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Notfallpflege - herausfordernd und abwechslungsreich

Minden-Lübbecke -

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Der erste Kurs der Fachweiterbildung Notfallpflege ist am 1. November 2025 gestartet: Anja Zoschke (Kursleitung), Mohamad Said (ZNA KHBO), Oliver Neuhaus (Akademiedirektor), Melissa Tiemann (ZNA JWK), Saskia Dickmann (ZNA JWK), Jana Kammann (E01 JWK), Oligerta Haska (ZNA KHBO), Luca Steinkamp (ZNA KH LK), Mariann Froböse (ZNA KH LK), Nadine Wächter (Leitung Fort- und Weiterbildung), Rüdiger Haupt (Fort- und Weiterbildung).

Mit dem Start des ersten Kurses zur Fachweiterbildung Notfallpflege hat die Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken ihr Bildungsangebot um ein zukunftsweisendes Programm erweitert. Die zweijährige, berufsbegleitende Weiterbildung bereitet Pflegefachpersonen gezielt auf die anspruchsvolle Tätigkeit in der Notaufnahme vor – dort, wo jede Sekunde zählt.

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Begrüßt wurden die Fachweiterbildungsteilnehmer*innen vom Direktor der Akademie für Gesundheitsberufe Oliver Neuhaus: „Sie sind die Ersten, die diese Fachweiterbildung nun bei uns beginnen, das ist ein besonderes Ereignis. Ich wünsche Ihnen allen für die kommende Zeit viel Erfolg und Freude.“

Die sieben Teilnehmenden arbeiten an den MKK-Standorten im Universitätsklinikum Minden, im Krankenhaus Lübbecke und im Krankenhaus Bad Oeynhausen. „Mit dieser neuen Fachweiterbildung bieten wir unseren Pflegefachpersonen die Möglichkeit, sich gezielt weiter zu qualifizieren und die bestmögliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in Akutsituationen sicherzustellen“, erklärt Nadine Wächter, Leitung für Fort- und Weiterbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe.

Der erste Kurs hat am 1. November 2025 begonnen und geht zwei Jahre. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Pflegeausbildung sowie mindestens sechs Monate Berufserfahrung im Bereich der Notfallpflege.

Im Mittelpunkt steht die Vermittlung umfassender Kenntnisse in Notfallmedizin, Notfallmanagement und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Neben einem theoretischen Unterricht von mindestens 720 Stunden absolvieren die Teilnehmenden auch eine praktische Weiterbildung von mindestens 1.800 Stunden in verschiedenen Pflicht- und Wahlbereichen.

Zu den zentralen Einsatzorten gehören Notaufnahme (920 Stunden), Intensivstation (420 Stunden), Anästhesie (200 Stunden) und Präklinik (120 Stunden). Ergänzend können die Teilnehmenden in Wahlbereichen wie Kreißsaal, Stroke Unit, IMC, Psychiatrie oder Herzkatheterlabor wertvolle Zusatzkompetenzen erwerben.

„Wir legen großen Wert auf Praxisnähe“, erklärt Anja Zoschke, Kursleitung der Fachweiterbildung Notfallpflege. „In unseren modernen Simulationsräumen können die Teilnehmenden realitätsnahe Notfallsituationen trainieren und so Handlungssicherheit für den Ernstfall gewinnen.“
Neben medizinisch-pflegerischem Wissen legt die Weiterbildung auch besonderen Wert auf ethische und rechtliche Fragestellungen. Ziel ist es, die Pflegefachpersonen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich auf die Herausforderungen im Notfallbereich vorzubereiten.

„Notfallpflege ist Teamarbeit auf höchstem Niveau – immer unter Zeitdruck, immer mit Verantwortung für Menschen in Ausnahmesituationen. Darum ist uns eine fundierte, praxisorientierte und gleichzeitig menschlich geprägte Ausbildung so wichtig“, sagt Nadine Wächter, Leitung für Fort- und Weiterbildung.

Mit der neuen Fachweiterbildung Notfallpflege leistet die Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Versorgungsqualität in der Region Ostwestfalen-Lippe. Die Mühlenkreiskliniken stärken damit nicht nur ihre Rolle als moderner Arbeitgeber, sondern auch ihre Funktion als Ausbildungszentrum für hochqualifizierte Pflegefachpersonen.

„Gut ausgebildete Notfallpflegerinnen und -pfleger sind das Rückgrat einer funktionierenden Notaufnahme. Wir freuen uns, dass wir nun direkt vor Ort die Möglichkeit bieten können, dieses Fachwissen zu erwerben und damit die Zukunft der Notfallversorgung aktiv mitzugestalten“, fasst Akademiedirektor Oliver Neuhaus zusammen.

Quelle und Foto: Mühlenkreiskliniken AöR