OWL-Helfer beim G20-Gipfel: „Da waren wir mittendrin“
Minden-Lübbecke/Hamburg -

Gruppenfoto an der Feuerwache in Hamburg-Stellingen. Foto: Privat
Eine Einheit aus Ostwestfalen-Lippe hat die örtlichen Kräfte beim G20-Gipfel in Hamburg unterstützt. „Wir wurden wirklich nicht beneidet um diesen Job“, sagt Rolf Schöphörster, im eigentlichen Leben Leiter der Rettungswache Lübbecke des Kreises Minden-Lübbecke. „Aber die Zusammenarbeit vor Ort war wirklich toll.“
Gemeinsam mit Hauptamtlichen aus Paderborn, Höxter, Bielefeld und Lippstadt hatte er den Auftrag, einen Patiententransportzug während des Gipfels in Bereitschaft zu halten. Der gesamte Einsatz ging vom 29. Juni bis 9. Juli 2017. „Am 5. Juli habe ich Maik Entgelmeier von der Stadt Lübbecke als Leitung abgelöst zusammen mit Kai Dammeyer aus unserer Rettungswache“, so Schöphörster.
Zunächst war die Einheit an einem Gymnasium in Hittfeld stationiert. „Am Freitag des eigentlichen Gipfeltreffens wurde unser Patiententransportzug dann nach Hamburg reingeschickt – da waren wir mittendrin.“ Schöphörster und seine Kollegen waren als einzige aus Ostwestfalen-Lippe direkt im Stadtgebiet. Zwischenfälle gab es in es seinem Einsatzgebiet aber nicht: „Für uns war die Lage sehr viel entspannter als es in den Medien aussah“, so Schöphörsters Eindruck. „Feuerwehr und Polizei waren gut organisiert, haben erhöhte Präsenz gezeigt, aber akute Vorfälle gab es nicht.“
Er nimmt vor allem viel Lob mit, das die Einheit aus Ostwestfalen dort geerntet hat. „Ich denke, diese Form der übergreifenden Zusammenarbeit werden wir auch in Zukunft in ähnlicher Weise organisieren, das hat sich bewährt“, so Schöphörsters Fazit.
(Text: Sabine Ohnesorge – Kreis Minden-Lübbecke)

Einsatzfahrzeuge im Innenhof des Gymnasiums in Hittfeld. Foto: Privat
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