Kind schwer verletzt - Auffahrunfall
Bad Oeynh./Lübbecke -
Offenbar lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein 14-jähriger Junge, als er am Mittwochmittag an der Kreuzung Werrestraße und Unterm Dörgen in Bad Oeynhausen mit seinem Fahrrad gegen ein Auto prallte. Ein Notarzt kümmerte sich um den Schüler und veranlasste dessen Transport mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Die 50 Jahre alte Autofahrerin erlitt einen leichten Schock. Anwohner waren zuvor an die Unfallstelle geeilt, um Erste Hilfe zu leisten.
Anschließende Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 14-Jährige gegen 12.20 Uhr mit seinem Rad auf der Straße Unterm Dörgen in südlicher Richtung unterwegs war. Beim Einfahren in die Kreuzung übersah er offenbar den sich aus seiner Sicht von rechts nähernden Daihatsu der 50-Jährigen, die auf der Werrestraße in östlicher Richtung fuhr. Durch die Kollision prallte der Schüler mit seinem ungeschützten Kopf gegen die Dachkante des Pkw und wurde samt seinem Rad auf die Fahrbahn geschleudert.
Die Unfallstelle liegt in einer Tempo 30 Zone. Hier gilt die Vorfahrtsregelung "rechts vor links". Eine hohe Hecke an der nordwestlichen Kreuzungsecke schränkt die Sicht ein.
Bei einem Auffahrunfall an der Kreuzung Berliner Straße (B 239) und Gehlenbecker Straße in Lübbecke haben sich am Dienstagabend zwei Autofahrerinnen leicht verletzt.
Eine 56 Jahre alte Frau aus Espelkamp war nach Angaben der Polizei um kurz vor 20 Uhr auf der B 239 in Richtung Norden unterwegs. Als eine vor ihr fahrende 18-jährige Lübbeckerin an der von "Gelb" auf "Rot" wechselnden Ampel anhielt, fuhr sie mit ihrem Toyota auf den VW der jungen Frau auf. An den Fahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von circa 6.000 Euro. (Text: Polizei)