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Langfristiges Ziel: Fusion der 2 Krankenhäuser in BO

Bad Oeynhausen -

Der Verwaltungsrat der Mühlenkreiskliniken hat sich am Donnerstag, 16. Januar 2020, auf einer Klausurtagung eingehend mit dem Standort Bad Oeynhausen befasst. Hier gehören die Auguste-Viktoria-Klinik und das Krankenhaus Bad Oeynhausen zum Klinikkonzern der Mühlenkreiskliniken. 

Beide Häuser stehen vor der Frage, wie sie sich zukünftig angesichts einer bundesweit verändernden Krankenhauslandschaft aufstellen. Im Verwaltungsrat ging es um Fragen wie: Wie stellt der Konzern weiter zuverlässig die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf hohem medizinischen Niveau sicher? Wie positioniert er sich wirtschaftlich und bleibt attraktiv für dringend benötigtes medizinisches und pflegerisches Personal?

Dabei wurden unterschiedliche Modelle vorgestellt und beleuchtet. Im Gespräch ist dabei unter anderem der Neubau eines gemeinsamen Standorts, für den entsprechende finanzielle Mittel erforderlich wären. Auch die Suche nach einem geeigneten Standort wurde im Verwaltungsrat thematisiert. Die Vor- und Nachteile mehrerer Optionen sind dabei betrachtet worden. Der Verwaltungsrat hat festgestellt, dass derzeit kein geeignetes Baufeld für einen kurzfristigen Baubeginn zur Verfügung steht. Der Vorstand wurde daher beauftragt, Gespräche mit dem HDZ NRW über mögliche Lösungsansätze zu führen.

Um künftige Investitionen in den Gesundheitsstandort Bad Oeynhausen im dreistelligen Millionenbereich allein für den Baukörper und die Medizintechnik stemmen zu können, hat der Verwaltungsrat entschieden, einen Antrag auf Förderung der Baumaßnahme zur Fusion der beiden Krankenhausstandorte in Bad Oeynhausen beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zu stellen. 
(Text: Mühlenkreiskliniken AöR)

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