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Existenzielle Risiken - oft unterschätzt

Wenn es darum geht, finanzielle Planungen in kurz-, mittel- und langfristiger Hinsicht aufzustellen, gibt es zwei große Bereiche, die ganz eng miteinander verbunden sind:

1. Der Vermögensaufbau - und, was noch viel wichtiger ist,

2. Der Vermögensschutz.

Ein Vermögensaufbau macht natürlich richtig Spaß, hat aber überhaupt keinen Sinn, wenn das ganze Vermögen, was ich mir aufbaue, nicht geschützt ist. Der Schutz meines wertvollen Kapitals betrifft 4 große und sogenannte existentielle Risiken, die es nicht zu unterschätzen gilt: 1. Die Berufsunfähigkeit, 2. Krankheit und Pflege, 3. Der Unfall, 4. Die Haftung.

Heute geht es um den Teilbereich der Berufsunfähigkeit, was ich auch gerne die "Vollkaskoversicherung der Arbeitskraft" nenne. Ohne private Absicherung gegen diesen "Super-Gau" geht es heute definitiv nicht mehr. Wenn man sich einmal den Wert seiner Arbeitskraft bildlich vorstellt, so ist dies im Grunde eine ganz einfach Rechenaufgabe.

Beispiel: Wir nehmen einfach einen 30-jährigen Arbeitnehmer mit monatlichem Einkommen von 2.000 Euro netto. Das bedeutet einen Nettoverdienst von 24.000 Euro pro Jahr. Angenommen, dieser Arbeitnehmer arbeitet ganz normal bis zum Renteneintrittsalter 67, das heißt, noch 37 Jahre, dann ist - ohne Gehaltssteigerungen - seine Arbeitskraft mindestens 37 x 24.000 Euro = 888.000 Euro "wert", also fast 1 Millionen Euro!

Ein neues Auto, was über 30.000 Euro wert ist, wird von jedem zu 99 Prozent vollkaskoversichert! Und unsere Arbeitskraft, die fast 30 mal so viel wert ist? Von daher gibt es gar keine Alternative, als dieses Risiko privat abzusichern. Sehen wir uns noch einige Details und Fakten an:

1. Ursachen der Berufsunfähigkeit

2. Definition

3. Statistik

4. Lösungen

 

1. Ursachen der Berufsunfähigkeit

Zu den Hauptursachen für den Eintritt der Berufsunfähigkeit gehören: Erkrankungen des Herzens und Gefäßsystems, des Bewegungs- und Skelettapparates, Krebs, Nervenleiden und Psyche (ganz aktuell Burn-out-Syndrom) und Unfälle. Je nach Alter kann die Verteilung der einzelnen Ursachen deutlichen Schwankungen unterworfen sein.

So steigt mit zunehmendem Alter die Häufigkeit von Erkrankungen des Herzens und Gefäßsystems bzw. von Krebserkrankungen als Ursache an. Unfälle nehmen dagegen als Auslöser für den Eintritt von Berufsunfähigkeit deutlich ab. Die Berufsunfähigkeit ist damit direkt an die Häufigkeit der genannten Krankheitsbilder/Ursachen geknüpft.

2. Definition

Berufsunfähig im Sinne der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung sind nach § 240 Absatz 2 SGB VI Versicherte, deren Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder Behinderung im Vergleich zur Erwerbsfähigkeit von körperlich, geistig und seelisch gesunden Versicherten mit ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten auf weniger als sechs Stunden gesunken ist. Der Kreis der Tätigkeiten, nach denen die Erwerbsfähigkeit von Versicherten zu beurteilen ist, umfasst alle Tätigkeiten, die ihren Kräften und Fähigkeiten entsprechen und ihnen unter Berücksichtigung der Dauer und des Umfanges ihrer Ausbildung sowie ihres bisherigen Berufes und der besonderen Anforderungen ihrer bisherigen Berufstätigkeit zugemutet werden können. Zumutbar ist stets eine Tätigkeit, für die die Versicherten durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben mit Erfolg ausgebildet oder umgeschult worden sind. Berufsunfähig ist nicht, wer eine zumutbare Tätigkeit vollschichtig ausüben kann; dabei ist die jeweilige Arbeitsmarktlage nicht zu berücksichtigen.

Ganz wichtig: gesetzliche Rentenleistungen im Fall der Berufsunfähigkeit gibt es so gut wie gar nicht mehr! Das heißt: ohne privaten Schutz ist man im Fall der Fälle ein Fall für Hartz IV. Denn was passiert, wenn man ernsthaft erkrankt: zunächst erhält ein Angestellter 6 Wochen lang (= 42 Tage) die 100% ige Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von seinem Arbeitgeber. Nach diesen 6 Wochen übernimmt dann die Krankenversicherung die Lohnfortzahlung. Da ist aber bereits die erste Lücke, denn hier werden nur noch ca. 70 % des Gehaltes weitergezahlt. Nach spätestens 6 Monaten wird auch diese Zahlung eingestellt. Und was dann? Dann kann man noch sein eventuell bis dahin aufgebautes Vermögen "verfrühstücken" oder fällt gleich ins "soziale" Netz bzw. in die Armut.

3. Statistik

Heute wird bereits jeder 4. Arbeitnehmer in Deutschland im Laufe seines Erwerbslebens berufsunfähig, Tendenz steigend. Bedingt durch den stetig steigenden Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, sind die Nervenleiden und die psychischen Erkrankungen stark auf dem Vormarsch (siehe steigende Zahlen von Burn-out-Fällen). Dabei gilt natürlich auch: je früher man sich gegen dieses Risiko absichert, desto besser, denn so ist der Beitrag relativ gering und der Gesundheitszustand noch optimal.

4. Lösungen

Ohne privaten Schutz gegen Berufsunfähigkeit geht es nicht! Die Arbeitskraft ist unser aller höchstes Gut und verdient daher den besten Schutz! Eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist individuell gestaltbar und kostet kein Vermögen. Dringend abzuraten ist ein Abschluß über das Internet, da bei vielen Anbietern versteckte Fallen sind, wie z.B. die sogenannte "Verweisbarkeit". Das heißt, die Versicherung kann im BU-Fall den Arbeitnehmer auf eine beliebige, ihm zumutbare Arbeitsstelle, verweisen, was natürlich völlig inakzeptabel und unmenschlich ist. Dies ist nur ein Beispiel für die vielen "schwarzen" Schafe am Markt.

Die persönliche Beratung ist gerade hier ganz wichtig. Und mit HDI Gerling zu wissen, dass wir die beste BU-Absicherung am Markt besitzen:

Im Oktober 2011 hat die unabhängige Analysegesellschaft Franke und Bornberg in ihrer aktuellen Untersuchung von Anbietern von Berufsunfähigkeitsversicherungen die Bestnote von „FFF" für HDI-Gerling erneut bestätigt:

HDI-Gerling im Spitzenfeld der besten BU-Anbieter

HDI-Gerling verfügt neben dem bestmöglichen Gesamturteil „hervorragend" im BU-Unternehmensrating von Franke und Bornberg auch über Bestnoten im BU-Produktrating – dies gilt für die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung, die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung sowie für die integrierte Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. Seit 2007 erhält HDI-Gerling Bestnoten im BU-Unternehmensrating von Franke und Bornberg – ein Beleg für kontinuierliche BU-Kompetenz.

Die Gesamtwertung des BU-Unternehmensratings von Franke und Bornberg gliedert sich in die Teilbereiche „Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase", „Kundenorientierung in der Leistungsregulierung" sowie die „Stabilität des BU-Geschäfts". HDI-Gerling überzeugte in allen drei Teilbereichen.

Also, nicht mehr warten, am besten gleich einen persönlichen Beratungstermin mit mir vereinbaren. Ich checke auch Ihre bestehende BU - falls vorhanden - auf Herz Niere und sage Ihnen, ob Sie hier gut versorgt sind oder nicht! Ich freue mich auf Sie!

Hauptvertretung HDI Gerling
Carsten Brill (Text/Foto)
Diplom-Kaufmann
Senior Financial Consultant

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