Seit Freitagabend wird Dano (5) vermisst
Herford -
Die Suche läuft auf Hochtouren: Seit vergangenem Freitagabend - etwa 17.35 Uhr - wird der fünfjährige Dano aus Herford vermisst. Der Junge wollte auf einem Spielplatz hinter seinem Wohnhaus an der Berliner Straße spielen. Als er nicht zurückkam, suchten die Eltern nach ihm, konnten ihn aber nicht finden. Die Polizei hatte noch am Freitagabend eine Suche in der Innenstadt durchgeführt. Sogar in der Dunkelheit waren noch ein Hubschrauber und Polizeisuchhunde unterwegs. Darüber hinaus verteilte die Polizei Flugblätter im Wohnbereich des Kindes und in der Innenstadt.
Das Kind ist etwa 116 Zentimeter groß, schlank, hat kurze, dunkle Haar und braune Augen. Zuletzt bekleidet war es mit einer Jeans mit Aufsatztasche, einem grauen Kapuzenpullover mit blauem Muster und rot-weißen Chucks.
Hinweisen aus der Bevölkerung wurde bis in die Nacht hinein nachgegangen. Am frühen Samstagmorgen wurde nochmals ein so genannter "Maintrailerhund" auf die Spur des Jungen angesetzt. Dieser hat an einem Spielplatz in der Nähe des Weddiggenufers die Spur von Dano aufnehmen können. Daher wurde zusätzlich am späten Vormittag eine Hundertschaft der Polizei aus Düsseldorf angefordert. Die Suche der Hundertschaft am Ufer brachte bislang aber noch kein Ergebnis. Die Suche der Polizei geht auf jeden Fall weiter, es gibt verschiedene Suchbereiche, die abgearbeitet werden.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Hinweise zu dem Jungen geben kann, wendet sich bitte an die Kriminalpolizei in Herford unter der Telefonnummer 05221-8880 oder jede andere Polizeidienststelle.
Bis in die späten Abendstunden suchten Beamte der Hundertschaft und örtliche Polizeikräfte am Samstag systematisch nach dem Jungen. Der Wasserstand der Werre wurde abgesenkt, um bessere Sichtmöglichkeiten für die Suchenden am Ufer zu ermöglichen. Alle der Polizei bekannten gewordenen Adressen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis des Jungen wurden von der Polizei überprüft. Die Polizei steht im engen Kontakt mit der Familie und bindet diese in alle Suchmaßnahmen ein. In den Morgenstunden werden noch einmal Suchhunde im Bereich der Werre und auch auf dem Wasser eingesetzt. Taucher der Polizei suchen im Laufe des Tages die Wehre und vom Ufer nicht einsehbare Bereiche der Werre ab. (Text und Foto: Polizei)