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70-Jährige kommt bei Wohnhausbrand ums Leben

Porta Westfalica-Nammen -

Nach dem Brand mit einer Toten in Nammen am Montagabend steht die Ursache für das Feuer noch nicht fest. Eine Obduktion des Leichnams am Dienstag ergab, dass die Frau an einer Rauchgasvergiftung starb. Ihr 75-Jähriger Ehemann liegt nach wie vor im Johannes-Wesling-Klinikum.

Brandermittler der Polizei untersuchten am Dienstagvormittag gemeinsam mit einem Diensthundeführer und dessen Brandmittelspürhund das Haus an der Straße "Im Langenfeld". Die feine Spürnase des Vierbeiners stellte jedoch keinerlei Auffälligkeiten fest. 

Am Nachmittag wurden die Ermittlungen fortgesetzt. Ein Sachverständiger unterstützte die Arbeit der Polizei. Der eigentliche Brandherd liegt in einem Abstellraum innerhalb des Gebäudes. Warum es hier zum Brandausbruch kam, ist aber noch nicht geklärt.

Eine technische Ursache istdenkbar. Es wird aber auch in andere Richtungen ermittelt. Fest steht schon jetzt: Weitere Untersuchungen sind erforderlich.

Beim Brand des Wohnhauses in Nammen war am Montagabend eine 70 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ihr fünf Jahre älterer Mann hatte sich noch aus dem Gebäude retten können.

Das Feuer war nach Polizeiangaben am Montagabend um 19.50 Uhr im Anbau eines von einem älteren Ehepaar bewohnten Hauses an der Straße Im Langenfeld in Nammen ausgebrochen.

Der 75-jährige Mann konnte das Gebäude selbständig verlassen, während seine 70-jährige Ehefrau zunächst vermisst wurde. Nachdem der Brand gelöscht worden war, fanden Feuerwehrleute die schwer verletzte Frau in dem Haus. Trotz sofortiger Bergung und Behandlung im Rettungswagen starb sie noch an der Brandstelle.

Da bei dem 75-Jährigen der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand, musste der Mann ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Gebäudeschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich bewegen. (Text: Polizei)