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Aktuelle Polizeimeldungen

Minden-Lübbecke -

25.10.2020, Bünde/Hiddenhausen: Unfall mit drei Pkw und fünf Verletzten auf der A 30

Am Sonntag, 25.10.2020, um 18:35 Uhr kam es auf der BAB 30, Richtungsfahrbahn Osnabrück, zwischen den Anschlussstellen Hiddenhausen und Bünde zu einem Alleinunfall auf regennasser Fahrbahn. Ein 26-Jähriger aus Lauenau kollidierte mit seinem PKW zuerst mit der linken Betonschutzwand, schleuderte dann weiter und kam mehrere hundert Meter weiter auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand.

Im nachfolgenden Verkehr ereignete sich unmittelbar danach ein Auffahrunfall zwischen den PKW eines 60-Jährigen aus Polen und eines 29-Jährigen aus Löhne. Das Fahrzeug des 60-Jährigen war mit drei Personen besetzt, der 29-Jährige war alleine unterwegs.

Bei dem ersten Unfall traten Betriebsstoffe aus, die sich über die gesamte Länge der Unfallstrecke hinzogen und aufwändig durch die Feuerwehr abgestreut und aufgenommen werden mussten.

Die Insassen aller Fahrzeuge wurden bei den Unfällen verletzt und vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Über die Schwere der Verletzungen liegen bislang keine näheren Erkenntnisse vor. Der Gesamtsachschaden wird derzeit auf ca. 24000,- Euro geschätzt.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahmen sowie der Aufräumarbeiten und Rei-nigung der Fahrbahn wurde die Richtungsfahrbahn Osnabrück gesperrt, der Verkehr wird an der Anschlussstelle Hiddenhausen abgeleitet. Diese Sperrung dauert mit Stand 21:30 Uhr noch an. Der Verkehr staute sich auf einer Länge bis zu vier Kilometer.


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23.10.2020, Minden: 75 statt 25 km/h - Polizei stellt Roller sicher

Als Beamten des Verkehrsdienstes am Donnerstag, den 22.10.2020, auf der Ringstraße ein augenscheinlich zu schnell fahrender Motorroller auffiel, beschlossen sie, diesen zu kontrollieren. Bei der Überprüfung gab der 22-jährige Mindener Fahrer an, dass er weder Papiere, noch seinen Führerschein für das für 25 km/h ausgelegte Zweirad mit sich führe.

Um festzustellen, ob sich der Eindruck des gefahrenen Tempos mit der tatsächlich möglichen Geschwindigkeit des Rollers deckte, forderten die Beamten an Ort und Stelle einen Rollenprüfstand an. Dabei erbrachte der Test auf dem nicht geeichten Prüfgerät eine Höchstgeschwindigkeit des Vehikels von 75 Stundenkilometer. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann dafür nicht in Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis war.

Da der 22-Jährige die Manipulationen nicht einräumte, wurde das Fahrzeug sichergestellt. Ein Sachverständiger wird sich nun damit beschäftigen. Den Fahrer hingegen erwartet ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz. Darüber hinaus ist nunmehr die Betriebserlaubnis des in diesem Zustand zulassungspflichtigen Rollers erloschen.

 

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22.10.2020, Rahden: Außenspiegel prallen zusammen: Polizei bittet Fahrer eines Toyota Yaris um Kontaktaufnahme

Auf der Straße "Neuer Weg" in Rahden ist es in der vergangenen Woche am Donnerstag, 15. Oktober, um kurz vor 14 Uhr im Begegnungsverkehr zum Zusammenprall der Außenspiegel zweier Autos gekommen. Während der Fahrer eines weißen Mercedes Kombi stoppte, hielt der andere Fahrzeugführer nicht an.

An der rund 100 Meter von der Kreuzung mit der Konrad-Zuse-Straße entfernt liegenden Unfallstelle fanden die hinzugerufenen Polizisten auf der Fahrbahn den Spiegel eines grau/silbernen Toyota Yaris. Zur Klärung des Vorfalls wird der Fahrer dieses Pkw gebeten, sich bei den Beamten des Verkehrskommissariats in Lübbecke unter Telefon (05741) 2770 zu melden.


22.10.2020, Minden: Mit Handtaschenraub gescheitert

Ein Unbekannter hat am Dienstagabend auf der Hahler Straße versucht, einer 30-jährigen Frau die Handtasche zu entreißen. Die hielt ihre Tasche jedoch fest und ließ diese auch nicht nach einem Schlag in ihr Gesicht los. Als die Mindenerin laut um Hilfe schrie, lief der etwa 18 bis 25 Jahre alte Mann in Richtung der Innenstadt davon.

Die 30-Jährige erstattete am nachfolgenden Tag Anzeige bei der Polizei und berichtete den Beamten, dass sie gegen 19.20 Uhr zu Fuß auf dem linken Gehweg der Hahler Straße unterwegs gewesen sei. Kurz vor der Ringstraße habe der hinter ihr gehende Mann aufgeholt und plötzlich nach der Tasche gegriffen. Als der circa 1,75 Meter große und dünn wirkende Angreifer nicht zum Erfolg kam, versetzte er der Frau einen Stoß mit dem Ellenbogen. Dadurch erlitt das Opfer leichte Verletzungen.

Der Räuber trug eine schwarze Jogginghose, einen gleichfarbigen Kapuzenpulli und darüber eine dunkle Weste. Die Kapuze hatte der Mann über seinen Kopf gezogen. Zudem waren dessen Mund und Nase mit einer Schutzmaske bedeckt. Die Polizei bittet Zeugen, denen der Mann vor oder nach dem Vorfall aufgefallen ist, sich bei ihr zu melden unter Telefon (0571) 8866-0.


22.10.2020, Porta Westfalica: Tankstelle in Vennebeck überfallen

Wegen eines Überfalls in den frühen Morgenstunden des Donnerstags auf die Aral Tankstelle am Autohof in Vennebeck, sucht die Polizei derzeit nach einem bisher unbekannten männlichen Täter.

Dieser hatte gegen 3.20 Uhr den Kassenbereich betreten und nach kurzem Aufenthalt mit einem Messer eine Angestellte bedroht und die Kasse aufgebrochen. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung mit Bargeld vom Ort des Geschehens. Die Angestellte erlitt einen leichten Schock.

Nach ersten Angaben sah der Unbekannte wie folgt aus: Bekleidet mit grauem Hoodie, schwarzer Jacke, schwarzem Basecap und grauer Jogginghose der Marke Nike, trug er camouflagefarbige Nike Schuhe, weiße Handschuhe sowie eine blaue Gesichtsmaske. Die umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei blieb ohne Ergebnis.

Wem verdächtige Personen rund um die Tankstelle aufgefallen sind, der meldet sich bitte unter Telefon (0571) 88660 bei den Ermittlern.


22.10.2020, Petershagen: Polizei kontrolliert über 1.200 Fahrzeuge auf B 482

Bei Geschwindigkeitskontrollen am vergangenen Sonntag, den 18.10.2020, hat die Polizei auf der B 482 im Bereich Wietersheim in einem mehrstündigen Einsatz insgesamt 1.273 Fahrzeuge überprüft.

Dabei fielen an dem Bundesstraßenabschnitt bei zulässiger Höchstgeschwindigkeit von Tempo 100 insgesamt 179 Verkehrsteilnehmer auf, die mit ihren Kraftfahrzeugen mitunter deutlich zu schnell fuhren. Für diese fertigten die Beamten 92 Anzeigen und 87 Verwarnungsgelder.

Unter den 92 Fahrzeugführern befanden sich insgesamt zehn Fahrer, die in der Folge mit einem Fahrverbot zu rechnen haben. So wurde ein 28 Jahre alter Herforder in einem Mercedes mit 184 Stundenkilometer als Tagesschnellster geblitzt. Er muss mit einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkten und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Besonders auffallend ist die große Anzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. So wurden 29 Fahrzeuge mit Überschreitungen von 25-30 km/h und 53 Fahrer mit 31-45 km/h zuviel geblitzt. Hinzu kommen die bereits genannten zehn Fahrzeuglenker, die mit einem Fahrverbot zu rechnen haben. Diese hatten die B 482 an der Kontrollstelle mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 146 bis 184 km/h passiert.

 

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21.10.2020, Lübbecke: Zweijähriges Kleinkindwird von Pkw erfasst

Am Dienstagabend ist ein Kleinkind bei einem Verkehrsunfall auf der Lindenstraße (B 65) in Gehlenbeck verletzt worden.

Ersten Angaben zufolge befuhr ein 21-jähriger Autofahrer mit seinem VW gegen 21.15 Uhr aus Richtung Lübbecke kommend die Bundesstraße, als plötzlich ein zweijähriger Junge aus einer Hofeinfahrt auf die Fahrbahn lief. Trotz einer Vollbremsung konnte der Fahrer aus Espelkamp den Zusammenstoß auf regennasser Fahrbahn nicht mehr verhindern. Da sich an der Grundstückseinfahrt eine dichte Hecke befindet, war die Sicht des 21-Jährigen eingeschränkt. Alarmierte Rettungskräfte brachten das Kind in ein Krankenhaus, der Autofahrer blieb unverletzt.

 

21.10.2020, Pr. Oldendorf: Dachstuhlbrand: Defekt an Waschmaschine löst Feuer in Börninghausen aus

Ein technischer Defekt an einer Waschmaschine hat den Brand in einem Mehrfamilienhaus in Börninghausen ausgelöst. Zu diesem Ergebnis kamen die Ermittler der Polizei bei ihren Untersuchungen am Mittwoch.

Das Feuer im Dachstuhl des Gebäudes am Eininghausener Ring war am Dienstagmittag um kurz vor 12 Uhr bemerkt worden. Daraufhin erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr. Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzte gab es nicht. Durch das Feuer und das Löschwasser ist die betroffene Wohnung sowie darunter liegende Räumlichkeiten derzeit nicht nutzbar. Den entstandenen Schaden beziffern die Beamten auf rund 200.000 Euro.

Die Polizei hat die zunächst beschlagnahmte Brandstelle in Absprache mit der Staatsanwaltschaft mittlerweile wieder frei gegeben. Die Arbeiten der Ermittler in diesem Fall sind weitestgehend abgeschlossen.

 

21.10.2020, Pr. Oldendorf: Nach Parkplatzrempler: Polizei bittet um Hinweise zum Verursacher

Nach einem Parkplatzrempler am Dienstag auf dem Gelände des Edeka-Marktes an der Friedhofstraße in Preußisch Oldendorf sucht die Polizei den Verursacher sowie Zeugen des Vorfalls.

Eine Autofahrerin berichtete der Polizei am Nachmittag, dass sie ihren grauen Hyundai gegen 11.45 Uhr in einer Parkbox in der nördlichen Parkreihe abgestellt hatte. Als sie gegen 15 Uhr zu ihrem Wagen gekommen sei, habe sie an der linken Fahrzeugseite einen frischen Unfallschaden entdeckt. Da sich der Verursacher weder bei der Autobesitzerin, bei der Marktleitung oder bei der Polizei gemeldet hat, bitten die Beamten des Verkehrskommissariats in Lübbecke um Hinweise unter Telefon (05741) 2770.

 

21.10.2020, Petershagen: Auto prallt gegen Baum

Der Dacia wurde vorne rechts beschädigt.

Der Dacia wurde vorne rechts beschädigt.

Wegen eines Autounfalls wurden die Beamten am Dienstag gegen 17.05 Uhr nach Friedewalde gerufen.

Hier war eine 25 Jahre alte Mindenerin nach ersten Erkenntnissen mit ihrem 25-jährigen Begleiter in einem Dacia auf der Holzhauser Straße (L 772) in Richtung Friedewalde unterwegs gewesen, als der Wagen in Folge einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Dort geriet das Auto auf den Grünstreifen und stieß dann gegen einen Straßenbaum, wodurch es erheblichen Schaden nahm. Während die Frau offenbar leicht verletzt ins Klinikum gebracht wurde, blieb der 25-Jährige aus Minden unverletzt. Der Dacia wurde abgeschleppt.

 

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20.10.2020, Porta Westfalica: Nach Unfall in Eisbergen: Polizei bitte Fahrer eines Mitsubishi um Kontaktaufnahme

Nach dem Zusammenprall zwischen einem Radfahrer und einem Auto am Samstag in Eisbergen bittet die Polizei den Fahrer eines weißen Mitsubishi ASX mit MI-Kennzeichen um Kontaktaufnahme.

Der 26 Jahre alte Radfahrer berichtete am Abend den Beamten, dass er um kurz nach 18 Uhr mit seinem Pedelec auf der Raiffeisenstraße in Richtung der Eisberger Straße unterwegs gewesen sei. An der Kreuzung mit der Bahnhofstraße sei es dann zur Kollision mit dem Mitsubishi gekommen, dessen Fahrer aus Richtung der Ravensberger Straße in den Kreuzungsbereich eingefahren sei.

Obwohl es zu einer Berührung der Fahrzeuge kam, habe der Autofahrer laut des 26-Jährigen nicht gestoppt und seine Fahrt auf der Bahnhofstraße fortgesetzt. Zur Klärung des Unfallgeschehens wird der Pkw-Fahrer gebeten, sich bei den Beamten des Verkehrskommissariats unter Telefon (0571) 88660 zu melden.


20.10.2020, Pr. Oldendorf: Auto rutscht auf Acker

Das Auto musste abgeschleppt werden.

Das Auto musste abgeschleppt werden.

Bei einem Alleinunfall auf der Berliner Straße ist am Sonntagnachmittag ein 34-jähriger Autofahrer leicht verletzt worden.

Dazu war dieser gegen 16.25 Uhr aus Richtung Bad Holzhausen kommend auf der regennassen Fahrbahn in Richtung Preußisch Oldendorf unterwegs, als er in einer Linkskurve ins Schleudern kam. Trotz des Versuchs gegenzulenken, geriet der Seat des Lübbeckers auf den abschüssigen Grünstreifen, kollidierte mit einem Verkehrsleitpfosten und rutschte auf den anliegenden Acker bevor er zum Stillstand kam. Dabei zog sich der Mann leichte Verletzungen zu. Das nicht mehr fahrbereite Auto wurde geborgen und abgeschleppt.


20.10.2020, Espelkamp: Alkoholisierter Autofahrer (38) zeigt sich aggressiv

Einen angetrunkenen Autofahrer hat die Polizei in Espelkamp am Samstag in den frühen Morgenstunden aus dem Verkehr gezogen. Als die Beamten den 38-Jährigen zu einer Blutentnahme mitnehmen wollten, versuchte der aggressive Mann sich loszureißen und die Einsatzkräfte zu treten. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten und spuckte in deren Richtung.

Um kurz nach 5 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Isenstedter Straße die unsichere Fahrweise des Mannes auf. Obwohl die Polizisten für eine Kontrolle die Haltesignale an ihrem Streifenwagen einschalteten, setzte der 38-Jährige seine Fahrt zunächst unbeirrt fort. Erst an der Ecke Rahdener Straße/Birger-Forell-Straße stoppte der Mann seinen Wagen. Als die Ordnungshüter ihn ansprachen, zeigte der sich sofort aggressiv und schrie die Beamten an. Ein Alkoholtest verlief bei dem Fahrer positiv.

Ob der Mann im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, konnte zunächst nicht geklärt werden. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Straßenverkehr, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.


20.10.2020, Porta Westfalica: Drei Volvos im Erbeweg gestohlen

Von der Freifläche eines Autohauses im Erbeweg an der Ecke zur Feldstraße sind am vergangenen Wochenende drei Volvos gestohlen worden.

Dies bemerkten die Mitarbeiter des Autohauses am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr und riefen die Polizei. Die Taten dürften sich nach ersten Angaben im Zeitraum seit Freitag, 19 Uhr ereignet haben. Bei den drei gebrauchten Fahrzeugen handelt es sich um zwei Volvos des Modells XC 60 in den Farben grau und weiß sowie einen grauen Volvo V 60.
Hinweise zu den Tätern werden von der Polizei unter Telefon (0571) 88660 entgegengenommen.


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19.10.2020, Vlotho/Bad Oeynhausen: Unfallfahrt ohne Führerschein und Versicherung

In Exter wurden Polizeibeamte am Freitagabend (16.10.2020) ein im Graben liegendes Unfallfahrzeug auf der Dornberger Heide in Vlotho-Exter gemeldet. Am Unfallort waren bereits mehrere Personen damit beschäftigt, den beschädigten Skoda Octavia aus dem Graben zu ziehen.

Ermittlungen an der Unfallstelle ergaben, dass ein 24-jähriger Fahrer aus Bad Oeynhausen gegen 20.10 Uhr die Dornberger Heide in Richtung Alter Postweg befuhr. Unmittelbar vor der Einmündung Alter Postweg verlor der Kontrolle über seinen Skoda und schleuderte in den Straßengraben.

Der 24-jährige Fahrer konnte den Beamten keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Zudem hatte der Skoda keinen gültigen Versicherungsschutz und durch den Beschuldigten wurden falsche Kennzeichen am Fahrzeug angebracht. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief beim Fahrer positiv, so dass eine Blutprobe entnommen werden musste. Den Bad Oeynhausener erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen wegen diverser Verkehrsdelikte.

 

19.10.2020, Löhne: Tankstellenräuber vorläufig festgenommen

In Löhne kam es am Sonntagnachmittag (18.10.2020) zu einem Raub auf eine Tankstelle an der Brunnenstraße.

Gegen 15.40 Uhr betrat ein bislang unbekannter Mann die Tankstelle und bedrohte eine Angestellte mit einer Waffe. Die Mitarbeiterin händigte dem Täter einen dreistelligen Geldbetrag sowie mehrere Schachteln Zigaretten aus. Anschließend verließ der Unbekannte das Tankstellengelände und flüchtete fußläufig in Richtung Dickendorner Weg.

Ein weiterer Mitarbeiter nahm die Verfolgung des Täters auf und konnte feststellen, dass der Täter in einem nahegelegenen Wohnhaus verschwand. Die anschließende Durchsuchung des Wohnhauses führte zur Festnahme von zwei Männern, die in Verdacht stehen, an dem Raub auf die Tankstelle beteiligt gewesen zu sein. In der Wohnung wurde das Diebesgut aufgefunden.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 34-jährigen polizeibekannten Löhner und einen 36-Jährigen ebenfalls aus Löhne. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam nach Herford gebracht. Inwieweit die festgenommen Tatverdächtigen an einem versuchten Raub in Löhne auf ein Geschäft für Tierbedarf an der Brunnenstraße am Freitag (16.10.2020) beteiligt waren, ist noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.


19.10.2020, Petershagen: Drei Verletzte nach Unfall in Mindenerwald

Beide Autos, wie hier der Audi, nahmen erheblichen Schaden.

Beide Autos, wie hier der Audi, nahmen erheblichen Schaden.

Zu einem Unfall mit drei Verletzten, darunter zwei Mädchen, wurde die Polizei am frühen Sonntagabend nach Mindenerwald in ein Waldstück gerufen.

Zuvor hatte eine 52-jährige Mindenerin mit den zwei dreizehn Jahre alten Mädchen in einem BMW gegen 17.40 Uhr die Lavelsloher Straße (L 764) in Richtung Friedewalde befahren, als es zum Zusammenstoß mit dem Audi SUV einer Frau (55) aus Bad Oeynhausen kam. Diese war ersten Erkenntnissen zufolge aus Richtung Bonhorst kommend in den Kreuzungsbereich eingefahren, wo die Autos miteinander kollidierten. Dadurch schleuderten beide PKWs von der Fahrbahn an den Rand des Waldstückes wo das Buschwerk sie stoppte.

Die 52-Jährige verletzte sich genauso wie eines der Mädchen schwer. Das andere Kind erlitt offenbar leichtere Verletzungen. Alle drei wurden ins JWK gebracht. Die Audi-Fahrerin blieb unverletzt. Beide Autos wurden abgeschleppt. Der Verkehr wurde durch die Beamten abgeleitet.

 

19.10.2020, Lübbecke: Rind greift Mann an: 66-jähriger Hüllhorster schwer verletzt

Durch den Angriff eines seiner schottischen Hochlandrinder ist am Samstagabend auf einer Weide in Lübbecke-Obermehnen (Kreis Minden-Lübbecke) ein 66-jähriger Mann schwer verletzt worden. Laut einer Zeugin soll das Tier den Mann mehrmals mit den Hörnern durch die Luft geschleudert haben. Als das Rind von dem Mann abließ, gelang es der Frau gemeinsam mit ihrer Tochter den Verletzten wegzuziehen.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war der aus der Gemeinde Hüllhorst kommende 66-Jährige zusammen mit einem Verwandten gegen 18.30 Uhr dabei, die Tiere auf der Weide an der Straße "Im Rosental" zusammenzutreiben. Als der Verwandte für einen kurzen Augenblick die Weide verließ, soll es zu dem Angriff gekommen sein. Das gegenüber den Einsatzkräften als grundsätzlich friedlich beschriebene Tier soll bereits zuvor gegenüber einem anderen Rind aggressiv aufgetreten sein.

Ein alarmierter Notarzt sowie eine Rettungswagenbesatzung kümmerten sich um den ansprechbaren Hüllhorster und brachten ihn zur weiteren Behandlung ins Lübbecker Krankenhaus. Die Tiere wurden auf der Weide belassen.

 

19.10.2020, Lübbecke: Nach Unfallflucht in der Gerbergasse: Zeugen gesucht

Nach einer Verkehrsunfallflucht in der Gerbergasse bitten die Verkehrsermittler um Zeugenhinweise.

Nach ersten Angaben hatte ein Ehepaar seinen grauen Peugeot 308 am Freitag zwischen 9.30 Uhr und 11.10 Uhr in einer Parklücke in Fahrtrichtung der B 239 gegenüber des Edeka-Marktes abgestellt. Wenig später stellte man eine Beschädigung an der hinteren linken Fahrzeugseite fest und verständigte die Polizei.
Hinweise zum bisher unbekannten Verursacher bitte an die Ermittler unter Telefon (05741) 2770.

 

19.10.2020, Petershagen: Tag des Einbruchschutzes - "Riegel vor! Sicher ist sicherer"

Anlässlich des landesweiten Aktionstages unter dem Motto "Riegel vor! Sicher ist sicherer" am kommenden Sonntag, werden die Präventionsexperten der Polizei

am Freitag, 23. Oktober
in Petershagen
auf dem dortigen Wochenmarkt

den Bürgerinnen und Bürgern ein Beratungsangebot machen. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Zudem ist das Angebot der Polizei selbstverständlich kostenfrei.

Dazu werden die Beamten in der Zeit von 9-13 Uhr ein Infomobil mitsamt eines Pavillons bereitstellen, in dem die Fachleute des Kommissariats für Prävention und Opferschutz kostenlos zum Thema Einbruchschutz für Neubauvorhaben, Bestandsbauten und Wohnungen beraten. Vor Ort werden auch der neue Petershäger Wachleiter Patrick Bieck sowie der Bezirksdienstbeamte Ulrich Selle für Bürgerfragen zur Verfügung stehen.

Im weiteren Verlauf wird der Sicherheitsexperte der Mindener Polizei, Sören Anderson, über das sogenannte "Expertentelefon" eine Fachberatung zum Thema Einbruchschutz für Interessierte durchführen. Dazu ist er am genannten Freitag in der Zeit von 15-18 Uhr sowie am Samstag, 24. Oktober zwischen 9-13 Uhr unter der Rufnummer 0571-8866 4703 erreichbar. Gerne können auch individuelle Beratungstermine bei den Ratsuchenden vor Ort unter der genannten Telefonnummer abgesprochen werden.

Die landesweite Entwicklung der Fallzahlen bei Wohnungseinbrüchen ist mit 26.857 im Jahr 2019 erfassten Fällen seit Jahren rückläufig. Dies gilt auch für den Mühlenkreis. Wurden kreisweit 2017 noch 510 und 2018 insgesamt 420 Wohnungseinbrüche begangen, lag die Zahl derartiger Taten im Jahr 2019 bei insgesamt 273 und einer Gesamtschadenssumme von knapp 605.000 Euro.

Wichtig ist den Beamten, den Fokus der Bürgerinnen und Bürger dahingehend zu schärfen, dass Einbrecher vornehmlich in der dunklen Jahreszeit zu jeder Tages- oder Nachtzeit aktiv sein können. Daher sei eine gute präventive Absicherung der Wohnräumlichkeiten umso wichtiger, so der Tenor der Beamten.

(Text und Fotos: Polizei)

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