• Lübbecke
  • Espelkamp
  • Rahden
  • Pr. Oldendorf
  • Hüllhorst
  • Stemwede

Programm 2022 im Jazzclub

Lübbecke -

Der Jazzclub Lübbecke stellt sein Jahresprogramm vor. Spannende Konzerte mit herausragenden Künstlern der Jazz-Szene, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Foto: Michael Biermann

Foto: Lohmann R&B Kapelle

27.08.2022 - Lohmann R&B Kapelle, Party im Blue Mojo am Markt

Blues und gute Laune? „Unbedingt!“ lautet die eindeutige Antwort der Lohmann R&B Kapelle.
Blues ist mehr als das Erzählen leidvoller Geschichten über harte Arbeit, den fiesen Boss, die
untreue Frau oder unbezahlte Rechnungen und das präsentiert mit möglichst verkniffenem
Gesichtsausdruck. Der Rhythm&Blues alter Schule erzählt auch Geschichten über die
angenehmeren Seiten des Lebens, als da wären: Party feiern, Geld auf der Tasche zu haben, Freude am Tanzen mit den Liebsten, aus einer Depression zu kommen und so vieles mehr! - Geht es denn doch mal um ernstere Themen, ist immer noch eine Prise schwärzesten Humors mit dabei. Genau das verkörpert die Musik und die Performance der LOHMANN R&B Kapelle: Rhythm & Blues, wie er von den 40er Jahren bis in die frühen 60er hinein in den Musikboxen der Jukejoints und Flüsterkneipen gespielt wurde. Die Zuhörer erwartet ein R&B-Konzert der Extraklasse, voller heißer, klassischer und aktueller Rhythm & Blues - Nummern, wie Louis Jordans „Caldonia“ oder Igor Prados „At the Party“. Auch die nähere und weitere Blues-Verwandschaft kommt zu ihrem Recht: Swing, Rock&Roll, Soul, Ska bis hin zur Surfmusic – alles dabei, wenn es nur Laune macht. LOHMANN kriegt sie alle! Das Ganze wird dargeboten von der achtköpfigen Band in der klassischen R&B Besetzung: Vocals, Drums, Bass, Gitarre, Piano und knalligem Bläsersatz, wie damals!

Foto: Lohmann R&B Kapelle

Foto: Carnevalino/Röhlen/Suchland

15.10.2022 - Bernd Suchland and The Toughest Tenors

Diese Band haut Sie um. Über die Möchtegern-Schläger des HipHop, die
sich erboste Reim-Duelle liefern, können die Toughest Tenors nur müde lächeln. Die fünf schweren Jazz-Jungs, gestählt und trainiert in den Club-Kampfstätten von Berlin und New York, fackeln nicht lange. Sie zeigen, was das „Hard“ im „Hardbop“ bedeutet, wie viel Muskelmasse der Blues hat, und machen klar, woher die so genannten „Battles“ des Rap wirklich kommen. Und zwar aus dem Geiste des edlen Wettstreites, den die genialen Tenorsaxophonisten der 50er und 60er Jahre, Legenden wie Dexter Gordon und Wardell Gray, Johnny Griffin und Eddie „Lockjaw“ Davis, pflegten.

Die Toughest Tenors haben es sich zur Aufgabe gemacht, die lange Tradition der „Saxophone-
Battles“ wieder zum Leben zu erwecken. Mit Original-Arrangements, aber ohne falsche Nostalgie.

Aktuell, aber ohne Trend-Doping. Mit geballter Energie, ungebremster Spielfreude, schlagfertigem Humor. Und mit dem Herzen eines Boxers. Live hat das von den beiden eigenständigen Tenor-Charakterköpfen Bernd Suchland und Patrick Braun angeführte Quintett bereits unzählige Schlachten um die Gunst des Publikums triumphal gewonnen. Nun starten die Toughest Tenors mit ihrer Debüt-CD „What’s Happening?“ den großen Lauschangriff. Eine faire Angelegenheit. Voll auf die Zwölf. Und mitten in die Seele.

Mal kurz zum Einkaufen fahren oder einen Arztbesuch machen, für viele ältere Menschen im ländlichen Raum gar nicht so einfach zu verwirklichen. Häufig fehlt ein Fahrzeug oder Führerschein und Öffentliche Verkehrsmittel verkehren nicht zum gewünschten Termin. In Espelkamp helfen hier die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projekts „PAcKT an“. Mitarbeiterin des Seniorenbegleitdienstes und Mitarbeiter des mobilen Dienstes vor den Firmenfahrzeugen. Foto: BiNet-OWL  Mal kurz zum Einkaufen fahren oder einen Arztbesuch machen, für viele ältere Menschen im ländlichen Raum gar nicht so einfach zu verwirklichen. Häufig fehlt ein Fahrzeug oder Führerschein und Öffentliche Verkehrsmittel verkehren nicht zum gewünschten Termin. In Espelkamp helfen hier die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projekts „PAcKT an“.  „Wir fahren auf Wunsch mit Senioren zum Einkaufen, begleiten sie auch im Laden, tragen die Einkäufe, fahren auch zum Friedhof, tragen dort auch die Gießkanne oder fahren mit den Senioren zum Arzt,“ sagt Sabine E. (Name geändert) eine Fahrerin vom Seniorenbegleitdienst.  Neben den zwei Fahrern des Seniorenbegleitdienstes sind fünf Mitarbeiter im „mobilen Dienst“ beschäftigt. Sie erledigen kleinere Instandhaltungs-, Reparatur,- und Pflegearbeiten in Gemeinschaftseinrichtungen (Kindergärten oder Vereinen).  „PAcKT an“ ist ein Teil des vom Jobcenter Minden-Lübbecke geförderten kommunalen Arbeitsmarktes. „Wir wollen den Menschen, die seit langem auf einen Job hoffen, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und damit auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnen und setzen uns deshalb für einen sozialen Arbeitsmarkt ein“, sagt die Kreisdirektorin und zuständige Dezernentin Cornelia Schöder. „Gleichzeitig werden mit den angebotenen Tätigkeiten Institutionen und Einrichtungen als auch die BewohnerInnen in Espelkamp unterstützt.“  Und das Projekt ist erfolgreich. Nur ein Beispiel: Guido S. (Name geändert) verlor 2014 seine Anstellung bei einem Zeitarbeitsunternehmen und konnte seitdem keine neue Stelle finden. Er hatte den Glauben verloren, je wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Doch nach seiner ca. zweijährigen Tätigkeit im Mobilen Dienst des Projekts fand er mit Unterstützung des Jobcenters eine neue Arbeitsstelle im Garten- und Landschaftsbau, genau die Tätigkeit die er gesucht hatte.  „PAcKT an“ ist ein Projekt der BiNet-OWL GmbH und wird vom Kreis Minden-Lübbecke, Amt proArbeit Jobcenter gefördert. Weitere Informationen zum Angebot: www.packt-an-espelkamp.de  Das Amt proArbeit Jobcenter Kreis Minden-Lübbecke beteiligt sich an der landesweiten Fokuswoche Langzeitarbeitslosigkeit. Mit einer kleinen Reihe von Pressetexten möchten wir zeigen, wie vielfältig und vielversprechend die Möglichkeiten sind, mit denen die Jobcenter Menschen auf dem Weg zu einer dauerhaften Beschäftigung unterstützen.  Quelle und Foto: Kreis Minden-Lübbecke

05.11.2022 - Ellington Trio, zwischen Tradition und Avantgarde

Mit dem Ellington Trio haben die drei Musiker ein selten zu findendes Kunststück
geschaffen: Sie haben eine Band mit einem eigenen Sound formiert, die zugleich aus drei
ausdrucksstarken Solist*innen besteht. Dabei beziehen sie sich - wie es der Name schon
sagt - auf den großen Meister des Swing-Jazz, Duke Ellington. Das Trio schöpft
Inspiration aus seinem Repertoire und spannt - genauso wie der Duke selbst - den Bogen
zwischen Tradition und Avantgarde.

Die kammermusikalisch angelegte Besetzung bestehend aus Piano, Kontrabass und
Gesang bietet den drei Künstler ganz besondere Freiheiten. Gemeinsam erarbeiten
sie ausgeklügelte und feinfühlig ineinander verwobene Arrangements und haben eine
ganz eigene, sehr delikate Spielkultur entwickelt. Dabei setzen sie ihre herausragenden
solistischen Fähigkeiten in Szene und schaffen gleichzeitig einen unverwechselbaren
Gesamtklang, der sich in der nun schon mehrere Jahre währenden Bandgeschichte
organisch entwickelt hat. Nicht zuletzt die kollektive konzeptionelle und organisatorische
Zusammenarbeit macht sie zu einer mittlerweile nur noch selten zu findenden Spezies:
eine richtige Band.

Barbara Barth transportiert mit ihrer facettenreichen Stimme eine enorme Ausdruckskraft
und Virtuosität. Als Sängerin und Komponistin ist sie mit mehreren CDVeröffentlichungen unterschiedlicher Projekte in der Jazzszene aktiv und erfüllt Lehraufträge für Jazzgesang, Improvisation und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Saar und dem IfM der Hochschule Osnabrück. Als Mitglied des mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichneten PENG Kollektivs engagiert sie sich zudem erfolgreich als Kulturschaffende und Verfechterin von Gleichstellung und Gleichberechtigung.

Quelle: Jazz Club Lübbecke