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Letzte Blicke auf die Werke in „Glas und Beton“

Herford -

Marta-Direktor Roland Nachtigäller wird zum Abschluss der Ausstellung „Glas und Beton – Manifestationen des Unmöglichen“ zum Marta-Kunstsprecher. An diesem

Sonntag, 4. Oktober 2020
von 14.30 bis 16 Uhr wirft er
im Museum Marta Herford

in kleinen Kunstmomenten einen letzten persönlichen Blick auf ausgewählte Werke. In lockerer Atmosphäre können Besucher*innen mit dem Museumsdirektor in Dialog treten, gemeinsam Eindrücke formulieren und eigene Perspektiven diskutieren. Das Ticket ist im Ausstellungseintritt enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahmevoraussetzung ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (Schal, Tuch, Community-Maske bzw. Alltagsmaske).

Fragile Zartheit oder kühle Erhabenheit? Schillernder Glanz oder spröde Oberfläche? Trotz ihrer augenscheinlichen Unterschiede besitzen Glas und Beton eine lange gemeinsame Geschichte. Die Künstler*innen der Ausstellung reagieren nicht nur auf das veränderte Leben in den Metropolen dieser Welt. Wie in einem alchemistischen Labor erkunden sie selbst den Weg des Materials zwischen Fließen und Erstarren, testen die Grenzen des Möglichen aus, um brüchig gewordene Gesellschaftskonzepte neu zu befragen. Konstruktionen aus Glas und Beton werden elegant und brutal in Szene gesetzt, um zugleich den „schönen Schein“ einer ausgehöhlten Metaphorik energisch zu zerschmettern.
(Text: Jasmina Janoschka – Museum Marta)