Mordkommission „Döhren“ arbeitet in Bielefeld weiter
Minden -
Die „Mordkommission "Döhren", die im Fall der getöteten Witwe Irma K. aus Petershagen ermittelt, geht nach achtmonatiger Arbeit vor Ort zurück nach Bielefeld. Damit sind die Ermittlungen aber nicht eingestellt, betonen die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Beamten des Polizeipräsidiums Bielefeld in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Die allein lebende 83-Jährige war am Morgen des 13. August 2012 vergangenen Jahres in ihrem Haus am Moorbusch tot von der Tochter aufgefunden worden. Ein Unbekannter hatte sie erschlagen. Die Ermittler fanden eine vom Täter stammende DNA-Spur. Daraufhin wurde die bislanggrößte DNA-Reihenuntersuchung im Kreis Minden-Lübbecke durchgeführt. Hunderte von Männer konnten so als mögliche Täter ausgeschlossen werden.
Der Leiter der MK "Döhren", Hauptkommissar Arno Wittop, und sein Team hatten in den vergangenen Monaten zahlreiche Aktenordner mit ihren Ergebnissen gefüllt. Eine heiße Spur ließ sich nicht finden. Dadie Reihenuntersuchung weitgehend abgeschlossen ist, besteht jetzt kein Grund mehr für die Beamten, in Minden zu bleiben.
Die weiteren Ermittlungen, dazu gehören neben der Abklärung einiger Spuren noch vereinzelte Rückläufe von DNA-Material aus dem Ausland, werden nun aus Bielefeld fortgeführt. Die Polizisten nehmen auch hier weiterhin Hinweise zu dem Mord entgegen unter Telefon 0521-5450. (Text: Polizei)