Ein nahbarer Bürgermeister im Dialog
Espelkamp -

Nahmen sich Zeit für den Dialog (von links): Sophie Kowal (Stadt Espelkamp), Horst-Eckmar Schlehahn, Marianne Just, Annemarie Horst, Bürgermeister Dr. Henning Vieker, Inge Bösch, Einrichtungsleiterin Peggy Meerkötter-Puller und Evelyn Kaufmann (Sozialdienst) sowie Regina Bodemann und Erika Schmidt (vorne im Rollstuhl, von links).
Ein seltener, aber sehr willkommener Gast saß kürzlich bei der monatlichen Sitzung des Bewohnerbeirates am Tisch: Bürgermeister Dr. Henning Vieker besuchte gemeinsam mit Sophie Kowal, Ansprechpartnerin der Stadt Espelkamp für die kommunale Seniorenarbeit, das Volkeninghaus, um direkt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Dass das Stadtoberhaupt den Weg auf das Gelände des Ludwig-Steil-Hofs fand, unterstreicht den besonderen Stellenwert, den die Einrichtung als Ort gelebter Teilhabe in der Stadt genießt.
Nach einer persönlichen Vorstellungsrunde entwickelte sich ein lebhafter und konstruktiver Austausch über die Lebenswelt in Espelkamp. Dabei bewies Bürgermeister Dr. Henning Vieker Bürgernähe und nahm sich viel Zeit, um Fragen zur Gehweggestaltung oder zur aktuellen Stadtplanung – wie dem Krankenhausneubau und dem Rathaus-Umbau am Wilhelm-Kern-Platz – zu erläutern. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die Offenheit des Bürgermeisters gegenüber unseren Anliegen“, resümierte der Vorsitzende des Bewohnerbeirates, Horst-Eckmar Schlehahn, der den Besuch als äußerst wertschätzend empfand.
Wie sehr die Barrieren zwischen Politik und Alltag in diesem Moment abgebaut wurden, zeigte sich nach der Sitzung: Horst-Eckmar Schlehahn führte den Bürgermeister durch die Wohngruppe Isenstedt und lud ihn sogar ein, einen Blick in sein eigenes Zimmer zu werfen. Ein authentischer Moment, der die familiäre Atmosphäre des Hauses unterstrich.
Das Volkeninghaus versteht sich bewusst als fester Teil der Espelkamper Gemeinschaft. Dass die Bewohner hier in einer Umgebung leben, die mitten im Grünen liegt, aber dennoch durch die barrierefreie Erreichbarkeit der Innenstadt die Teilhabe am öffentlichen Leben fördert, bildet das Fundament für ein solches Engagement. Mit seinem Konzept der familiären Wohngruppen für insgesamt 125 Bewohner – ergänzt durch eine eindrucksvolle Sonnenterrasse und fachlich versierte Pflege – bietet das Haus einen Rahmen, in dem Mitbestimmung und Lebensqualität Hand in Hand gehen. Der Besuch des Bürgermeisters hat diese Verbindung zwischen der Einrichtung und der Stadtverwaltung spürbar gestärkt und bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen.