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Kohlenmonoxydaustritt: zu wenig Frischluft

Minden -

Nach dem Rettungseinsatz in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Werraweg in Minden am späten Dienstagabend, bei dem ein Ehepaar und deren beiden Kinder mit Verdacht auf eine
Kohlenmonoxydvergiftung ins Klinikum eingeliefert wurden, hat die Polizei ihre Ermittlungen noch am Abend aufgenommen. Zur Klärung der Ursache wurde der Bezirksschornsteinfeger hinzugezogen.

Die Untersuchungen ergaben, dass die Wohnung offenbar nicht ausreichend mit Frischluft versorgt wurde. In den Räumen war ein Gas betriebener Brenner in Betrieb. Ein Lüftungsgitter, das der "Wiedereinlüftung" dient, war abgedichtet. Zudem waren alle Fenster geschlossen. Daher stieg die  Gaskonzentration in den Räumen an.

Der 47-jährige Familienvater hatte noch rechtzeitig die Rettungskräfte alarmieren können, als er erste Anzeichen von Übelkeit und allgemeinen Unwohlsein bemerkte. Er konnte den Einsatzkräften noch selber die Wohnungstür öffnen. Gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern war er nach notärzlicher Erstversorgung ins Klinikum Minden eingeliefert worden. Elf weitere Personen aus dem Haus waren nach der Evakuierung ärztlich betreut worden. Sie blieben allesamt unverletzt. (Text: Polizei)