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Kino “Lichtburg” in Lemförde mit einzigartigem Ambiente

Lichtburg

Öffnungszeiten

laut Kino-Spielplan

Über Lichtburg

Kino und Gastronomie - oder auch umgekehrt - ist für die Familie Meier in Lemförde-Quernheim Lebenselixier. Denn seit 1952 der damalige Tanzsaal der Meier'schen Gaststätte in einen Kinosaal mit heute 180 Plätzen umgebaut wurde, existiert dieses Lichtspielhaus. Und hat in den vergangenen Jahrzehnten bundesweit schon für so manche Schlagzeile gesorgt. Wo andere mit Größe protzen, sorgen Quernheim und Familie Meier mit eher kleinen Zahlen für ganz große Augen. Rund 400 Seelen beherbergt der Flecken im niedersächsisch-nordrhein-westfälischen Grenzgebiet, hat dafür aber gleich drei Kinos zu bieten - und ist damit Deutschlands kleinstes Kinodorf. Hier gibt es zwei Kinosäle und ein Open-Air-Kino - und das alles in einem Ambiente, das allein für sich sehenswert ist. 

Das Angebot in der "Lichtburg Lemförde-Quernheim":

  • Kino I mit 3-D-Leinwand und 180 Sitzplätzen
  • Kino II mit 87 Sitzplätzen (Digital)
  • Open-Air-Kino mit rund 200 Sitzplätzen unter alten Eichen, umgeben von Tannen
  • Kino-Café 
  • Knabbereien
  • Popkorn
  • Kalte und warme Getränke
  • Eis

… und in der Kult-Gaststätte mit Kino-Café:

  • Wurlitzer Musikbox (CD)
  • Ami Musikbox (Vinyl-Scheiben)
  • 2 Billardtische
  • 2 Merkur Darts - auch für Turniere geeignet
  • Original-Kicker von 1969
  • frisch gebratene Koteletts - auf Wunsch mit Kartoffelsalat

Kino und Gastronomie - oder auch umgekehrt - ist für die Familie Meier in Lemförde-Quernheim Lebenselixier.

Seit mehr als 140 Jahren betreibt die Familie Meier in Lemförde-Quernheim ihren Gasthof, seit mehr als 100 Jahren wird hier bereits das aus der Lübbecker Privat-Brauerei Barre stammende Pils gezapft. Früher - das war vor dem Zweiten Weltkrieg - gab's Tanz "auf dem Saal". In der Nachkriegszeit auch noch; da aber war bereits einmal wöchentlich ein "Wanderspieler" zu Gast, der Filme und auch die Wochenschau vorführte. Schon damals waren diese Vorführungen besser besucht als die in Nachbarorten. Der Grund: Nach Film oder Wochenschau griff Wirt Fritz Meier in der Gaststätte zum Akkordeon und sorgte so noch lange für Stimmung.

1979 übernahm Sohn Karl-Heinz Meier die Verantwortung für Kino und Gaststätte und führte das Familienunternehmen zunächst in gewohnten Bahnen weiter. 1991 dann die erste große Veränderung: Karl-Heinz Meier übernahm das Elite-Kino am Wilhelm-Kern-Platz in Espelkamp. 1997 entstand im Park hinter der Lichtburg-Gaststätte in Lemförde-Quernheim ein Open-Air-Kino. Hier sitzen die Besucher auf Stühlen mit Kissen und können die Filme bei Getränken aller Art genießen. Ein Jahr später erhielt die "Lichtburg Quernheim" einen zweiten Kinosaal mit 87 Plätzen. Das Besondere darin: Der Sternenhimmel mit 300 Lichteinheiten und hat so viel Atmosphäre, dass hier bereits drei Heiratsanträge gemacht wurden.

Denn seit 1952 der damalige Tanzsaal der Meier'schen Gaststätte in einen Kinosaal mit heute 180 Plätzen umgebaut wurde, existiert dieses Lichtspielhaus.

Trotz aller Modernisierungen: Nach wie vor betritt man das Kino, das seit 1979 in der zweiten Generation von Karl-Heinz Meier betrieben wird, durch die Gaststätte und kauft das Ticket an der seit sechs Jahrzehnten unveränderten Kinokasse.

Für seine außergewöhnliche Programmvielfalt wurde die "Lichtburg Lemförde-Quernheim" schon mit mehr als 20 niedersächsischen Filmprogramm-Preisen ausgezeichnet. Und für seine Gemütlichkeit würde das Kino ganz sicher ebenfalls jede Menge Preise abräumen. Denn hier gibt es ein Kino-Café mit einer "Seniorenecke" - Bilder mit Filmstars längst vergangener Tage -, eine Ecke mit den Stars der Kinogeschichte auf Briefmarken, eine Schallplattenecke mit Filmmusik auf Vinyl und sogar eine "Kussecke" mit Fotografien der schönsten Küsse der Filmgeschichte.

Trotz aller Nostalgie: Das Ursprungskino mit 180 Plätzen ist längst mit einer 3-D-fähigen Leinwand ausgestattet, so dass auch die Blockbuster mit diesem Format hier zu sehen sind.