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Pflege entdecken, wo sie gelebt wird

Minden-Lübbecke -

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Pflege ist vielseitig, bunt, laut, leise, manchmal turbulent und meistens ziemlich großartig. Auf dem neuen MKK-Pflegekompass zeigt Pflege seine Vielfältigkeit – und ganz viel Humor. Fotocollage: MKK

Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag auf in der Neurologie aus? Wer arbeitet auf der Frühchen-Intensivstation? Und was macht die Pflege auf der Station für Multimodale Schmerztherapie aus? Antworten auf diese Fragen – und viele persönliche Einblicke mehr – bietet der neue MKK-Pflegekompass der Mühlenkreiskliniken.

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Auf der neu entwickelten Internetseite www.mkk-pflegekompass.de präsentieren sich erstmals Stationen, Funktionsbereiche und pflegerische Einsatzorte der Mühlenkreiskliniken in einem digitalen Portal. Die Idee dahinter: Pflege sichtbar und erlebbar machen. Und zugleich Orientierung bieten – für alle, die sich für einen Pflegeberuf im Klinikverbund interessieren. „Pflege ist nicht gleich Pflege“, sagt Dr. Olaf Bornemeier, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken. „Gerade in einem großen Krankenhausverbund wie den Mühlenkreiskliniken ist das Spektrum an pflegerischen Aufgaben, Anforderungen und Schwerpunkten enorm vielfältig. Mit dem Pflegekompass geben wir Einblicke in diese Vielfalt – und laden Interessierte ein, ihren ganz eigenen Weg in der Pflege zu entdecken.“

Herzstück der Seite ist eine interaktive Übersicht aller pflegerischen Stationen und Fachbereiche – von der Endoskopie über die Geburtshilfe bis zur psychiatrischen Tagesklinik. Jeder Bereich stellt sich mit einem individuellen Profil vor, oft ergänzt durch Erfahrungsberichte, Fotos oder Videoporträts von Pflegenden, die selbst aus ihrem Alltag berichten. Wer sich schon einmal gefragt hat, wie sich eine Station „anfühlt“, bekommt hier Antworten aus erster Hand.

Ein besonderes Feature des Pflegekompasses ist ein interaktiver Fragebogen, mit dem Interessierte anhand ihrer eigenen pflegerischen Vorlieben herausfinden können, welche Stationen am besten zu ihnen passen. Wer etwa strukturierte Abläufe mag, aber auch viel interdisziplinären Austausch schätzt, landet vielleicht im OP oder auf einer der Intensivstationen. Wer Patientinnen und Patienten lieber über einen längeren Zeitraum und ganzheitlich betreut, findet sich möglicherweise auf einer Palliativstation oder im Bereich der Geriatrie wieder. „Gerade beim Berufseinstieg oder einem Wechsel innerhalb des Hauses wünschen sich viele Pflegekräfte eine bessere Orientierung“, sagt Bernd Mühlenbruch, Pflegedirektor der Mühlenkreiskliniken. „Mit dem Pflegekompass geben wir ein Instrument an die Hand, das genau das leistet – praxisnah, ehrlich und sehr persönlich.“ 

Neben den fachlichen Informationen bietet der Pflegekompass aber auch eines: Menschen, die mit ganz viel Herzblut, Humor und Leidenschaft über ihre Arbeit berichten. „Die Seite ist keine Hochglanzbroschüre, sondern ein echtes Abbild unserer Pflege“, betont Pflegedienstleiterin Sarah Monique Piterek, die die Idee zu dem Projekt hatte und in einer Projektgruppe aus Pflegenden und der Unternehmenskommunikation das Projekt umgesetzt hat. „Was uns hier besonders wichtig war: Authentizität. Wer zu uns kommt, soll sich ein realistisches Bild machen können – und gleichzeitig sehen, was die Arbeit bei uns so besonders macht.“

Der Pflegekompass richtet sich nicht nur an examinierte Pflegepersonen, die sich für einen Wechsel oder Wiedereinstieg interessieren. Auch Pflege-Azubis, Studierende oder Fachkräfte aus dem Ausland sollen angesprochen werden. Und nicht zuletzt dient die Seite auch der internen Orientierung – etwa bei Praktika oder hausinternen Wechseln. 

„Pflege ist ein Beruf mit vielen Wegen – und noch mehr Möglichkeiten“, sagt Pflegedirektor Bernd Mühlenbruch. „Unser Pflegekompass soll dabei helfen, diese Wege sichtbar zu machen und Menschen für diesen Beruf zu begeistern. Und natürlich auch für uns als Arbeitgeber.“

Quelle: Mühlenkreiskliniken AöR