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1. Korn-Tasting im Mühlenkreis

Lübbecke -

Am

Freitag, 05.04.2019,
18.30 Uhr
findet das erste Korn-Tasting im Gehlenbecker Heimathaus

statt.

Die kleine Brennerei im Münsterland

Der westfälische Weizen- und Roggen-Korn sowie schappwarm‘ Wacholder sind die für Westfalen typischen Spirituosen. Beim 1. Korn-Tasting der Region werden die Teilnehmer auf eine Genussreise mitgenommen, um die vielfältigen Geschmackseindrücke des westfälischen „Lebenswassers“ zu ergründen. „Früher wurde das Korn auf der Deele gedroschen, jetzt wird es dort geist- und lehrreich verkostet“, so Wilhelm Bartmann, 1. Vorsitzender des Heimatvereins zu dieser ostwestfälischen Tasting-Variante. Unter fachkundiger Anleitung von Dirk Böckenhoff werden eine Vielzahl an Kornbränden und weiteren Destillaten probiert. Dirk Böckenhoff ist Inhaber, Brennmeister und Edelbrand-Sommelier einer kleinen Kornbrennerei in Westfalen, die ihre Brände auf höchstem Qualitätsstandard im eigenen Kupfergerät brennt. In sechster Generation produzieren sie Kornbrände und Liköre nach überlieferten Rezepten. Zusätzlich erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Wissenswertes über die Korn-Destillation.

Beginnen wird das Korn-Tasting mit einem kleinen Imbiss. Die Mägde (Helferinnen) des Heimathauses sorgen mit dem allseits beliebten und leckeren „Gehrmker Picker“ für eine delikate Grundlage a la Ostwestfalen.

Die Teilnehmerzahl für das Tasting im Gehrmker Huis ist begrenzt. Fragen und Anmeldungen sind per Email an Korn-Tasting@gmx.de zu richten. Anmeldeschluss ist der 28. März 2019. Der Kostenbeitrag beträgt 25 Euro und beinhaltet die Verkostung diverser Kornbrände unter fachmännischer Leitung, das ostwestfälische Traditionsgericht Picker sowie Getränke.

Kornbrennerei Böckenhoff GmbH & Co. KG
Die kleine Brennerei im Münsterland
Kirchplatz 2, 46348 Raesfeld - Erle
Telefon 02865 / 217, Fax: 02865 / 6967
E-Mail: info@kornbrennerei-boeckenhoff.de
Homepage: kornbrennerei-boeckenhoff.de


Die kleine Brennerei im Münsterland

Wir sind eine kleine Kornbrennerei im Münsterland, die stolz darauf ist, ihre Brände auf höchstem Qualitätsstandard in eigenem Kupfergerät zu brennen. Nach überlieferten Originalrezepten produzieren wir unseren  Korn  aus Roggen und Weizen aus der Region. Die hohe Qualität unseres Korns und unserer Liköre haben uns weit über die Region bekannt gemacht.

Anno 1832, die Welt hatte sich gerade nach den napoleonischen Kriegen neu geordnet, entschloss sich unser Ahnherr Johannes Böckenhoff das Korn seiner Felder nicht nur zu Mehl und Brot zu verarbeiten. So gründete er die kleine Brennerei im Münsterland.

Leitgedanke war für ihn, eine besonders herausragende Reinheit und Qualität seines Kornes zu erzielen. Seine Rezepturen, bestgehütetes Geheimnis der Familie, sorgten bald dafür, dass Böckenhoffs Korn über die Grenzen von Erle hinaus bekannt wurde. Die Tradition, mit der Johannes Böckenhoff seinen Korn brannte, wurde von Vater zu Sohn weitergegeben.

Nunmehr in der sechsten Generation wird bei uns Korn nach uralten überlieferten Rezepten nur aus Roggen und Weizen gebrannt. Eine besondere Spezialität, deren Reinheit und Qualität höchsten Ansprüchen gerecht wird.
Die Verwendung von traditionellen und edlen Rohstoffen, die Qualität des Wassers und die Kunst des Brennmeisters bestimmen den Geschmack und Bukett unserer Erzeugnisse.

Der Weg vom Korn zum Korn

Edles Getreide für Reinheit und Qualität

Traditionelle und edle Rohstoffe, die Qualität des Wassers und die Kunst des Brennmeisters bestimmen die Qualität, den Geschmack und das Bukett unserer Erzeugnisse. Für den Korn verwenden wir nur heimischen Weizen und Roggen von hoher Reinheit und Qualität.

Der Produktionsprozess  – Maische,  Gärung,  Destillation

Das ausgesuchte, reife Getreide wird zunächst „aufgeschlossen“ und zur Maische verarbeitet. In dem nun folgenden Gärungsprozess wird die Maische innerhalb von 72 Stunden zu Alkohol vergärt. In der darauf folgenden Destillationsphase wird der Rohalkohol von der Maische getrennt und es entsteht das Rohdestillat. Zurück bleibt die eiweißreiche Schlempe. Sie bildet ein äußerst nahrhaftes und begehrtes Viehfutter, das so wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt wird.

Die Kunst des Brennmeisters

Der Brennmeister führt nun das Herzstück, einen zweiten fein abgestimmten Brennvorgang durch, indem nicht nur unerwünschte Bestandteile entfernt werden, sondern der Korn auch sein beliebtes zartfeines Bukett erhält. Während dieses Prozesses überwacht der Brennmeister den Brennvorgang, nimmt Proben und macht Qualitätskontrollen.

Heute gibt es nur noch wenige Brennereien, die nicht nur den Rohalkohol, sondern auch das Feindestillat brennen. Hier kommt die Kunst des Brennmeisters zum Einsatz, denn ein großer Vorteil des Feinbrennens ist die Möglichkeit, auf die Qualität unmittelbaren Einfluss nehmen zu können. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, den Rohstoff - das eingesetzte Getreide - zu kennen. Würde der Feinbrand nicht selbst hergestellt, sondern eingekauft, so hätten wir keinen Einfluss auf den Rohstoffeinsatz und dessen Qualität. Gerade diese Qualität schmeckt der Kunde mit feiner Zunge und Gaumen!
(Foto: Brennerei_Böckenhoff_©Moritz Brilo, Text: Jörn Kemmener, Lübbecke)

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