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Aktien bleiben für Anleger attraktiv

"Der Dax steigt auf ein neues Allzeithoch" - Diese Schlagzeile erreichte uns im vergangenen Jahr ein ums andere Mal. Damit verbunden stellen sich viele Anleger häufig die Frage, ob es sich trotz der hohen Kurse noch lohnt, weiter in Aktien zu investieren. Die Antwort von Anlage-Experten in der Volksbank Lübbecker Land lautet: "Ja - im Rahmen der persönlichen Vermögensstruktur sind Aktien weiterhin ein attraktives Investment".

Die Rendite, die der Anleger aus Aktien erhält, setzt sich aus Kursgewinnen und der Dividendenrendite zusammen. Insbesondere die im DAX- und EuroStoxx 50 gelisteten Unternehmen schütten einen hohen Teil ihrer Gewinne an die Aktionäre aus. Die durchschnittliche Dividendenrendite liegt im DAX bei ca. 2,9 Prozent und im EuroStoxx 50 bei ca. 3,7 Prozent. Damit liegen die Dividendenrenditen wesentlich höher als die Anleiherenditen der gleichen Unternehmen.

"Der Dax steigt auf ein neues Allzeithoch" - Diese Schlagzeile erreichte uns im vergangenen Jahr ein ums andere Mal.Zudem sind die Dividenden-Ausschüttungen gerechtfertigt: Die europäischen Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Viele Unternehmensbereiche wurden restrukturiert, Lohnstückkosten wurden gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit wurde verbessert. Auf Basis der Erholung der Weltwirtschaft, dürfte die positive Gewinnentwicklung der Unternehmen anhalten. Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist im April auf 111,2 Punkte gestiegen. Damit hat sich die gute Geschäftslage weiter verbessert.

Trotz der Ukraine-Krise stiegen zudem die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate. Insbesondere die ehemaligen "Krisen-Länder" haben ihre Leistungsbilanz-Defizite gesenkt. Das Streben nach weiteren Wachstumsstrategien sollte die Schuldenquote weiter verringern. Wirtschaftliche und politische Reformen wurden zum Teil bereits umgesetzt und zeigen Wirkung.

Kaum Alternativen zur Aktie

Trotz all der positiven Entwicklungen können sich die Euroländer (noch) keine steigenden Zinsniveaus leisten. Die EZB ist daher bemüht, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um das Zinsniveau niedrig zu halten. Dies hat zur Folge, dass die Anleiherenditen auch in den kommenden Monaten niedrig bleiben werden und Anlagealternativen zu Aktien mit auskömmlichen Renditen damit auch in Zukunft eher fehlen. Trotz niedriger Inflationsraten werden die Realzinsen bei kurzfristigen Anlagen auch in den nächsten Monaten negativ bleiben.
Durch die geringen Aktienquoten in den Depots profitieren die deutschen Anleger nur unterdurchschnittlich von den Aktienrenditen und den guten Aussichten der Aktienmärkte. Um Aktienpositionen langfristig aufzubauen, erscheint es sinnvoll, regelmäßig einen festgelegten Betrag - in Form von Sparplänen - in Aktien zu investieren. Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile gekauft, bei hohen Kursen werden wenige Anteile gekauft. Dadurch ergibt sich ein günstiger durchschnittlicher Einstandskurs. Der Startzeitpunkt ist dabei nicht entscheidend.

Bitte beachten Sie: Die in diesem Beitrag gemachten Angaben dienen der Unterrichtung, ersetzen aber keine individuelle Anlageberatung und sind kein Angebot zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte.

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