
Hinweise bitte an die Ermittler des Verkehrskommissariats Minden unter Telefon (0571) 88660.


13.09.2019, Pr. Oldendorf: Kollision beim Überholvorgang

Am Donnerstagnachmittag sind im Einmündungsbereich der Gestringer Straße und der Vehlager Straße zwei Pkws miteinander kollidiert. Dabei erlitt ein Fahrer Verletzungen.

Ersten Ermittlungserkenntnissen zufolge befuhr ein 34 Jahre alter Mann aus Stemwede mit einem Kia gegen 16.20 Uhr die Vehlager Straße aus Fahrtrichtung Preußisch Oldendorf kommend in Richtung der Gestringer Straße und beabsichtigte im Einmündungsbereich nach rechts auf diese in Richtung Fiestel einbiegen. Zeitgleich befand sich ein 33-jähriger Mann aus Preußisch Oldendorf mit einem Peugeot auf der Gestringer Straße in Fahrtrichtung Destel. Dieser setzte kurz vor der Einmündung zum Überholmanöver weiterer sich auf der Gestringer Straße befindlicher Fahrzeuge an, sodass es zur Kollision mit dem Kia kam. Dadurch geriet der Peugeot ins Schleudern und prallte gegen einen Begrenzungspfosten bevor er nach dem Zusammenstoß mit einem Straßenbaum zum Stillstand kam. Rettungskräfte brachten den 33-jährigen Fahrer ins Krankenhaus Lübbecke.

Während der Kia fahrbereit blieb, wurde der Peugeot abgeschleppt. Die Einsatzkräfte schätzen den Schaden auf über 10.000 Euro.

 

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12.09.2019, Minden-Lübbecke: Brummis im Blick - Polizei zieht Zwischenbilanz

Seit den frühen Morgenstunden des Donnerstags überprüfen die Einsatzkräfte in der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben - Brummis im Blick" kreisweit schwerpunktmäßig den Güterverkehr auf den Straßen.

An den bisher an der Windmühle (B 65) in Lübbecke-Eilhausen 59 kontrollierten Fahrzeugen - darunter 37 Lkws, 7 Kleinbusse sowie 15 weitere Fahrzeuge - gab es für die Beamten der Kreispolizeibehörde bis zum Mittag unter Mithilfe des Zolls, der Dekra Minden und des Straßenverkehrsamtes Minden 32 Mal Grund zur Beanstandung. Dabei dokumentierte man insgesamt 14 Mal eine nicht eingehaltene Ladungssicherung sowie 13 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

Teuer wird die Kontrolle für einen in Rumänien lebenden Verkehrsteilnehmer, der gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstieß. Er wird mit 850 Euro zur Kasse gebeten. Gegen einen ukrainischen Lastwagenfahrer wird wegen eines Verstoßes gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sowie wegen Verdachts des illegalen Aufenthaltes ermittelt, sodass die Beamten den Pass sicherstellten. Ein Autofahrer schien es besonders eilig zu haben. Er überholte kurz vor der Kontrollstelle bei ausgeschildertem Überholverbot. Damit wird er in Flensburg mit einem Punkt rechnen müssen sowie 80 Euro zu zahlen haben. Der Fahrer eines Kleintransporters wurde mit 300 Euro zur Kasse gebeten. Auf der Ladefläche des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte einen nicht gesicherten Gefahrgutbehälter. Darüber hinaus bestand zweimal der Verdacht auf Schwarzarbeit, sodass die Zollfahnder Ermittlungsverfahren eröffneten. Außerdem stellten die Beamten bei der Überprüfung eines Traktors aufgescheuerte Hydraulikleitungen sowie eine abgelaufene TÜV-Plakette fest. Die Kontrollen werden noch bis in die Abendstunden an anderer Stelle fortgesetzt.

Im Zuge der Kontrollen möchte die Polizei die Trucker nochmals sensibilisieren, ausreichend Pausen zu machen, zu schlafen sowie nicht zu viel zu laden und die Ladung richtig zu sichern. Im Jahr 2018 gab es bundesweit 28.631 LKW-Unfälle mit überdurchschnittlich schweren Folgen. Dabei kamen 762 Menschen zu Tode. Rund 39.500 Menschen wurden verletzt. 


12.09.2019, Pr. Oldendorf: Golf überschlägt sich nach Kollision

Zum Glück nur leichte Verletzungen erlitt eine 77-jährige Golf-Fahrerin aus Preußisch Oldendorf, als sich ihr Auto am Mittwochnachmittag in Börninghausen nach einer Kollision mit einem anderen Pkw überschlug und auf einem Feld auf der Seite liegend blieb.

Da sich die Seniorin nicht selbst aus dieser misslichen Lage befreien konnte, sorgten Feuerwehrleute für die Bergung der Frau durch die Heckklappe des Golfs. Ein vorsichtshalber alarmierter Notarzt sowie der Rettungsdienst kümmerten sich um die 77-Jährige und brachten sie ins Krankenhaus nach Lübbecke.

Zu dem Unfall kam es laut Polizei gegen 17 Uhr, als eine 33-jährige Skoda-Fahrerin von der Straße "Schmalenkampsweg" nach rechts in die Geisbergstraße einbiegen wollte. Dabei ereignete sich der Zusammenstoß mit der Golf-Fahrerin, die in diesem Moment auf der ebenfalls sehr schmalen Geisbergstraße leicht bergab in nördliche Richtung fuhr. Die 33-Jährige blieb unverletzt. Die beiden Autos wurden später abgeschleppt.

Im Anschluss zur Unfallaufnahme mussten sich die Polizisten der Lübbecker Wache gleich noch um einen kleineren Blechschaden kümmern. Ein Feuerwehrfahrzeug streifte auf der Anfahrt zum Einsatzort einen stehenden Pkw.


12.09.2019, Hüllhorst: erfall auf Netto-Markt: Bewaffnetes Räuberduo bedroht zwei Frauen

Zwei mit einer Pistole und einem Hammer bewaffnete Männer haben am Mittwochabend zu Geschäftsschluss den Netto-Markt an der Lusmühlenstraße in Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke) überfallen. Die Räuber bedrohten zwei 29 und 70 Jahre alte Mitarbeiterinnen des Geschäfts und zwangen diese sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden zu legen. Anschließend raubten die Unbekannten die Tageseinnahmen und verschwanden mit ihrer Beute in der Dunkelheit. Ihre Opfer erlitten einen Schock.

Der Überfall ereignete sich um kurz nach 21 Uhr, als das Duo plötzlich vor den beiden Frauen im Lagerraum auftauchte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei dürften sich die Räuber zur Öffnungszeit eingeschlichen und sich dort bis zum Geschäftsschluss verborgen gehalten haben. Eine Fahndung der Polizei nach den Männern am Abend brachte keinen Erfolg.

Da die Frauen auf dem Boden liegend nach unten schauen mussten, war es ihnen nur eingeschränkt möglich, den von ihnen selber nach dem Überfall alarmierten Polizisten eine detaillierte Beschreibung der Täter abzugeben. Demnach war einer der Räuber etwa 1,80 Meter groß, hatte sein Gesicht mit einer Sturmhaube verdeckt und trug eine schwarze Jacke sowie eine dunkle Hose. Einer der Männer sprach nach Angaben der Frauen mit deutschem, sein Komplize mit russischem Akzent. Ob außerhalb des Marktes möglicherweise noch ein dritter Täter wartete, ist unklar. Unklar ist ebenso, ob die Räuber nach dem Verlassen des Marktes in ein in der Nähe abgestelltes Fahrzeug stiegen, um so ihre Flucht fortzusetzen. Daher bitten die Ermittler um Hinweise unter Telefon (0571) 88660.

 

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11.09.2019, Petershagen: Polizeikontrollen des Schwerlastverkehrs an der B 482

Bei einer schwerpunktmäßigen Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs an der B 482 im Bereich Petershagen-Heimsen, haben die Einsatzkräfte am Mittwoch insgesamt 68 Fahrzeuge, davon 35 Lkws, überprüft

Bei einer schwerpunktmäßigen Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs an der B 482 im Bereich Petershagen-Heimsen, haben die Einsatzkräfte am Mittwoch insgesamt 68 Fahrzeuge, davon 35 Lkws, überprüft. Hierbei stellte man insgesamt 30 Verstöße fest - darunter 22 Geschwindigkeitsübertretungen sowie zwei Verstöße der Ladungssicherheit.

Besonders auffallend war für die Beamten ein Sattelschlepper mit gepresstem Altpapier aus dem Landkreis Nienburg. Bei der Kontrolle bemerkten die Ordnungshüter eine unzureichend gesicherte Ladung sowie Ladelücken zwischen den Presspapierelementen. Nachdem der Fahrer die Mängel mit weiteren Spanngurten und Diagonalverstrebungen nachgebessert hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen.

Der Fahrer eines rumänischen Sattelschleppers mit geladenen Stahlträgern rückte ebenfalls ins Visier der Einsatzkräfte, da dieser falsche Spanngurte zur Ladungssicherung verwendet hatte. Auch die hinter dem Lkw-Führerhaus im Außenbereich festgespannten Kartons bemängelten die Beamten. Erst nach erfolgter Nachbesserung wurde ihm die Weiterfahrt genehmigt. Dennoch erhielt der Mann in der Folge eine Anzeige.

Ein anderer überprüfter Fahrer erwies sich als Schrotthändler ohne dazugehörige Genehmigung und mit angebrochener Laderampe. Darüber hinaus leitete der Zoll zwei Ermittlungsverfahren wegen Betruges und der Erschleichung von Sozialleistungen ein. Neben den Verstößen zeigte sich der Großteil der Trucker gesetzestreu. Sie konnten anstandslos ihre Fahrt fortsetzen.

Bei dem mehrstündigen Einsatz an der B 482 wurden die heimischen Verkehrsexperten durch Kräfte der Kreispolizeibehörde Herford sowie des Zolls unterstützt. Dabei legten die Beamten den Fokus vor allem auf die Ladungssicherheit, die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, die Ablenkung am Steuer, Geschwindigkeitsvergehen und auf die Untersuchung der Fahrzeuge hinsichtlich möglicher technischer Mängel. Gleichzeitig überprüften die Zollbeamten die Fahrzeuginsassen in Hinsicht auf mögliche Schwarzarbeit. Während des Einsatzgeschehens waren vor Ort außerdem Spezialisten der Dekra Minden und eine Angehörige des Straßenverkehrsamtes Minden involviert.


11.09.2019, Bad Holzhausen: Einbrecher in Bad Holzhausen aktiv: Unbekannter taucht plötzlich im Garten auf

Einbrecher haben ihr Unwesen am Dienstagvormittag in Bad Holzhausen getrieben. Eine Bewohnerin eines Hauses unweit des Friedhofes an der Berliner Straße (B 65) hatte die Polizei um kurz nach 11 Uhr per Notruf über einen Unbekannten in ihrem Garten in Kenntnis gesetzt. Wie sich wenig später herausstellte, waren die Kriminellen zuvor schon in ein Wohnhaus in der Siedlung auf der gegenüberliegenden Straßenseite eingestiegen.

Die Anruferin war zunächst durch das Klingeln an der Eingangspforte auf einen etwa 25 Jahre alten Unbekannten aufmerksam geworden. Als sie ihm nicht öffnete, ging der Fremde in Richtung Friedhof davon, um plötzlich durch eine Hecke auf dem Grundstück der Frau wieder aufzutauchen. Als die zum Handy griff, bemerkte dies der dunkle Arbeitskleidung tragende Mann und verschwand umgehend. Die Frau konnte weiterhin beobachten, wie unmittelbar danach ein größeres weißes Fahrzeug, möglicherweise ein Bulli, auf der Bundesstraße davon fuhr. Zudem sprach die Zeugin von möglichen weiteren Mittätern. Der Unbekannte war etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, hatte dunkle, kurze Haare und einen dunklen Bart. An dem Fahrzeug fiel der Frau eine Beschriftung samt einer Telefonnummer auf.

Bei dem offenbar zuvor verübten Einbruch in ein Haus im Bereich der Straße Babel erbeuteten die Diebe Schmuck und Uhren. Zuvor hatten sie sich über ein geöffnetes Schlafzimmerfenster Zutritt verschafft. Als die Bewohner gegen 11.15 Uhr nach Hause kamen, bemerkten sie, wie ein Mann den Garten fluchtartig verließ. Auch hier fiel die dunkle Bekleidung, insbesondere die mit auffällig gelben Streifen versehene Jacke, des Einbrechers auf.

Eine Fahndung der Polizei nach den Unbekannten samt ihrem mutmaßlichen Fluchtfahrzeug brachte keinen Erfolg. Die Ermittler suchen nun Zeugen, die im genannten Bereich ergänzende Beobachtungen zu dem Fahrzeug gemacht haben. Hinweise werden erbeten unter Telefon (0571) 88660.


11.09.2019, Hille: Gekipptes Fenster: Einbrecher steigen in Neuenbaum in Wohnhaus ein

Einbrecher sind am Montag in ein Wohnhaus in Hille-Neuenbaum an der Frotheimer Straße eingestiegen. Dabei erbeuteten sie aus dem Schlafzimmer eine Schmuckschatulle. Wann sich der Vorfall genau ereignete, ist unklar.

Die Bewohner der Erdgeschosswohnung stellten gegen 22.30 Uhr fest, dass ein Seitenflügel des Fensters offen stand. Zudem fehlte das von außen befestigte Mückennetz. So aufmerksam geworden, bemerkte das Ehepaar bei einer Nachschau den Diebstahl. Offenbar hatten sich die oder der Täter den Umstand, dass das Fenster auf "Kipp" stand, zunutze gemacht und waren ohne größere Schwierigkeiten unbemerkt eingestiegen.

Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass, um auf das erhöhte Einbruchsrisiko bei auf "Kipp" stehenden Fenstern hinzuweisen. Ein gekipptes Fenster ist quasi ein offenes Fenster und lässt sich in Sekundenschnelle problemlos öffnen, so die für den Einbruchsschutz zuständigen Experten der Polizei. Hier können laut den Beamten entsprechende Sicherungen den Einbrechern das Leben schwer machen.

 

11.09.2019, Lübbecke: Zwei Kinder nach Auffahrunfall leicht verletzt

Noch während am Dienstag die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit den Folgen des Auffahrunfalls an der Kreuzung Osnabrücker Straße/Westerbachstraße beschäftigt waren, kam es um kurz vor 16 Uhr zu einem weiteren Auffahrunfall auf der B 65 im Lübbecker Stadtgebiet. Dabei erlitten zwei Kinder im Alter von sechs und elf Jahren leichte Verletzungen.

Eine 19-jährige Rahdenerin war mit einem Toyota auf der Mindener Straße in Richtung Gehlenbeck unterwegs, als vor ihr eine 35-jährige Frau aus Lübbecke ihren Seat in Höhe des Heuwegs an der dortigen Fußgängerfurt abbremste. Dies erkannte die Toyota-Fahrerin offenbar nicht rechtzeitig und fuhr auf. Die beiden Fahrerinnen blieben unverletzt. Allerdings klagten im Laufe der Unfallaufnahme die beiden ordnungsgemäß im Pkw gesichterten Kinder der Lübbeckerin über Schmerzen. Die Mutter wollte anschließend mit ihren beiden Söhnen einen Arzt aufsuchen. Die beteiligten Fahrzeuge blieben fahrbereit.


11.09.2019, Hille: Diebe stehlen Schuluhr von Hauswand

Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte eine festinstallierte Hofschuluhr in Hille gestohlen. Dafür mussten sie in großer Höhe aktiv werden.

Für den Diebstahl suchten die Täter im Zeitraum von Freitag bis Montag nach ersten Ermittlungserkenntnissen das Gelände der Gemeinschaftsgrundschule Hille in der Schlandorfstraße auf. Dort entfernten die Unbekannten vermutlich mit Hilfe einer Leiter die in etwa sechs Meter Höhe fest an der Hauswand der zum Schulhof gelegenen Gebäudeseite montierte Uhr des Herstellers Bürk Mobatime.

Hinweise zu den Tätern bitte an Telefon (0571) 88660.

 

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10.09.2019, Pr. Oldendorf: Roller-Fahrer versucht sich Polizeikontrolle zu entziehen

Am Montagmittag hat ein 17 Jahre alter Preußisch Oldendorfer versucht, sich einer Kontrolle durch eine Streifenwagenbesatzung zu entziehen. Dies gelang ihm nur bedingt.

Als der Roller-Fahrer gegen 13.15 Uhr auf der Spiegelstraße die Einsatzkräfte in einem Streifenwagen erblickte, versuchte er sich fluchtartig zu entfernen und bog in die Bremer Straße ab. Dort überholte er einen weißen Mercedes und kam der Aufforderung der Beamten zu stoppen nicht nach. Stattdessen flüchtete er zunächst erfolgreich über mehrere Straßen bevor er schließlich zwischen der Blumenstraße und der Köllingsmühle in einen Fußweg abbog, sodass der Streifenwagen ihm nicht folgen konnte.

Bei der anschließenden Nahbereichsfahndung konnten die Beamten eine Personengruppe auf einem Grundstück an der Limbergstraße feststellen. Auf Nachfrage nach dem Eigentümer des dort abgestellten ROllers, gab sich der 17-Jährige zu erkennen und teilte mit, zuletzt damit gefahren zu sein. Bei der Überprüfung stellten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest, die sich bei einem freiwilligen Drogenvortest bestätigten. Daher brachte man den Heranwachsenden auf die Wache Lübbecke, wo man ihm eine Blutprobe entnahm.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Zweirad, an welchem das Versicherungskennzeichen umgeknickt worden war, zuvor entdrosselt wurde und einen Sportauspuff enthielt. Einen Führerschein konnte der Fahrer nicht vorweisen. Aufgrund der Manipulationen stellte man das Gefährt sicher.

Den Jugendlichen erwarten nun Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Konsums von Betäubungsmitteln.


10.09.2019, Bad Oeynhausen: Mehrere Einbrüche

In den vergangenen Tagen ist es zu drei Einbrüchen und einem versuchten Einbruch in Bad Oeynhausen gekommen.

Bereits am Freitag beabsichtigten unbekannte Täter gegen 4.40 Uhr in der Früh über eine Nebeneingangstür in den Wohnbereich eines Einfamilienhauses in der Straße "Alter Salzweg" einzudringen. Es blieb beim Versuch.

Zwischen Freitag, 17.30 Uhr und Montag, 6 Uhr drangen Unbekannte in ein Lager und den dazugehörigen Büroraum in der Straße "Zu den Meerwiesen" ein und entwendeten daraus einen Computer mit Bildschirm.

Von Samstag, 15 Uhr bis Montag, 6.10 Uhr suchten Kriminelle auch ein Lottogeschäft in der Schulstraße auf und brachen die Eingangstür auf. Im Inneren entwendeten die Täter eine Vielzahl von Zigarettenstangen und Bargeld.

Am Montag nahmen Einbrecher zwischen 4 und 14 Uhr auch ein Wohnhaus in der Küstriner Straße in den Fokus und drangen über ein Fensterelement ins Gebäude ein. Dort entwendeten sie neben Bargeld eine Spielkonsole, mehrere Heizgeräte und einen Ring.

Hinweise auf einen möglichen Tatzusammenhang liegen den Ermittlern derzeit nicht vor. Zeugenhinweise bitte an die Polizei unter Telefon (0571) 88660.


10.09.2019, Lübbecke: Vermeintliches Diebesopfer bemüht Hellseher

Korrektur zur nachstehenden Meldung:

In unserer heutigen Nachricht berichteten wir fälschlicherweise davon, dass der mutmaßlich Bestohlene aus Bayern Anfang September seine Anzeige zurückzog. Hier schlich sich der Fehlerteufel ein.

Stattdessen erhielt der Mann während der Anzeigenaufnahme einen Anruf seines Hellsehers, woraufhin er von der Anzeigenerstattung absah. Laut Hellseher sei ihm diese nicht entwendet worden, sodass er nun nicht mehr von einer Straftat ausgehen könne. Am 25. August, einen Tag später, gab der Mann nach Kontaktaufnahme seitens der Beamten zu Protokoll, seine Geldbörse wiedergefunden zu haben.

Ursprüngliche Meldung:

Eine Anzeige gegen Unbekannt wegen einer in den Nachtstunden zu Samstag, dem 24. August im Lübbecker Felix-Dahn-Weg aus einem Pkw entwendeten Geldbörse, beschäftigte die Polizei bis vor wenigen Tagen. Als der mutmaßlich Bestohlene seinen Hellseher zu dem Thema befragte, änderte sich die Sachlage entscheidend.

Als er im Nachgang des Diebstahls mit dem Wahrsager telefonierte, so gab der 58-jährige Mann aus Bayern Anfang September bei der Polizei zu Protokoll, habe dieser ihm gesagt, dass das Portemonnaie samt Inhalt nicht wie angenommen aus dem Pkw gestohlen worden sei. Daraufhin zog der Bayer seine Anzeige zurück. Bei einem erneuten Telefonat mit den Beamten teilte er mit, dass er die Geldbörse mittlerweile wiedergefunden habe. Damit kann der kuriose Fall zu den Akten gelegt werden.


10.09.2019, Minden: Jugendliche beschädigen mehrere Fahrzeuge

Am frühen Samstagmorgen ist es zu mehreren Sachbeschädigungen an Pkws in der Innenstadt gekommen.

Als ein aufmerksamer Zeuge gegen 5.25 Uhr eine Zigarette rauchen wollte, bemerkte er drei Jugendliche, die am südlichen Ende der Ritterstraße ein parkendes Fahrzeug beschädigten und in Richtung der Königstraße zur Simeonsstraße wegrannten. Daraufhin rief der Zeuge die Polizei. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Täter an sechs Pkws mindestens einen Seitenspiegel abgetreten hatten. Darunter ein Fiat Panda, ein Opel Vectra, ein VW Golf, ein Mazda MX5, ein Fiat Punto sowie eine Mercedes E-Klasse.

Die jugendlichen Täter werden vom Zeugen als männlich und in einem Alter von etwa 14 Jahren beschrieben. Sie sollen nicht größer als 160 cm gewesen sein und sich in einer fremdländischen Sprache unterhalten haben.
Hinweise zu den Tätern bitte unter Telefon (0571) 88660.

 

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09.09.2019, Hüllhorst: Räuber mit Tritt zwischen die Beine in die Flucht geschlagen

Mehr Gegenwehr als erwartet dürfte am frühen Samstagmorgen ein Mann bei einem versuchten Raub erfahren haben. Ein Tritt zwischen die Beine erwies sich offenbar nicht nur als schmerzhaft, sondern brachte den Räuber auch dazu, vom Tatort zu fliehen.

Als der Betreiber einer Gaststätte in der Straße "Bredenhop" gegen 4.20 Uhr von einem Unbekannten aus dem Schlaf geklingelt wurde, öffnete er diesem die Tür. Auf die Frage was er wolle, antwortete dieser, dass eine Flasche Wodka sein Begehr sei. Als sich der Betreiber umdrehte, zückte der Unbekannte kurzerhand einen Elektroschocker und forderte Geld aus der Kasse. Ein unvermittelter Tritt zwischen die Beine schlug den Kriminellen in die Flucht, sodass dieser in gebückter Haltung die Gaststätte verließ und mit einem Fahrrad in westliche Richtung floh.

Der Täter konnte durch den Betreiber wie folgt beschrieben werden. Circa 190 cm groß, 20-25 Jahre alt, schlank, schmales Gesicht, dunkle Haare und sich in hochdeutscher Sprache artikulierend. Er trug eine dunkle Kappe, einen über das Gesicht gezogenen dunklen Strickschal, dunkle Oberbekleidung und eine dunkle Trainingshose.

Wer zur Tatzeit einen schmerzverzerrt auftretenden Mann mit entsprechender Personenbeschreibung wahrgenommen hat oder sachdienliche Hinweise zum Täter geben kann, wird gebeten, sich bei den Ermittlern unter Telefon (0571) 88660 zu melden.


09.09.2019, Lübbecke: Einbrecher erbeuten Zigaretten

Bei einem Einbruch in die Tankstelle des Autohauses Schmale an der Hauptstraße (B 65) in Blasheim haben Unbekannte am frühen Montagmorgen Zigaretten erbeutet.

Gegen 1 Uhr früh stellten die Täter nach ersten Ermittlungserkenntnissen ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz eines nahegelegenen leerstehenden landwirtschaftlichen Betriebes ab. Auf dem kurzen Fußweg entnahm man von der Fahrbahn einen Gullideckel und benutzte diesen auf dem Gelände des Autohauses, um eine Seitenscheibe des Tankstellen-Verkaufsraums einzuschlagen und ins Innere einzudringen. Hier entnahmen die Kriminellen eine bisher unbekannte Anzahl von Zigarettenschachteln und begaben sich anschließend zurück zu dem Fahrzeug, von wo sie über die Hauptstraße mutmaßlich in Fahrtrichtung Preußisch Oldendorf flüchteten.
Hinweise zu den Tätern bitte an die Ermittler unter Telefon (0571) 88660.


09.09.2019, Minden: Zwei Autos an Kampa-Halle aufgebrochen

Am Sonntagabend sind auf einem Parkplatz an der Kampa-Halle in der Zeit von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr zwei Pkws aufgebrochen worden. Dabei erbeuteten die Täter zahlreiche Wertgegenstände.

Auf dem Parkplatz in der Hahler Straße hatte ein 46-jähriger Mindener einen schwarzen VW Golf Kombi geparkt. Bei seiner Rückkehr bemerkte der Mann, dass man eine Scheibe der hinteren Beifahrertür eingeschlagen hatte. Aus dem Inneren des Firmenfahrzeugs waren von den Tätern neben einer Geldbörse auch ein Laptop gestohlen worden.

Auf dem gleichen Parkplatz hatte auch ein 19-Jähriger aus Minden einen schwarzen Hyundai i30 abgestellt. Hier schlugen die Täter ebenfalls eine Scheibe der hinteren Beifahrertür ein und stahlen neben einem Tablet und einem E-Book auch einen Schlüssel sowie ein Stethoskop.
Hinweise zu den Tätern werden von den Ermittlern unter Telefon (0571) 88660 entgegengenommen.


09.09.2019, Lübbecke / Minden: Rollerfahrerin (19) bei Unfall in Blasheim verletzt

Bei dem Versuch, von der Straße "Grüner Weg" nach links auf die Eikeler Straße abzubiegen, ist in Blasheim am Samstagabend ein 38-jähriger Autofahrer aus Minden mit einer 19 Jahre alten Rollerfahrerin zusammengestoßen. Die junge Frau erlitt leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus.

Der 38-Jährige war gegen 20.30 Uhr mit seinem VW auf dem Weg zum "Blasheimer Markt", als es zur Kollision mit der aus seiner Sicht von links kommenden 19-Jährigen kam. Die Lübbeckerin kam eigenen Angaben zufolge von der Arbeit und fuhr auf der Vorfahrtstraße in Richtung Alswede. Um eine Kollision zu verhindern, versuchte die 19-Jährige noch ein Ausweichmanöver. Dabei, so die Vermutung der Polizei, verlor sie die Kontrolle über ihr Zweirad, stürzte und rutsche gegen den VW. Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um die Lübbeckerin.


09.09.2019, Lübbecke: 450. Blasheimer Markt - Polizei zieht Bilanz

Streitigkeiten und Schlägereien sowie Randalierer und hilflose Personen - die Polizei konnte sich auch beim 450. Blasheimer Markt nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Ein Beamter wurde vom einem Randalierer sogar ins Bein gebissen. Im Vergleich zum Vorjahr verlief das viertägige Marktgeschehen jedoch insgesamt ruhiger. Frank Meyer, Leiter der Lübbecker Polizeiwache, zieht daher eine durchaus positive Bilanz. Dabei lobt Meyer die gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Organisationen und dem Sicherheitsdienst.

Endete im letzten Jahr noch für 14 Personen der Marktbesuch in der Polizeizelle, mussten aktuell nur fünf Personen dort Platz nehmen. Zudem sprachen die Einsatzkräfte 15 Platzverweise aus, beruhigten mehrere Randalierer und kümmerten sich um sechs hilflos wirkende Besucher. Außerdem wurden die Polizisten zu sieben Schlägereien gerufen. Auch zwei mutmaßliche Sexualdelikte beschäftigten die Beamten. Hinzu kamen einige Anzeigen wegen Köperverletzung, Diebstahl und Sachbeschädigung.

Ein alkoholisierter 57-jähriger Lübbecker ließ sich am Sonntag in den frühen Morgenstunden nicht beruhigen. Er trat und schlug nach den Beamten und biss einen von ihnen in die Wade. Zuvor hatte der Mann in einem der Marktbusse Fahrgäste massiv angepöbelt. Da er dem Rauswurf des Fahrers und den Anweisungen der anschließend hinzugerufenen Polizisten nicht nachkam, griffen die Beamten zu. Auch nachdem ihm Handschellen angelegt waren, beruhigte sich der 57-Jährige nicht. So beleidigte er die Beamten wiederholt und versuchte diese zu bespucken. Zudem beschädigte er einen Streifenwagen durch Fußtritte. Dem Lübbecker wurde eine Blutprobe entnommen. Auf ihn kommt ein Ermittlungsverfahren zu.

Eine Gruppe von Streithähnen konnte die Polizei in derselben Nacht hingegen problemlos vom Gelände führen. Gegen Mitternacht sorgte eine Meldung über eine möglicherweise Streit suchende größere Ansammlung von Jugendlichen für kurzfristige Aufmerksamkeit bei den Ordnungshütern. Der Hinweis entpuppte sich wenig später aber als eine Fehlinformation.

Bei den Alkoholkontrollen im Umfeld des Festgeländes fiel ein 45-jähriger Autofahrer besonders negativ auf. Er saß angetrunken hinter dem Steuer seines Wagens, an dem nicht zugelassene Kennzeichen angebracht waren. Als der 45-Jährige für eine Blutprobe mit zur Wache genommen werden sollte, widersetzte sich der Mann gewaltsam den Maßnahmen der Beamten.

Bei den gemeinsamen Jugendschutzkontrollen von Mitarbeitern des Jugend- und des Ordnungsamts sowie der Polizei wurden kaum Verstöße festgestellt. Allerdings erreichte die Polizei in der Nacht zu Sonntag gegen 1.10 Uhr die Meldung, dass ein 13-jähriges Mädchen stark alkoholisiert in die Kinderklinik nach Minden gebracht werden musste.


09.09.2019, Minden / Hille: Trickdiebe nehmen erneut Senioren ins Visier

Erneut sind Trickdiebe im Mühlenkreis aktiv geworden und haben zumindest in einem Fall großen Schaden angerichtet. Neben einem angeblichen Wasserwerker versuchten erneut auch falsche Polizisten die Betroffenen zu hintergehen.

So klingelte ein Mann am Freitag gegen 15 Uhr in der Mindener Liebigstraße bei einem Seniorenpaar und gab an, den Wasseranschluss überprüfen zu wollen. Daraufhin gewährte ihm der allein anwesende Bewohner Zutritt. Während sich der Senior etwa eine halbe Stunde mit dem Mann im Badezimmer aufhielt, verschaffte sich nach Vermutung der Beamten mindestens eine weitere Person unbemerkt Zutritt in die Wohnräume und entwendete dabei mehrere Wertgegenstände. Darunter wertvoller Schmuck, Bargeld sowie das Sparbuch.

Der Bestohlene beschreibt den angeblichen Wasserwerker wie folgt. Etwa 170 cm groß, ca. 25 Jahre alt, dunkle kurze Haare, dunkler kurzer Kinnbart, helles Oberteil, graue Hose und dunkler Teint. Das Erscheinungsbild des mit fremdländischem Akzent sprechenden Mannes, wird als gepflegt angegeben. Hinweise zu dem Gesuchten bitte an das Telefon der Ermittler unter (0571) 88660.

Am Samstag erhielten die Gesetzeshüter außerdem Kenntnis über mehrere Anrufer falscher Polizisten. Beginnend in den Abendstunden gegen 21.20 Uhr riefen die Betrüger bei mindestens drei Haushalten in Hille und Minden an. Die Angerufenen ließen sich nicht täuschen. Dabei sollen die Kriminellen unter anderem mit einem süddeutsch klingenden Akzent gesprochen haben.

Die Polizei mahnt wiederholt zur Vorsicht und warnt dringend davor, Unbekannten Auskünfte über Ihre persönlichen Vermögens- oder Wohnverhältnisse zu geben. Öffnen Sie Unbekannten nicht die Tür und gewähren Sie diesen niemals Zutritt zu Ihrem Wohnobjekt. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände. Falls Sie Anrufe falscher Polizisten erhalten, beenden Sie die Telefonate umgehend durch Auflegen und wählen anschließend immer den Polizeinotruf 110.


09.09.2019, Hüllhorst: Auto-Fahrerin aus Minden prallt gegen Baum

Bei einem Pkw-Unfall ist eine Frau aus Minden am Freitagabend verletzt worden.

Diese befuhr nach ersten Erkenntnissen gegen 18.15 Uhr die Mindener Straße in Fahrtrichtung Bergkirchen. Nach Aussage der 33-Jährigen sei ihr in einer Linkskurve auf ihrer Fahrspur ein schwarzer Wagen entgegengekommen, sodass sie habe ausweichen müssen. Dadurch geriet sie mit dem Skoda auf den Grünstreifen und kollidierte mit zwei Leitpfosten. Als die Mindenerin mittels Gegensteuerns versuchte, zurück auf die Fahrbahn zu gelangen, verlor sie die Kontrolle über den Wagen, sodass dieser gegen einen Baum schleuderte und in einem Straßengraben zum Stehen kam. Anschließend befreite sich die verletzte Frau selbständig aus dem Fahrzeug.

Während der Unfallaufnahme entging den Einsatzkräften ein Alkoholgeruch bei der Fahrerin nicht. Dieser Verdacht bestätigte sich nach einem freiwilligen Atemalkoholtest, sodass man ihr später im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus Lübbecke eine Blutprobe entnahm und den Führerschein sicherstellte.

Während des Einsatzes, der eine halbseitige Straßensperrung mit sich brachte, kamen neben den Rettungskräften, darunter ein Notarzt, auch Kräfte der Feuerwehr zum Einsatz. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Einsatzkräfte beziffern den Schaden auf über 5.000 Euro.


09.09.2019, Hille: Schrottdiebe auf frischer Tat ertappt

Als die Beamten die Ladefläche überprüften, bemerkten sie rund zwei Tonnen weiteres Altmetall mit unbekannter Herkunft

Als die Beamten die Ladefläche überprüften, bemerkten sie rund zwei Tonnen weiteres Altmetall mit unbekannter Herkunft.

Am Freitagnachmittag sind in Hille zwei Schrottdiebe auf frischer Tat ertappt worden.

Als die Hausbewohner gegen 16.40 Uhr in die Straße "Schwöen" zurückgekehrten, bemerkten sie an ihrem Grundstück einen Mann und eine Frau, die gerade Eisenschrott in einen blauen Mercedes-Sprinter einluden. Daraufhin sprach man die beiden Unbekannten an, forderte dass diese die rund eine Tonne Altmetall wieder ausladen sollten und rief die Polizei.

Bei der Kontrolle durch die Einsatzkräfte gaben sich die Beiden als in Recklinghausen wohnendes Ehepaar (27, 25) mit rumänischer Staatsangehörigkeit aus. Als die Beamten die Ladefläche überprüften, bemerkten sie rund zwei Tonnen weiteres Altmetall mit unbekannter Herkunft. Zur Sachverhaltsklärung nahm man die Beschuldigten mit auf die Wache Minden, wo sich herausstellte, dass diese keine Genehmigung zum Schrottsammeln vorlegen konnten.

Er habe zuvor etwa 15 Minuten am Wohnhaus geklingelt und gerufen. Weil niemand vor Ort gewesen sei, habe er gedacht, dass das Altmetall entsorgt werden solle, so die Rechtfertigung des 27-jährigen Mannes. Wegen seiner unerlaubten Handlung muss das Ehepaar nun mit einer Anzeige zu rechnen.


09.09.2019, Hüllhorst / Bünde: Radfahrer (76) von Kleintransporter erfasst

Bei dem Versuch, an einer ungesicherten Stelle die viel befahrene B 239 in Hüllhorst-Oberbauerschaft zu überqueren, ist ein 76-jähriger Radfahrer am Freitagmittag von einem Kleintransporter erfasst worden.

Der aus Bünde stammende Senior war zunächst aus Lübbecke kommend auf dem Geh- und Radweg entlang der B 239 bergauf gefahren. Um auf den Radweg auf der anderen Straßenseite der Niedringhausener Straße zu gelangen, nutzte der Mann jedoch nicht die dortige Ampelfurt, sondern querte in Höhe der Salzstraße die drei Fahrstreifen der Bundesstraße. Dabei kam es zur Kollision mit dem bergauf fahrenden Kleintransporter, hinter dessen Steuer eine 49-jährige Frau aus der Region Aurich saß. Durch den Aufprall stürzte der Bünder zu Boden und verletzte sich schwer. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den Mann ins Lübbecker Krankenhaus.

(Fotos und Text: Polizei)

Lesen Sie hier die Polizeimeldungen der vergangenen Tage und Wochen

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