Dank mit Medaille "Fluthilfe 2013"
Minden-Lübbecke -
Mit der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ wurden genau ein Jahr nach der Flutkatastrophe auch 40 Einsatzkräfte des THW aus dem Kreis Minden-Lübbecke in Herford geehrt. Die Medaille wurde von den Bundesministern des Inneren und der Verteidigung gestiftet als Dank und in Anerkennung für besonders aufopferungsvolle Hilfe bei der Abwehr von Gefahren und der Beseitigung von Schäden.
Aus jedem der zehn Ortsverbände des THW-Geschäftsführerbereiches (GFB) Bielefeld nahmen drei ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Herford die Einsatzmedaillen „Fluthilfe 2013“ entgegen. Geehrt wurden sie unter anderem von Bundestagsabgeordneten wie Dr. Tim Ostermann und Stefan Schwartze sowie weiteren Vertretern der Kommunen. Für den Kreis Minden-Lübbecke nahm Kreisdirektorin Cornelia Schöder teil.
Die 40 THW-Einsatzkräfte aus Minden und Lübbecke waren mit 4.997 Stunden im Einsatz in Schönebeck in Sachsen-Anhalt, Rathenow in Brandenburg und Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt wurden von den THW-Kräften aus dem GFB Bielefeld für diesen Hochwassereinsatz 24.655 Einsatzstunden geleistet. Einsatzorte für diese Kräfte waren unter anderem Schönebeck, Magdeburg, Stendal und Tangermünde in Sachsen-Anhalt sowie Rathenow und Beeskow in Brandenburg und Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern.
Im Mai und Juni 2013 waren acht Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland von großflächigen Überschwemmungen getroffen worden. Viele ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte von Feuerwehren, dem Arbeiter-Samariterbund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), der Johanniter-Unfallhilfe (JUH), des Malteser Hilfsdienstes (MHD), der Bundes- und Landespolizei, Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) hatten mit vereinten Kräften gegen die Überflutungen angekämpft. Insgesamt 269 ehrenamtliche THW-Einsatzkräfte des Geschäftsführerbereiches Bielefeld, zu dem auch der Kreis Minden-Lübbecke gehört, waren im Juni 2013 zur Bekämpfung der Hochwasserkatastrophe eingesetzt. (Text: Sabine Ohnesorge - Kreis Minden-Lübbecke)