Aktuelle Polizeimeldungen
Minden-Lübbecke -
08.03.2019, Hille: Zwei Pkws stoßen zusammen
Auf der Frotheimer Straße sind am Donnerstagmorgen zwei Fahrzeuge verunfallt. Eine Fahrerin aus Hille erlitt Verletzungen. Es entstand Sachschaden an beiden Kraftfahrzeugen.
Gegen 8.50 Uhr befuhr eine 61 Jahre alte Frau mit einem VW die Frotheimer Straße aus Richtung Hille kommend. In Höhe der Einmündung zum Schollendamm befand sich zeitgleich ein 59-jähriger Mann aus Warmsen in einem Lexus. Dieser wollte aus einem Feldweg kommend auf die Fahrbahn einbiegen. Dabei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, sodass die Frau leichte Verletzungen erlitt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 8.000 Euro.
08.03.2019, Bad Oeynhausen / Stemwede: Tipps der Polizei zum Pedelec und zu Neuerungen im Straßenverkehr
Die Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke bietet auch in diesem Jahr wieder die bekannte Veranstaltungsreihe "Alte Hasen - Neue Regeln" an. Da sich "Pedelecs" weiterhin größter Beliebtheit erfreuen, liegt hier ein Schwerpunkt der Seminare der Verkehrssicherheitsberater. So werden neben den Neuerungen im Straßenverkehr vor allem das Fahrrad fahren in der Gruppe und speziell das Fahren mit dem Pedelec oder dem E-Bike behandelt.
In erster Linie ist das Seminar für den Personenkreis gedacht, der schon vor Jahren die Führerscheinprüfung abgelegt hat, wobei der Besitz des Führerscheins keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung darstellt. Eine Altersgrenze besteht nicht, wobei die meisten Teilnehmer bisher der Altersgruppe 50+ zugeordnet werden konnten.
Los geht es am Donnerstag, 21. März, um 10 Uhr, in Bad Oeynhausen in den Räumlichkeiten der "Deutschen Angestellten Akademie" in der Buddestraße.
Ein weiterer Termin ist am Mittwoch dem 3. April in Stemwede-Wehdem. Hier referieren die Fachleute der Polizei ab 16 Uhr im Life-House.
Da die Teilnehmerplätze sehr begehrt aber auch begrenzt sind, bittet die Polizei um eine möglichst frühzeitige Anmeldung innerhalb der Bürozeit unter der Telefonnummer(0571)8866-5020.
Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Internetseite der Polizei unter minden-luebbecke.polizei.nrw
08.03.2019, Minden: Polizei stellt Tankbetrüger
Die Polizei ist Donnerstagnachmittag gegen 16.45 Uhr zu einem Kraftstoffdiebstahl an eine Tankstelle in der Viktoriastraße gerufen worden. Im Rahmen der Fahndung gelang es den Beamten auf der B 482 kurz vor der Auffahrt zur A2 einen Tatverdächtigen in einem Nissan zu stoppen und festzunehmen.
Als die alarmierte Streifenwagenbesatzung an der Tankstelle eintraf, war der Dieb bereits ohne zu bezahlen von der Einsatzörtlichkeit in Richtung Meißen geflohen. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung gelang es den Polizeibeamten, den Gesuchten in dem Nissan kurz vor der Autobahn zu stellen. Dort nahmen die Einsatzkräfte den 57-Jährigen aus Leverkusen fest und brachten ihn in den Gewahrsam auf die Wache. Hier stellte sich heraus, dass an dem PKW nicht nur gestohlene Kennzeichen montiert waren, sondern auch, dass für diesen seit rund einem Jahr keine gültige Zulassung mehr bestand. Außerdem verfügte der Mann nicht über eine gültige Fahrerlaubnis und konnte sich gegenüber den Beamten nicht ausweisen. Das Fahrzeug sowie die gestohlenen Kennzeichen wurden sichergestellt.
Nach der Vernehmung und der erkennungsdienstlichen Behandlung konnte der Leverkusener am Freitagmorgen den Polizeigewahrsam wieder verlassen.
08.03.2019, Stemwede-Levern: Leerstehendes Fachwerkhaus brennt nieder
Am Donnerstag, 07.03.2019, rückten Kräfte der Feuerwehr gegen 23:45 Uhr zu einem Vollbrand in Stemwede-Levern aus. Bei Eintreffen stand der Dachstuhl eines leerstehenden Fachwerkhauses sowie die angrenzende Scheune in Flammen. Das Feuer griff schnell auf das gesamte Gebäude über, das komplett niederbrannte und in sich zusammenfiel. Die restlichen Löscharbeiten werden die ganze Nacht andauern. Die Brandursache ist derzeit ungeklärt. Die Polizei sperrte den Zufahrtsweg "Auf der Filge" für die Dauer von zwei Stunden ab. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro. Die polizeilichen Ermittlungen hinsichtlich der genauen Brandursache dauern an.
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07.03.2019, Lübbecke: Polizei erstellt Anzeigen gegen Kraftfahrzeugführer
Streifenwagenbesatzungen haben im Rahmen von Verkehrskontrollen am Mittwoch in Lübbecke zwei Fahrzeugführer ertappt, die aufgrund von Versäumnissen nun Anzeigen zu erwarten haben.
Gegen 13.50 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung in der Straße "Rote Mühle" einen 18-Jährigen mit einem Motorroller, der den Parkplatz der Kreissporthalle befuhr. Dabei fiel den Polizisten das blaue Versicherungskennzeichen des Fahrzeugs auf, welches lediglich eine Gültigkeit bis Ende Februar 2019 aufwies. Damit war der junge Mann aus Kirchlengern ohne Versicherungsschutz unterwegs. Nun erwartet ihn eine Anzeige. Dies gilt auch für den 50 Jahre alten Halter des Rollers.
Um kurz vor 16 Uhr bemerkten die Polizeibeamten auch in der Steubenstraße Verstöße eines Fahrzeugführers. Bei der Überprüfung eines 44-jährigen BMW-Fahrers aus Herford stellte sich heraus, dass die grüne Hauptuntersuchungsplakette des Wagens seit Mai 2018 abgelaufen war und für den Pkw seit Oktober 2017 keine Steuer mehr gezahlt wurde. Die Polizeibeamten stellten in der Folge die Autokennzeichen sicher. Auch der Herforder darf sich auf die Zustellung einer Anzeige einstellen.
07.03.2019, Minden: Zwei Fahrzeuge im Innenstadtbereich beschädigt
Am Mittwoch wurden den Polizeibeamten in Minden zwei Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen in der Innenstadt gemeldet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
In der Schillerstraße brachen die Täter im Zeitraum von Dienstag, 16.10 Uhr bis Mittwoch, 6.50 Uhr einen Heckscheibenwischer von einem silbernen Nissan Micra ab und beschädigten dabei den Wagen. Dieser war zuvor auf einem Parkstreifen abgestellt worden.
Auch im Königswall beschädigten Unbekannte einen PKW. Nach ersten polizeilichen Ermittlungsergebnissen brachen sie den schwarzen Heckspoiler eines weißen VW Polos ab. Der Zeitraum wird zwischen Dienstag, 17 Uhr bis Mittwoch, 16.30 Uhr angegeben.
Hinweise zu den Sachbeschädigungen werden unter Telefon (0571) 8866-0 von den Polizeibeamten erbeten.
07.03.2019, Bad Oeynhausen: Unter Drogen: Polizei zieht Opel-Fahrer aus dem Verkehr
Am späten Mittwochnachmittag haben Einsatzkräfte der Polizei Bad Oeynhausen einen Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt. Dieser war zuvor durch eine andere Ordnungswidrigkeit ins Visier der Beamten gerückt.
Gegen 17.10 Uhr befuhr der 24-jährige Opel-Fahrer aus Löhne die Weserstraße in Fahrtrichtung Triftenstraße. Aufgrund der festgestellten Ordnungswidrigkeit "Handy am Steuer" stoppte eine Streifenwagenbesatzung das Fahrzeug. Während der Überprüfung bemerkten die Beamten im Inneren des PKWs ein Gefäß mit einem mutmaßlichen Betäubungsmittel. In der Folge wurde ein Drogenkonsum festgestellt und dem Mann auf der Polizeiwache Bad Oeynhausen eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.
07.03.2019, Minden: Ohne Führerschein und unter Drogen
Am frühen Donnerstagmorgen hat die Polizei auf der Rodenbecker Straße einen Autofahrer ohne Führerschein gestoppt. Außerdem wurde der Mann wegen des Verdachts auf Betäubungsmittelkonsum mit auf die Wache genommen.
Gegen 0.20 Uhr trafen die Beamten in ihrem Streifenwagen auf der Kreuzung Schenkendorfstraße / Schillerstraße auf einen entgegenkommenden Peugeot, dessen amtliches Kennzeichen hinter der Windschutzscheibe lag. Daraufhin bog der Wagen in die Schillerstraße ab und wurde schließlich in der Rodenbecker Straße von den Einsatzkräften gestoppt. Im Verlaufe der Kontrolle stellte sich heraus, dass dem 41 Jahre alten Mindener nicht nur die Fahrerlaubnis in der Vergangenheit bereits entzogen worden war, sondern es entstand auch der Verdacht auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Deshalb wurde dem Fahrzeugführer auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Der Peugeot-Fahrer darf sich nun auf die Zustellung einer Anzeige einstellen.
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06.03.2019, Lübbecke: Drei Räuber überfallen Supermarkt
Der Netto Marken-Discount in Nettelstedt wurde am Dienstagabend direkt nach Geschäftsschluss überfallen. Die Räuber zwangen die beiden Angestellten unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Herausgabe der Einnahmen. Mit einem geringen vierstelligen Eurobetrag gelang ihnen die Flucht. Die beiden Opfer konnten sich erst nach einiger Zeit aus ihrer misslichen Lage befreien und die Polizei alarmieren. Noch am Abend nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich zwei der Täter vorher im Markt einschließen lassen.
Derzeit stellt sich für die Polizei folgendes Tatgeschehen dar. Kurz nach 20 Uhr befand sich der Filialleiter (31) sowie eine Mitarbeiterin im Büro des Marktes. Hier wurden sie auf ein Geräusch aus dem Ladenlokal aufmerksam. Als sie dem nachgehen wollten, betraten fast zeitgleich schwarz gekleidete und mit Sturmhauben maskierte Männer ins Büro. Während einer der Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe seine Opfer bedrohte, trug der Zweite ein Brecheisen mit sich. Da der im Inneren mit einem zusätzlichen Sicherheitssystem ausgestattete Tresor nicht gänzlich von den Angestellten geöffnet werden konnte, und auch die Aufbruchsversuche mit dem Brecheisen nicht zum Erfolg führten, schnappten sich die Räuber das Wechselgeld sowie die zugänglichen Tageseinnahmen. Anschließend fesselten sie die 32-Jährige. Den Filialleiter zwangen sie eine rückwärtige Tür des Gebäudes zu öffnen. Hier zeigte sich der dritte, ebenfalls maskierte Komplize. Hier fesselten sie den Überfallenen ihn mit Klebeband und flüchteten. Nach rund 20 Minuten konnte er sich und später seine Kollegin befreien und den Notruf absetzen.
06.03.2019, Petershagen: Zigarettenautomat aufgebrochen

Den Tätern gelang es, alle 21 mit Zigaretten gefüllte Schächte zu leeren
In der Nacht zu Mittwoch brachen bisher Unbekannte einen Zigarettenautomaten in Lahde auf. Hierbei erbeuteten sie Zigaretten und Münzgeld. Bisherigen Ermittlungen zufolge machten sich die Täter gegen 01.20 Uhr an dem Gerät in der Bahnhofstraße zu schaffen. Mittels Werkzeug hebelte man den Automaten auf, um anschließend an den Inhalt zu gelangen. Den Tätern gelang es, alle 21 mit Zigaretten gefüllte Schächte zu leeren. Der Schaden wird auf mindestens 3.000 Euro beziffert.
06.03.2019, Porta Westfalica: Zweiradfahrer kommt durch Böe zu Sturz
Am Dienstagmorgen ist in Porta Westfalica ein 17 Jahre Jugendlicher mit einem Zweirad verunfallt. Er erlitt in der Folge Verletzungen.
Gegen 7.50 Uhr befuhr der Rintelner mit einer Yamaha die Eisberger Straße in Richtung Hausberge. Von dort kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Straßengraben. Dabei wurde der Fahrer verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer ins Klinikum Minden. Nach eigener Aussage war dem Unfall eine plötzliche von der Seite kommende Windböe vorausgegangen, die zum Sturz führte.
06.03.2019, Pr. Oldendorf: 30-Jähriger durch Messerstiche verletzt
Montagnachmittag kam es in Preußisch Oldendorf zu einem Streit zwischen vier Männer. In der Folge zog der Aggressor ein Messer, verletzte einen 30-Jährigen Preußisch Oldendorfer und flüchtete. Der Täter konnte im Rahmen der Fahndung durch Einsatzkräfte der Polizei gestellt und festgenommen werden. Anschließend wurde er dem Gewahrsam in Minden zugeführt. Nach erfolgten Vernehmungen am Dienstag stellte die Staatsanwaltschaft Bielefeld keinen Antrag auf Untersuchungshaft. Daraufhin wurde der Zuwanderer aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge suchte der 34-Jährige zusammen mit einem Bekannten am Montag gegen 14.35 Uhr ein Mehrfamilienhaus in der Goethestraße auf. Hier wollten die beiden Tabak und Alkohol verkaufen. Das spätere Opfer sowie ein Freund (30) gingen nicht auf das Geschäft ein und baten die flüchtig bekannten das Grundstück zu verlassen. Diese kamen dem nicht nach, sodass sich ein Streit entwickelte. Hierbei zog der Tatverdächtige ein Messer und verletzte den ins Haus flüchtenden an der Hand sowie beschädigte die Oberbekleidung. Anschließend trat der Aggressor eine Scheibe der Haustür ein. Daraufhin flüchteten sie. Der Verletzte wurde dem Krankenhaus Lübbecke zugeführt, welches er nach ambulanter Behandlung verlassen konnte.
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05.03.2019, Minden: Polizei kontrolliert über 200 Fahrzeuge
Zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss im Kreisgebiet, hat die Polizei am Montagvormittag an zwei Standorten gezielte Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 206 Fahrzeuge von den Beamten überprüft.
Im Bereich der Kampa-Halle waren die Beamten des Verkehrsdienstes mit der Überprüfung von 111 Fahrzeugen beschäftigt. Vier Personen mussten einen Speicheltest zur Kontrolle eines möglichen Drogenkonsums abgeben. Einer Person wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Fahrer verstieß gegen das Betäubungsmittelgesetz, da er im Besitz von illegalen Substanzen war. Zudem untersagten die Beamten einem Fahrzeugführer die Weiterfahrt. Neben einer Strafanzeige wurden insgesamt fünf Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstellt. Zudem wurde festgestellt, dass eine Person ohne gültige Fahrerlaubnis ein Kraftfahrzeug führte.
Auch bei den insgesamt 95 Kontrollen in der Melittastraße ergaben sich Verkehrsverstöße. Hier stellten die Beamten bei zwei Personen das Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss fest. In der Folge wurden zwei Bluttests, drei Speicheltests und zwei Urintests angeordnet. Zudem waren zwei Personen im Besitz von Drogen. Die Polizeibeamten untersagten zwei Fahrzeugführern die Weiterfahrt und erstellten 12 Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Insgesamt erhoben die Beamten in der Melittastraße 14 Verwarnungsgelder.
05.03.2019, Minden: 31-Jährige wird Opfer eines Straßenraubes
Am frühen Dienstagmorgen ist es in der Königstraße zu einem Überfall auf eine Frau gekommen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Gegen 0.15 Uhr war die 31 Jahre alte Mindenerin zu Fuß im Bereich der Königstraße unterwegs. In Höhe der Hausnummer 30 suchte ein unbekannter Mann das Gespräch zu der Frau. Diese Kontaktaufnahme ablehnend, wurde sie von dem Mann bedrängt, indem er ihr an den Oberkörper griff. Um Hilfe zu rufen, holte die Frau ihr Handy aus der Jackentasche. Daraufhin trat der Gesuchte seinem Opfer ans Schienbein und entriss ihr das Mobiltelefon der Marke Apple. Anschließend flüchtete der Räuber in die Ritterstraße. In Höhe des Kindergartens verlor sich seine Spur. Eine umgehend eingeleitete Fahndung brachte keinen Erfolg.
Der von seinem Erscheinungsbild her afrikanischer Abstammung wirkende Täter, wird ersten Ermittlungserkenntnissen als etwa 180 cm groß, circa 18-25 Jahre alt und mit sportlicher Figur beschrieben. Der Mann trug eine dunkle Jacke und eine helle Jeans. Als besonderes Wiedererkennungsmerkmal trug er etwa 10 cm lange Dreadlocks.
Hinweise zum Gesuchten werden von den Polizeibeamten unter (0571) 8866-0 erbeten.
05.03.2019, Minden: Unbekannter versucht Auslieferungswagen zu entwenden
Montagabend versuchte ein bisher Unbekannter in der Mindener Innenstadt ein Auslieferungsauto eines Restaurants zu entwenden. Die Fahrt endete an einer Mauer. Total beschädigt ließ er das Fahrzeug zurück und flüchtete.
Der Fahrer des Wagens, ein 37-jähriger Angestellter eines Restaurants in der Kampstraße, hatte den Ford KA gegen kurz vor 21 Uhr im Innenhof der Firma abgestellt. Hierbei ließ er den Wagen unverschlossen und mit Schlüssel im Zündschloss zurück. Wenige Minuten später hörte eine Nachbarin ein lautes Knallgeräusch aus dem Innenhof. Als die Zeugin nachschaute, erkannte sie einen jungen Mann, der aus dem Wagen ausstieg und Richtung Innenstadt lief. Er wird circa 25 Jahre geschätzt, war rund 170 Zentimeter groß und trug einen grauen Kapuzenpullover. Er wirkte augenscheinlich alkoholisiert.
Hinweise bitte unter der Rufnummer (0571) 8866-0 an die Polizei in Minden.
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04.03.2019, Minden: Polizei nimmt Brandstifter auf frischer Tat fest

Letztmalig zündete er vor zwei Wochen, in der Nacht zum 19. Februar, einen Müllcontainer im Rütliweg sowie in der Lübbecker Straße an.
Einsatzkräfte der Polizei Minden-Lübbecke konnten in den Morgenstunden des Montags kurz nach der Inbrandsetzung eines Papiercontainers den Brandstifter festnehmen. Vorausgegangen waren wochenlange und intensive polizeiliche Ermittlungen mit einem hohen Personalaufwand. Der Mindener wird für eine Serie von insgesamt 24 Brandstiftungen verantwortlich gemacht, die ihren Ursprung im Oktober 2018 hat. Der 46-Jährige wurde dem Polizeigewahrsam in Minden zugeführt. Am Vormittag erfolgten Vernehmungen und erkennungsdienstliche Maßnahmen. Der Mann war im großen Umfang geständig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er im Laufe des Tages - nach einer Gefährderansprache - aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Zivile Einsatzkräfte der Polizei wurden in der Nacht zu Montag gegen zwei Uhr auf den Mann aufmerksam. Er befuhr die Straße Unterdamm und hielt in Höhe eines Mehrfamilienhauses an und stieg aus. Er ging zu den dortigen Papiercontainer und kehrte nach rund einer Minute zurück. Anschließend entfernte er sich mit seinem Renault - ohne dabei das Licht einzuschalten - in Richtung Mitteldamm. Während Beamte vor Ort dem Papiercontainer überprüften und bereits offene Flammen entdeckten, ihn zur Seite schoben, um ein Übergreifen der Flammen auf ein Carport sowie nebenstehende Autos zu verhindern, wurde der Tatverdächtige von weiteren Einsatzkräften angehalten und kontrolliert. Hier stritt er zunächst eine Tatbeteiligung ab. Die Feuerwehr Minden löschte zwischenzeitlich den Container.
Ermittler der Kriminalpolizei führten am Montagvormittag die Vernehmung des bisher polizeilich unbescholtenen Mannes durch. Hierbei gestand er insgesamt 22 von 24 zur Last gelegte Containerbrände. Seine Motivlage konnte bisher nicht ergründet werden. Den Ermittlungen zur Folge steckte der Mindener in der Nacht zum 29. Oktober 2018 in der Hahler Straße erstmalig einen Restmüllcontainer in Brand. Letztmalig zündete er vor zwei Wochen, in der Nacht zum 19. Februar, einen Müllcontainer im Rütliweg sowie in der Lübbecker Straße an an. Beim zweiten Feuer waren die Flammen auf das Dach des Carports eines Wohn- und Geschäftshauses übergegriffen.
Zur Schadenshöhe der Serie von Containerbränden kann noch keine gesicherte Aussage getroffen werden.
04.03.2019, Espelkamp: Espelkamperin kommt von Straße ab

Durch den Aufprall schleuderte der Wagen zurück auf die Fahrbahn und kam in einem Graben zum Stehen.
Am Sonntagmorgen ist eine Frau aus Espelkamp mit einem PKW von einer Straße abgekommen und verunfallt. Dabei erlitt sie Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 6.20 Uhr war die 18-Jährige in einem Toyota auf der Bremer Straße (B 239) in Richtung Alt-Espelkamp unterwegs. Ersten polizeilichen Ermittlungsergebnissen zufolge kam die Frau in Höhe der Einmündung zur Straße "Am Waldbach" nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte dabei mit einem Verkehrszeichen und zwei Bäumen. Dadurch schleuderte der Wagen zurück auf die Fahrbahn und kam in einem Graben zum Stehen. Bei Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich zwei Ersthelfer um die Frau. Anschließend wurde die Esperkamperin mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Lübbecke gebracht, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verließ. Der Toyota wurde abgeschleppt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 15.000 Euro.
04.03.2019, Porta Westfalica: Drei Pkws an Auffahrunfall auf B 482 beteiligt

Eine Frau aus Minden erlitt durch die Kollision Verletzungen
Zu einer Kollision zwischen drei Kraftfahrzeugen ist es am Samstagabend auf der B 482 gekommen. Dabei schob ein Lieferwagen einen Pkw in das Heck eines weiteren Fahrzeugs. Eine Person wurde verletzt.
Gegen 19 Uhr war ein Mann (52) aus Bremerhaven in einem Ford Transit aus Richtung Petershagen kommend auf der B 482 unterwegs. Ihm voraus fuhren eine Opel-Fahrerin (35) aus Minden sowie ein 58-Jähriger aus Paderborn mit zwei Insassen (18, 15) in einem Volkswagen. Kurz vor dem Kreuzungsbereich zur Findelstraße bremsten die vorausfahrenden Fahrzeuge verkehrsbedingt ab. Dies erkannte der Fahrer des Kleintransporters offenbar zu spät und prallte in die Rückseite des Opels, welcher dadurch in den weiter vorne stehenden VW geschoben wurde. Die Frau aus Minden erlitt durch die Kollision Verletzungen und wurde durch alarmierte Rettungskräfte ins Klinikum Minden eingeliefert. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Zwei der drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Außerdem reinigten Kräfte der Feuerwehr die Fahrbahn von ausgetretenen Betriebsstoffen. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mindestens 10.000 Euro.
04.03.2019, Rahden: Unfall zwischen drei Pkws
Auf der Mindener Straße in Rahden hat es Freitagmittag einen Unfall zwischen drei PKWs gegeben. Eine Frau wurde verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Zuvor hatte eine 48 Jahre alte Frau aus Diepenau gegen 14 Uhr die Mindener Straße in Richtung Rahdener Straße befahren. Verkehrsbedingt musste eine ihr vorausfahrende 29-jährige Mercedesfahrerin - ebenfalls aus Diepenau - ihr Fahrzeug stoppen, da eine Fahrerin aus Rahden (41) in einem VW auf dem rechten Seitenstreifen anhalten wollte. Dies erkannte die 48-Jährige nach ersten polizeilichen Erkenntnissen offenbar zu spät und fuhr in das Heck des Mercedes auf. Dieser touchierte aufprallbedingt mit seinem rechten Außenspiegel wiederum die Fahrerseite des Volkswagens. Die 29-jährige Diepenauerin wurde durch den Aufprall verletzt und musste durch alarmierte Rettungskräfte ins Krankenhaus Rahden eingeliefert werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 10.000 Euro.
(Alle Texte und Fotos: Polizei)
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