Erfolgreiche Arbeit
Espel.-Isenstedt -
Ein Unfall, bei dem die vermutlichen beiden Insassen eines Autos verletzt geflüchtet waren, sorgte am Donnerstagabend für intensive Ermittlungsarbeit der Polizei. Gegen 21:15 Uhr, war auf der Büttinghauser Straße in Höhe Röthestraße ein Verkehrsunfall passiert, nach dem die verletzten Insassen geflüchtet waren; ihren kaputten Fiesta hatten sie einfach stehen gelassen.
Die Polizei, von Zeugen informiert, stellte am Unfallort an Hand der vorgefundenen Spuren fest, dass der PKW auf der Büttinghauser Straße in Richtung Waldschule gefahren war. Offensichtlich auf Grund hoher Geschwindigkeit verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen PKW und kam ins Schleudern.
Der Wagen rutschte quer gegen einen linksseitigen Strommasten.Durch den Aufprall drang der Mast ca. 50 cm tief in das Innere des Fahrgastraumes ein. Dabei wurde das Auto erheblich beschädigt. Nach dem Aufprall verließen die beiden Insassen, die beim Unfall offensichtlich verletzt wurden, den Unfallort und ergriffen zu Fuß die Flucht. Vorher nahmen sie noch die
Kennzeichen vom Unfallfahrzeug ab, um sie mitzunehmen.
Parallel zur Unfallaufnahme ermittelten die Polizisten den Halter anhand der Fahrgestellnummer. Die letzte Halterin hatte das Fahrzeug abgemeldet. Doch bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden Hinweise gefunden, die neue Ermittlungsansätze versprachen.
Über Umwege ermittelten die Beamten eine Adresse in Isenstedt, die auf einen der beiden Insassen hindeuteten. An dessen Wohnort stand ein Lieferwagen, dessen Kennzeichen abmontiert worden waren und die sich vermutlich kurzfristig am Unfallfahrzeug befunden hatten.
Gleichzeitig hatten Ermittlungen am Krankenhaus Lübbecke ergeben, dass dort zwei frisch verletzte junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren erschienen waren. Der 20-Jährige hatte so schwere Verletzungen erlitten, dass er stationär behandelt werden musste, sein Begleiter
konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen.
Die Beamten befragten die beiden Verletzten, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind, zur Herkunft ihrer Verletzungen, wobei beide unglaubhafte Angaben machten.
Die Ermittlungen sind zwar noch nicht abgeschlossen, aber nach dem bisherigen Stand geht die Polizei davon aus, dass beide Tatverdächtige zur Unfallzeit in dem Auto gesessen hatten. Der PKW wurde abgeschleppt und sichergestellt. Die Unfallaufnahme wurde von einer großen Anzahl Schaulustiger begleitet. (Text und Fotos: Polizei)