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Umweltbildung am Beispiel Smartphone

Höxter/Minden-Lübbecke -

Das Smartphone bietet einen guten Einstieg, um im Unterricht und in der Jugendarbeit Verantwortung für Umweltschutz und Menschenrechte zu vermitteln.

Werben für den Workshop „Check dein Handy“ für Lehrkräfte in Bildungseinrichtungen und Fachkräfte in der Jugendarbeit (von links): Filiz Elüstü (Kommunales Integrationszentrum) und Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter. Foto: Kreis Höxter

Das Smartphone bietet einen guten Einstieg, um im Unterricht und in der Jugendarbeit Verantwortung für Umweltschutz und Menschenrechte zu vermitteln. Dies ist Thema eines Workshops mit dem Titel „Check dein Handy!“, der sich an Lehrkräfte in Bildungseinrichtungen und Fachkräfte in der Jugendarbeit richtet. Zu der kostenfreien Veranstaltung lädt der Kreis Höxter zusammen mit dem Heinz Nixdorf MuseumsForum am

Donnerstag, 14. Dezember 2017
um 14:00 Uhr
in die Räumlichkeiten des Computermuseums in der Fürstenallee 7 in Paderborn ein.

„Smartphones sind die meist genutzten Elektronikgeräte junger Menschen. Doch gehen viele oft recht sorglos damit um“, sagt die Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter, Martina Krog. Viele Jugendliche ersetzen ihr Handy im Durchschnitt schon nach 16 Monaten durch ein neues. „Dabei wissen die Wenigsten, wie gravierend sich die Herstellung eines Smartphones auf die Umwelt und die Lebensbedingungen von Menschen in anderen Ländern auswirkt, in denen die Rohstoffe dafür abgebaut werden“, verweist sie auf globale Zusammenhänge. In modernen Mobiltelefonen steckten zum Beispiel mehr als 60 verschiedene Stoffe, darunter rund 30 Metalle wie etwa Kobalt aus dem Kongo, Zinn aus Indonesien oder Wolfram aus Bolivien.

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Weitere Probleme entstünden während der Nutzungsphase und bei der Entsorgung. Deshalb sei ein verantwortungsvoller Umgang mit Handys wichtig. Der Workshop „Check dein Handy!“ vermittelt, wie junge Menschen anhand des Smartphones an Themen wie Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen, Klima- und Umweltschutz herangeführt werden können. Dazu erhalten die Teilnehmenden auch von Vertretern der Verbraucherzentrale NRW, dem Welthaus Bielefeld und dem Verein Germanwatch viele nützliche Informationen. Die Unterrichts- und Informationsmaterialien bekommen sie nicht nur in deutscher, sondern auch in arabischer oder türkischer Sprache. „So können die Themen auch in Gruppen mit geflüchteten und zugewanderten Jugendlichen behandelt werden“, erklärt die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, Filiz Elüstü.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt.

Anmeldung bis zum 11. Dezember beim Kreis Höxter unter der E-Mailadresse: klimaschutz@kreis-hoexter.de.

Weitere Infos zum Workshop-Programm gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.
(Text: Silja Polzin – Kreis Höxter)

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