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Mindener Museums-Projekt erhält 50.000 € vom LWL

Minden/Münster -

Das Kuratorium der LWL-Kulturstiftung hat in der aktuellen Antragsrunde über 59 eingegangene Projektanträge beraten und vergibt Förderungen im Umfang von etwas mehr als einer Millionen Euro (1.037.345 Euro). 24 Projektträger, die insgesamt 25 Kulturprojekte in und für Westfalen-Lippe realisieren, erhalten entsprechende Förderzusagen. Darunter befindet sich auch die Gesellschaft zur Förderung des Mindener Museums (e.V.) in Minden, die für ihr regionales Kooperationsprojekt zur Wanderausstellung "Synagogen in Deutschland - eine virtuelle Rekonstruktion" eine Fördersumme von 50.000 Euro erhält.

Das Projekt ist ein Beitrag zum bundesweiten Festjahr "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland", Anlass für einen Förderschwerpunkt der LWL-Kulturstiftung. Das Mindener Museum präsentiert in dem Zusammenhang die Wanderausstellung der TU Darmstadt, die Computer-Rekonstruktionen verschiedener Synagogen wie zum Beispiel der Städte Berlin, Darmstadt, Dortmund, Hannover, Köln, München und Paderborn umfasst. Mit Unterstützung von Partnerinnen und Partnern ist ein aus sechs Modulen bestehendes Kooperationsprojekt entstanden, das die Wanderausstellung flankieren und um wichtige regionale Schwerpunkte erweitern wird.

Dieses Vorhaben unterstützt die Stiftung mit 50.000 Euro. Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Vorstandsmitglied der LWL-Kulturstiftung und LWL-Kulturdezernentin: „Durch die für dieses Projekt eingegangenen Kooperationen und die jeweilige Expertise der Partnerinnen und Partner entsteht ein sinnvolles Gesamtpaket, im Rahmen dessen die relevanten regionalen Besonderheiten beleuchtet und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden."

Projektförderung des LWL

Insgesamt wurde in der jüngsten Beratungsfolge eine Summe von 1.037.345 Euro für 25 Projekte bewilligt. Davon fließen 615.500 Euro in neun Projekte aus verschiedenen künstlerischen Sparten. Die LWL-Kulturstiftung ergänzt ihre Fördertätigkeit um einen Förderschwerpunkt zum bundesweiten Festjahr "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland".

In diesem Kontext bewilligte das Kuratorium aktuell 16 Projekte mit einer Fördersumme in Höhe von 421.845 Euro, die zusammen mit acht weiteren Projekten aus vorherigen Beratungsfolgen das thematische Förderprogramm für das Festjahr stellen. Initiator von "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" ist der in Köln ansässige Verein "321 - 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Als dessen Partner tragen die LWL-Kulturstiftung, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) das Themenjahr in die Regionen Westfalen-Lippe und Rheinland. Die nächste Antragsfrist für Projekte ist der 28. Februar 2021.
(Text: Anja Tomasoni – LWL-Kulturstiftung)