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Welpenkuscheln mit Labrador-Fünflingen

Pr. Oldendorf -

Der Klapperstorch, im Volksmund auch Babybringer genannt, hat in der „Labradorzucht-vom-Limberg“ wieder zugeschlagen. Fünf niedlichen Welpen, eine Hündin und vier Rüden: Das sind Lotta, Kalle, Pepe, Oskar und Uwe. Sie wurden gerade gechipt und geimpft und werden in Kürze ihren neuen Besitzern übergeben. Doch jetzt hatte Ramona Krause noch zu einem Welpenkuscheln eingeladen und Silvia Wortmann aus Bielefeld mit ihrer Tochter Lia (15 Monate) auf den Plan gerufen. Lia war von der Rasselbande begeistern und hätte natürlich am liebsten gleich alle fünf Welpen mitgenommen. Doch leider waren alle schon vergeben.

Ohne ihre Labradore läuft bei der 29-jährigen Ramona Krause in Preußisch Oldendorf überhaupt nichts. Nach neun Jahren im Beruf als Grafikdesignerin war es Ramona Krause satt, immer nur auf einen Bildschirm zu schauen. Eine Erfüllung in ihrem Beruf fand sie nie - und so schmiss die Brocken hin.

Die gebürtige Quakenbrückerin war schon immer ein Fan von Labradoren. Und so entschloss sie sich, ihr Hobby Hundehaltung noch intensiver zu gestalten.

Auf der Suche nach einem geeigneten Areal war die Hundenärrin auf ein Grundstück mit Haus unweit vom Limberg am Rande des Wiehengebirges in Preußisch Oldendorf aufmerksam geworden. „Das passte wie die Faust aufs Auge“, schmunzelt Ramona Krause heute. Seit drei Jahren führt Ramona Krause dort nun die „Labradorzucht vom Limburg“; seit einem Jahr wird in ihrem Zwinger professionelle Labrador-Zucht betrieben.

Mit ihrer Labradorhündin „Hedda“ fing alles an. Hedda kam als Welpe von acht Wochen von einem Züchter aus Damme, hat ihr Herz sofort im Sturm erobert und im Alter von zwei Jahren elf niedlichen Welpen das Leben geschenkt. Inzwischen ist Hedda drei Jahre alt und die Chefin unter den erwachsenen Hunden. Das sind zwei Rüden und sechs Hündinnen.

Ihr Fingerspitzengefühl in Sachen Hundehaltung und alles was dazu gehört hat Ramona Krause schon weit über Deutschland hinaus bekannt gemacht. Um frisches Blut in ihre Rasselbande zu bekommen, hat die Hundeversteherin aus Ostwestfalen weder Mühen noch Kosten gescheut, ist in die USA gereist und hat sich dort aus Los Angeles (Kalifornien) einen Labradorrüden der Extraklasse in Haus geholt. „El Grando“ in der Farbe Charcoal und den stechenden Augen ist acht Monate jung, soll demnächst die eine oder andere Hündin schwach werden lassen und somit für besonders niedlichen Labradornachwuchs sorgen.

Die kleinen Stars sind zurzeit aber noch die weißen Labradorwelpen „Laila“ und „Elisa“ auf dem Arm von Züchterin Ramona Krause. Elisa, rechts im Bild, bleibt bei Ramona und Laila geht demnächst als Therapiehund in eine Familie mit Kind.

Besonders froh ist Ramona Krause, dass sie bei ihrer Arbeit mit den Hunden von ihrem Vater Manfred Krause (s. Gruppenfoto mit Tochter und Hunden) als "Hausmeister Krause" unterstützt wird. „Allerdings nicht mit einem Dackel“, lacht Tochter Ramona und freut sich schon auf den nächsten Welpen aus ihrer Zucht die, wenn alles gut verläuft, in wenigen Wochen das Licht der Welt erblicken.

Hundefreunde, die an dieser Rasse interessiert sind, sollten mit der Züchterin rasch in Kontakt treten. Denn Welpen aus der Zucht von Ramona Krause gehen weg wie "warme Semmel". (Text und Fotos: Presse-Bild-Agentur Martin Kemper NOKem)