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Wenn Kinder sich ein Haustier wünschen

"Mama, ich will ein Haustier": Diesen Wunsch hören alle Eltern früher oder später von ihrem Kind. Und Kinder und Tiere passen generell auch gut zusammen - nicht umsonst trifft man Hunde und Katzen besonders häufig bei Familien an. Einer Statistik der Agila Haustierversicherung zufolge leben beispielsweise 40 Prozent der fast sieben Millionen deutschen Hunde in einem Haushalt mit mindestens fünf Personen. Bei Katzen sind es immerhin 31 Prozent.

Kinder lernen im Umgang mit Tieren, Verantwortung zu übernehmen, Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen.

Einige größere Hunderassen gelten als besonders kinderlieb. Foto: djd/Agila/chalabala - Fotolia

Kinder lernen im Umgang mit Tieren, Verantwortung zu übernehmen, Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen. Damit das klappt, sollte man eine Fellnase wählen, deren Charakter zum Familienleben passt. Letztlich ist der harmonische Umgang eine Frage der Erziehung, allerdings gelten bei Hunden vor allem größere Rassen wie Golden Retriever, Labrador oder Berner Sennenhund als besonders kinderlieb. Katzen eignen sich eher für ältere Kinder, die die Bedürfnisse eines Tieres schon besser einschätzen können.

Hamster und Kaninchen hingegen sind für Kinder ungeeignet - zu sehr stresst die Tiere das Kuscheln mit den Kleinen. Agila-Experte Sven Poplawski gibt den Tipp: "Versorgen Sie mit Ihrem Kind ein Haustier auf Probe, etwa den Hund von Freunden im Urlaub. Man sollte Tagesabläufe üben, um dem Kind zu verdeutlichen, was es heißt, die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen."

(Text: djd)