„Kleiner Tierfreund“ liebt Löwenhunde
Bückeburg -
HALLO LÜBBECKE Facebook-Fans schreiben über die "Rhodesien Ridgeback":
Buddy hat geschrieben: „schöne hunde...wenn wir nicht schon welche hätten würde ich sie mir gerne ansehen wollen aber wir sind voll und können keinen hund mehr aufnehmen .. leider viel glück bei der suche !“
Thomas hat geschrieben: „Ridgebacks sind soooo tolle Hunde! Wer einen Hund sucht, der absolut Familientauglich ist, der sollte unbedingt sich diese Hunde anschauen!!!!!“
1987 wurde die Comedy-Figur „Der kleine Tierfreund“ im ostwestfälischen Bielefeld von Dietmar Wischmeyer (56) geboren. Über zwölf Jahre lebte der Künstler in der Leineweberstadt und hat dort auch studiert. Inzwischen ist Wischmeyer 25 Jahre im Geschäft und hat als „Der kleine Tierfreund“ schon über 500 Tierfreundsketsche geschrieben und sie seinem Publikum auf der Bühne, im Fernsehen und im Radio präsentiert.
„Dem kleinen Tierfreund“ folgten Figuren wie „Günter der Treckerfahrer“ und „Willy Deutschmann“ (ein wilder Rentner). Inzwischen ist der gebürtige Niedersachse mit seiner Ehefrau Nadja im Kreis Schaumburg sesshaft geworden. Und wie es sich für einen „Kleinen Tierfreund“ gehört selbst Besitzer einer reinrassigen Rhodesian Ridgeback-Hündin.
„Einmal Rhodesien Ridgeback, immer Rhodesien Ridgeback“, schmunzelt Dietmar Wischmeyer und erinnert an die Zeit, als er mit zwei Hunden dieser Rasse noch am Steinhuder Meer auf einem Bauernhof wohnte. Als die ältere Hündin an Alterschwäche im Alter von 13 Jahren gestorben war, war es merklich ruhiger bei den Wischmeyer. Zudem war die neunjährige Ridgeback-Hündin über den Verlust ihrer Artgenossin sehr traurig.
Doch lange sollte die Hündin aus dem Zwinger „Vereeniging“ der Hobbyzüchter nicht allein bleiben. Als Welpe von acht Wochen kam „Themba“ (heißt „Hoffnung“) in den Haushalt der Eheleute. Bei „Themba“ handelt es sich um eine Rhodesien Ridgeback Hündin, die ihrer Rasse alle Ehre macht. Unter den Fittichen der älteren Hündin ent-wickelte sich Themba prächtig und hielt die alte Dame bei zu ihrem Tod noch auf Trab.
Dann war die schöne Themba allein. Sie sollte für Nachwuchs sorgen, und der Rüde Fumo Jamo aus dem Zwinger „De Kiungwana“, sollte es richten. Der Erfolg stellte sich ein. Fumo Jamo ließ Themba schwach werden, und nach einer Tragzeit von 59 Tagen erblickten acht Welpen das Licht der Welt - vier Hündinnen und vier Rüden. Das sind: Alfra, Akim, Amira, Aneesa, Ajani, Asanichevy, Askan und Ayodelenala.
Dietmar Wischmeyer und seine Ehefrau Nadja hatten nun die Qual der Wahl und haben sich für die Welpe Afra entschieden, die im heimischen Zwinger bleibt und in den nächsten Jahren Hundemutter Themba Gesellschaft leisten wird. Gern würden die Eheleute alle Welpen behalten. Aber das geht leider nicht. Bald heißt es Abschied nehmen. Spätestens in den nächsten Wochen sollten die Welpen ein neues Zuhause gefunden haben. Wer sich für solch einen Hund interessiert sollte bedenken, dass es sich bei dieser Rasse um Hunde handelt, die beschäftigt werden müssen. Denn diese Vierbeiner sind keine Stubenhocker.
Interessenten melden sich unter Telefon 0172-4055233. (Text und Fotos: Presse-Bild-Agentur Nokem Martin Kemper)